IMG 20190808 WA0005Wer schon einmal am Königssee bei Königswetter war, der weiß, dass es dort einfach königlich schön ist. Kaiserlich wird es, wenn man den Königssee bei Königswetter mit Teublitzer Ministranten erleben darf. Schon mit einen der ersten Boote der Bayerischen Flotte setzte man von der Anlegestelle Schönau nach St. Bartholomä über. Dabei wurde ein eigenes Boot für die Minis und deren Betreuer bereitgestellt.


 



Mitte auf dem großen See, der fast 200m tief und eiskalt ist, wurde das berühmte Königssee-Echo vom Schiff-Stewart angeblasen. Immer wieder hallte das Musikstück den Teublitzern entgegen. Auf der Halbinsel angekommen, traf meine chinesische Touristengruppe, mit der die Minis ihren Spaß hatten und ein gemeinsames Gruppenfoto schossen. In der weltbekannten Kirche, die so viele Postkarten und Fotos ziert, wurde das Morgenlob gehalten.

Dann ging es auf eine unendlich weiten Fußmarsch. Alle hatten Angst, der der Pfarrer am Vorabend die Devise „Wanderschuhe“ ausgab. Auch die Schilder am Wegesrand verhießen nichts Gutes. Ruten von 1,5 Stunden und mehr waren angezeigt. Doch wer den „wanderbegeisterten“ Pfarrer kennt, konnte erahnen, dass dieser nach gut 15 Minuten schon die Schuhe auszog, um durch einen kalten Gletscherbach zu waten. Denn auf der anderen Seite ließ es sich gut Brotzeit machen. Viele taten es dem Pfarrer nach. Auch so konnte man an dem Bach so manchen Blödsinn machen.

Mit dabei war bei dieser Tour wieder die Fahne, welche die Minis schon im vergangenen Jahr nach Rom begleitet hatte. In St. Bartholomä zurück hatte jeder genügend Zeit, um zu essen oder die Füße im kalten See zu kühlen.
Lustig war es nochmal auf der Rückfahrt. Denn der junge Schiffsbegleiter war bis vor wenigen Jahren selbst noch Ministrant und erkannte sofort die Teublitzer Minis an ihrem „braven Verhalten“. Ein Lob das man gerne mitnimmt.

 

Königssee, 8. Aug ´19