Pfarrei Teublitz 0005Nach einer kurzen Nacht in einem wunderschönen Ressort-Hotel ging es am achten Tag der Teublitzer Pilgerreise in den Nationalpart Thekkady. Dort leben unter anderem freie Elefanten, Tiger, Sambare, Gaure, Schildkröten, Bisons, Nilgiri Languren und freche Löwenmakaken, die gerne Touristen das Essen klauen.
Der Nationalpark wurde auf dem Wasser mit einem Boot erkundet. Diese Bootsfahrt hatte schon fast meditativen Charakter, da auf dem Boot Sille gehalten werden musste, um nicht die Tiere zu erschrecken und zu stören. So genossen die Teublitzer sichtlich die Fahrt auf dem Wasser durch unberührten Urwald im Hochland von Kerala.


Auf der Fahrt zurück Richtung Küste wurde der Gruppe noch eine Tee-Fabrik aus englischer Zeit vorgestellt. Denn im Hochland waren viele Teefelder zu sehen. Die Produktion von Tee benötigt auch heute noch viel menschliche Arbeitskraft.
Die Busfahrt selbst glich wieder einer großen Kino-Vorführung. Immer gab es Interessantes zu sehen, sei es in der Ferne die Plantagen und Urwälder, neben der Straße das quirlige Leben und auf der Straße der nach wie vor ungewohnt chaotische Verkehr. Für die 140 km lange Strecke brauchte die Teublitzer mit zwei Pausen knappe fünf Stunden.

In Alleppey angekommen, war es jedoch nicht so einfach möglich ins Hotel zu gelangen. Denn Alleppey liegt in einem großen Seengebiet und das Hotel befindet sich auf einer Insel darin. Vom Straßenbus musste also auf den Wasserbus umgestiegen werden. Die halbstündige Fahrt in der Abenddämmerung genossen alle in ihre Gedanken vertieft.

Meditativ und nachdenklich war auch das tägliche Abendgebet: „Ein Ziel vor Augen“, nach den Worten des Apostels Paulus an die Philipper formulierte Pfr. Hirmer seine Impulse und Gebete und lud jeden Einzelnen dazu, in kurzen Worte Gott für das Schöne zu danken, das die Gruppe bis Dato auf dieser Pilgerreise erlebt hat.

 

Thekkady, Alleppey 25. Okt´19

 

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