Endlich war es so weit! In der ersten Augustwoche packten wir unsere Koffer und machten uns auf den Weg – 15 Jugendliche, drei erwachsene Minis, Pastoralassistentin Anne Sailer-Arend und Pfarrer Lobmeier. Ziel: Freiburg im Breisgau. Und was für eine Woche das werden sollte!

Unser Bus brachte uns komfortabel in die badische Metropole, wo wir in der Internationalen Jugendherberge Freiburg unser Lager aufschlugen. Schon beim Ankommen war die Aufregung spürbar – denn das Programm, das vor uns lag, hatte es in sich.

Hoch hinaus auf dem Schauinsland

Los ging es mit der Seilbahngondel auf den Schauinsland – den Hausberg Freiburgs. Die Gondel zog uns langsam nach oben, und mit jedem Meter wurde der Blick weiter und beeindruckender. Irgendwann lagen Freiburg, der Schwarzwald und das Rheintal unter uns – ein Panorama, das uns fast die Sprache verschlagen hat. Fast. Denn natürlich haben wir trotzdem geredet – wir sind ja Minis. 😄

Der Europapark – das Highlight schlechthin!

Wenn wir ehrlich sind: Darauf haben wir alle am meisten gewartet. Der Europapark in Rust – und er hat gehalten, was er versprochen hat. Achterbahnen, die einem den Atem verschlagen, Shows, die man so schnell nicht vergisst, und Attraktionen aus ganz Europa. Wir sind gerannt, geschrien, gestaunt – und am Ende des Tages erschöpft in den Bus gefallen. Aber mit dem größten Grinsen, das man sich vorstellen kann. Definitiv das Highlight der Fahrt. Keine Diskussion.

Im Kloster – eine Begegnung, die überrascht hat

Der nächste Tag hätte unterschiedlicher kaum sein können. Wir besuchten das Herz-Jesu-Kloster in Freiburg – und das war ehrlich gesagt eine Erfahrung, die uns mehr bewegt hat, als wir erwartet hätten. Gemeinsam feierten wir die Heilige Messe, und danach begegneten wir der Klostergemeinschaft. Was uns dabei am meisten überrascht hat: Die Patres und Brüder kommen aus sieben verschiedenen Ländern – aus ganz unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Hintergründen. Und trotzdem – oder genau deswegen – lebten sie als Gemeinschaft zusammen. Glaube verbindet eben wirklich. Das haben wir an diesem Tag gespürt.

Detektiv Dachs und das mysteriöse Krokodil

Dann war Spannung angesagt – und zwar auf zwei Beinen und mit Rätseln in der Hand. Mit Detektiv Dachs zogen wir los durch die Freiburger Altstadt, auf der Jagd nach einem geheimnisvollen Krokodil und seiner versteckten Schatztruhe. Die verwinkelten Gassen der Altstadt wurden zur Kulisse eines echten Abenteuers. Wir haben gerätselt, gesucht, diskutiert – und am Ende… aber das verraten wir natürlich nicht. Nur so viel: Das Krokodil hatte keine Chance gegen uns. 🐊🔍

Der Bunte Abend – unser legendärer letzter Abend

Natürlich durfte auch die gute alte Ministrantentradition nicht fehlen: der Bunte Abend! Am letzten Abend in der Jugendherberge verwandelten wir den Aufenthaltsraum kurzerhand in eine Bühne für Wettkämpfe, Lachanfälle und den ein oder anderen unvergesslichen Moment.

Hier wurde es anfangs sportlich: Im Wasserpistolen-Schießen und an der Becher-Torwand traten die Teams gegeneinander an – mit vollem Einsatz, lautem Anfeuern und dem ein oder anderen nassen Missgeschick. Treffsicherheit? Theoretisch vorhanden. Praktisch manchmal eher kreativ umgesetzt. 😄

Weiter ging es mit einer Jeopardy-Runde der besonderen Art: Fragen und Aufgaben rund um Freiburg, Kirche, die Aktionen der Woche und knifflige Rätsel – alles war dabei. Wer gut aufgepasst hatte, war klar im Vorteil. Wer nicht… wurde kreativ. Auch das hat seinen Charme.

Den krönenden Abschluss bildete wie immer: der Witze-Contest. Hier lieferten sich die Minis mit unserer Pastoralassistentin ordentlich Konkurrenz – manche Witze waren gut, manche noch besser, und ein paar… nun ja, ließen die Latte bewusst sehr tief hängen. Das Publikum war jedenfalls gnadenlos.

Kurz gesagt: Es war ein Abend voller Lachen, Teamgeist und echter Gemeinschaft – genau das, was eine Ministrantenfahrt am Ende abrunden soll. Als das Licht irgendwann ausging, waren alle müde, glücklich und ein kleines bisschen traurig, dass am nächsten Tag schon die Heimfahrt wartete.

Science Dome in Heilbronn – Wissenschaft zum Staunen

Auf der Rückreise am Freitag machten wir noch einen letzten, lohnenden Stopp: den Science Dome der Experimenta in Heilbronn. Riesige Projektionen an der Kuppel, Wissenschaft zum Anfassen und Experimente, bei denen einem der Kopf raucht – im besten Sinne. Ein würdiger Abschluss für eine Woche voller Eindrücke, bevor der Bus uns endlich wieder nach Teublitz brachte.

Fazit: War’s schön? Na klar!

Trotz der Hitze – und ja, es war wirklich heiß – hatten wir eine fantastische Woche. Wir haben gelacht, gestaunt, gebetet, gezittert (Achterbahn!), nachgedacht und uns manchmal einfach nur in den Schatten gesetzt. Wir haben neue Orte gesehen, neue Eindrücke gesammelt und als Gruppe noch ein bisschen mehr zusammengefunden.

Und das Beste: Die Vorfreude auf die nächste Ministrantenfahrt ist jetzt schon da. 🙌

Bis nächstes Jahr – eure Minis aus Herz Jesu Teublitz ✝️


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