Bei strahlendem Sommerwetter feierte die Pfarrei Herz Jesu das feierliche Hochfest des Leibes und Blutes Christi. Das diesjährige Fronleichnamsfest war geprägt von einer tiefen Gemeinschaft, die sich nicht nur im gemeinsamen Gebet, sondern auch mit großer Beteiligung der gesamten Stadtgemeinde in einer besonderen Atmosphäre zeigte.

Jesus Christus als geistliches Grundnahrungsmittel

In seiner Festpredigt spannte Pfarrer Lobmeier den Bogen vom weltlichen Genuss zur geistlichen Stärkung. Mit Blick auf die beginnende Grillsaison betonte er, dass die drastischen Worte Jesu im Evangelium – sein Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken – als tieferes Bild zu verstehen sind: Es geht darum, Christus ganz in sich aufzunehmen. „Wer Christus in sich aufnimmt, versorgt sich mit den lebensnotwendigen geistigen und geistlichen Inhalten: einer innigen Gottesliebe, aufrichtiger Nächstenliebe und einer gesunden Selbst-Wertschätzung“, so der Geistliche. Fronleichnam zeige uns das wahre geistliche Grundnahrungsmittel auf, das uns als Gesendete Kraft für den Alltag gibt.

Festliche Prozession durch die geschmückten Straßen

Nach der Eucharistiefeier zog die feierliche Prozession, angeführt vom Kreuz, den Fahnen- und Bannerabordnungen zahlreicher weltlicher und kirchlicher Vereine, durch die Straßen von Teublitz. Unter dem Himmel, getragen von der Freiwilligen Feuerwehr, geleitete Pfarrer Lobmeier das Allerheiligste zu den festlich gestalteten Altären. Die Prozession wurde durch den Kirchenchor und die Blaskapelle musikalisch eindrucksvoll gestaltet, während die Gläubigen auf dem Weg im Gebet die Schöpfung lobten und Gottes Gegenwart in der Stadt erbaten.

Die drei Altäre spiegelten die Vielfalt der Pfarrei wider:

  • 1. Altar (Parkplatz Nahkauf-Markt): Gestaltet vom Pfarrgemeinderat unter dem Thema „Das Wort ist Fleisch geworden“
  • 2. Altar (Hofeinfahrt Fink): Liebevoll hergerichtet von Markus Binder und Matthias Haberl, welcher das Thema „Der neue Mensch in Christus“ hatte
  • 3. Altar (Stadtpark): Gestaltet vom Mesner-Team unter dem Leitwort „Unterwegs mit seiner Verheißung“.
Ein Fest der Generationen im Stadtpark

Ein besonders berührender Moment spielte sich am dritten Altar im Stadtpark ab. Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner des benachbarten Seniorenheims feierten barrierefrei inmitten der Gemeinde mit. Für große Begeisterung sorgte hier eine fröhliche Tanzeinlage der Kindergartenkinder, die den Altar damit bereicherten.

Ein herzliches Vergelt’s Gott

Nach dem feierlichen Schlusssegen in der Kirche und dem mächtigen Te Deum („Großer Gott, wir loben dich“), begleitet vom vollen Geläut aller Kirchenglocken, dankte Pfarrer Lobmeier allen Beteiligten. Ein herzlicher Dank galt dem liturgischen Dienst, den Altarbauern, den Musikern, den Vereinen für das Ablegen ihres Glaubenszeugnisses, der Feuerwehr für die Verkehrsabsicherung sowie allen Anwohnern, die ihre Häuser so festlich geschmückt hatten.


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