Pfarrei Teublitz 0026Die Tageswallfahrt des Frauenbundes Teublitz führte am 5. September 45 Frauen sowie Pfarrer Michael Hirmer mit Hund Chiara nach Heilsbronn in Mittelfranken. „Das Besondere an dieser Wallfahrt ist, dass das Ziel der Wallfahrt eine evangelische Kirche ist.“, gab Vorsitzende Waltraud Neumüller gleich zu Beginn der Wallfahrt zu bedenken, „denn der Frauenbund stellt das Verbindende der Konfessionen in den Vordergrund und nicht das Trennende.“

 




Wie auch in den letzten Jahren chauffierte Pfarrer Hirmer persönlich „seine Damen“. Auf der Fahrt betete man gemeinsam das Morgenlob an dessen Ende der Pfarrer den Reisesegen sprach. „Wir wollen Gott danken für diesen und jeden wunderbaren Morgen.“, formulierte Hannelore Rösch in einem Gebet. Bei einer Pause lag es einmal mehr an Waltraud Neumüller die Frauenbundfrauen zu verwöhnen. Es gab ein kleines spätes Frühstück mit Kaffee und Nussecken.
In Heilsbronn angekommen staunten die Teublitzer über wunderbare gotische Kirche des kleinen Städtchens. Erwartet wurden sie von Pfarrer Klaus Buhl, der das dort ansässige religionspädagogische Seminar der evangelischen Landeskirche Bayerns leitet. Pfarrer Hirmer begrüßte Buhl als „Bruder im Lazarusorden“. „Wir gehören beiden dem ökumenischen Lazarusorden an, der sich hier zweimal im Jahr zum Gebet und zum Austausch trifft.“, erläutert Hirmer warum der Frauenbund dieses Jahr dieses Ziel wählte. „In unserem Orden sind alle Christen gleich welcher Konfession willkommen.“, ergänzte Buhl, welcher als Generalkaplan dem deutschen Lazarusorden mit leitet. In seiner spirituellen Führung führte Pfarrer Buhl in die Geschichte des Heilsbronner Münster zurück, das als Zentrum eines Zisterzienserklosters im Hochmittelalter entstand. Schon damals wurde die Kirche als Grablege von Adeligen, unter anderem der Hohenzollern, genutzt. In der Reformation wurde das Kloster aufgelöst, das Münster aber weiterhin als Kirche genutzt. Heute gehört sie dem Freistaat und wird als Pfarrkirche der evangelischen Gemeinde von Heilsbronn genützt.
Am Ende der Führung beteten die Teublitzer Frauen im der Kirche. Unter anderen beteten Gitta Schmalzbauer, Elisabeth Fohringer und Martina Förster für die Einheit der Kirche. Vor allem die Akustik des gotischen Münsters beeindruckte.
Zum Mittagessen ging es ins religionspädagogische Seminar der evangelischen Landeskirche, dass in einem kleinen Teil der ehemaligen Klosteranlagen heimisch geworden ist. Auf dem Rückweg machte man noch in Hohenburg bei der Hammermühle zum Kaffee Halt, bevor man die Wallfahrt mit der Feier der Eucharistie in der Pfarrkirche Schmidmühlen ausklingen ließ.