Pfarrei Teublitz 062Die Liturgie des Karfreitags besticht durch seine eindeutigen Symbole und Handlungen. Leer ist der Altarraum: der Altar entblößt, der Tabernakel leer geräumt. In diese Leere hinein warfen sich zu Beginn der Karfreitagsliturgie über 50 Ministranten mit Pfarrer Hirmer und Diakon Neumüller mit dem Gesicht zu Boden. Gemeinsam mit über 400 Gläubigen begannen sie so im stillen Gebet die „Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu Christi“.
Nach den Lesungen und den Antwortgesängen, die der Chor am Karfreitag traditionell ohne Orgelbegleitung begleitet, wurde in verteilten Rollen die Passionsgeschichte, wie sie der Evangelist Johannes überliefert, vorgetragen.

Pfarrei Teublitz 005An die Liturgie vom „Letzten Abendmahl“ schlossen sich traditionell die Gebetsstunden an. Mit dem Gesang „Bleibet hier und wachet mit mir“ leitete der Kirchenchor vom Gottesdienst in die Gebetsstunden über. Einige Gläubige verweilten nach dem „Letzen Abendmahl“ zum Gebet vor dem leeren Altarraum. Ab 20.30 Uhr gestaltete der Frauenbund die erste Gebetsstunde. Die Frauen meditieren die Leidensgeschichte Jesu und brachten immer wieder aktuelle Bezüge ein. Dabei wurden immer wieder gemeinsame Lieder gesungen.

 

 

Pfarrei Teublitz 003Irgendwie passt es nicht in unsere Zeit. Irgendwie versteht man es nicht wirklich. Aber in Teublitz gibt es Jugendliche – und nicht nur wenige –, die sich ganz bewusst auf den Weg gemacht haben die österlichen Tage zu feiern. Dazu gehört auch die Gebetsstunde am Gründonnerstag nach der Feier des Letzten Abendmahles. Hierfür haben sich die Gruppenleiter um Kolpingjugendleiter Dominik Seck etwas Besonderes einfallen lassen. Schon am späten Nachmittag nach den liturgischen Proben trafen sich einige Gruppenleiter, um im Pfarrheim gemeinsam eine Kartoffelsuppe zu kochen und Brot zu backen.



Pfarrei Teublitz 009Wenn 50 Ministranten in die volle Teublitzer Pfarrkirche einziehen, begleitet von Orgelspiel und den Gesängen des Chores und der versammelten Gemeinde, dann ist jedem klar: Hier wird etwa besonders gefeiert. „Eigentlich feiern wir jetzt nicht hier in Teublitz.“, gegrüßte Pfarrer Michael Hirmer die Mitfeiernden, „Eigentlich feiern wir mit Jesus uns seinen Jüngern schon den Vorgeschmack des himmlischen Gastmahles der nie endenden göttlichen Liebe.“

 



Kindergarten2Ein Schwelbrand im katholischen Kinderhaus Herz Jesu Teublitz endete am Mittwoch vor dem Osterfest glimpflich. Gegen 14.15 Uhr löste die Brandmeldeanlage des Kindergartens Alarm aus. Sofort reagierte das Kindergartenpersonal und evakuierte die wenigen anwesenden Kinder. Auch wurde vorschriftsmäßig die Feuerwehr gerufen.
Nachdem die für den Brandschutz ausgebildeten Kindergärtnerinnen die einzelnen Räume durchsuchten, stellen sie fest, dass in einem Abstellraum der Kinderkrippe Schwelbrand-Geruch festzustellen war.

 

Pfarrei Teublitz 003Wieder einmal setzten sich die Firmlinge der Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz für den Erhalt der göttlichen Schöpfung ein. Gemeinsam mit dem Fischereiverein säuberten sie die Umgebung der Saltendorfer Weihern. Dabei kam allerlei Dreck und Unrat zum Vorschein. „Der Heilige Geist drängt uns Christen sich für den Erhalt der guten Schöpfung Gottes einzutreten.“, erklärt ein Kind das Vorhaben im Rahmen der Firmvorbereitung.

 



Pfarrei Teublitz 001Wenn die Ministranten von Haus zu Haus ziehen und um „rote Eier“ bitten, dann kann das Osterfest nicht mehr weit sein. Schon vor einigen Tagen haben alle Haushalte in der Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz einen Ostergruß der Pfarrgemeinde erhalten, auf dem neben den Gottesdienstzeiten auch der Ostersegen des Pfarrers zu finden war. Mit dem Ostergruß kündigten sich auch die Ministranten an, die in der Karwoche mit Holz-Ratschn um eine Spende für die Mini-Kasse bitten.

 



Pfarrei Teublitz 008Spatzen in der Kirche sind sehr willkommen, wenn sie brüten unterm Kirchendacht. Aber auch der Gesang der Spatzen erfreut das Gemüt eines jeden Menschen. Weniger beliebt in der Kirche sind die Dreckspatzen, die am Palmsonntag die Teublitzer Pfarrkirche heimgesucht haben und scheinbar nicht wussten, wie man sich in einem Gotteshaus verhält.






Pfarrei Teublitz 012Schon seit Tagen wurden in den Teublitzer Geschäften die Plambuschen, welche die Frauen des Frauenbundes Teublitz gebunden hatten, zum Kauf angeboten. Auch vor den Gottesdiensten am Palmsonntag wurden die Plambuschen verkauft. Die Vorsitzenden Waltraud Neumüller und Lisbeth Bemmerl waren sehr zufrieden mit dem Verkauf. Alle 1100 Palmbuschen konnten verkauft werden. Die Einnahmen für den den Verkauf kommen, so KDFB Schatzmeisterin Gitta Schmalzbauer, Zwecken der Pfarrgemeinde wie dem Pfarrheim oder der Saltendorfer Kirche so wie caritativen Einrichtugen zu.

Pfarrei Teublitz 001Das „Kreuz des Todes“ begegnet uns, wenn ein Angehöriger verstorben ist. Eine Lücke ist entstanden, die nicht mehr vollends gefüllt werden kann. Trauer verändert das Leben. Unser Frauenbund begleitete Menscher mit Ihrer Trauer und lässt sie nicht alleine. Das Café für Trauernde ist ein Ort, an dem man sich einfach treffen kann; ein Ort an dem sich Frauen treffen, die ähnliches erfahren haben und einen lieben Menschen vermissen. Hier darf offen und ehrlich getrauert, aber auch voll Hoffnung in das Heute und Morgen geblickt werden. Organisiert wird das Café für Trauernde von Josefine Winkler. Begleitet wird die Kaffee-Runde von KDFB-Vorstandsmitglied Michaela Müllner, die auch zur Trauerbegleiterin ausgebildet ist.
In der Fastenzeit trafen sich über zwölf Frauen, die meist um Ihre Männer aber auch Kinder trauerten.








 




Pfarrei Teublitz 006Ein Heerschaar von Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen versammelte sich am Palmsonntag vor dem Teublitzer Rathaus. Die Blaskapelle Teublitz spiele, die Kirchenchor sang und die Kommunionkinder hatten sich als die Jünger Jesu verkleidet. Jeder hielt Palmbuschen in der Hand, die in den letzten Wochen in den Tischgruppenstunden oder durch den Frauenbund gebastelt wurden. Mit über 30 Ministranten zogen Pfarrer Michael Hirmer und Diakon Heinrich Neumüller in feierlicher Prozession mit dem Evangelienbuch von der Pfarrkirche zum Marktplatz.

 



Pfarrei Teublitz 009Vor dem Anwesen Schmid versammelte sich die Gottesdienstgemeinde von Saltendorf, um von dort aus in die Marienkirche einzuziehen. In seiner kurzen Station erinnerte Pfarrer Hirmer an den Einzug Jesu in Jerusalem. "Auch wir wollen Christus, unserem König auf seinen Weg folgen," führte der Pfarrer aus, bevor er die Palmbuschen segnete.

 

 





Pfarrei Teublitz 006Die Karwoche wirft schon weit ihre Schatten voraus. So ist der Frauenbund schon in der Fastenzeit dabei Röschen zu basteln und diese dann mit Palmkätzchen zu Buschen zu binden. Am Palmsonntag werden die Palmbuschen dann verkauft. - Als Jesus auf einem Eseln in Jerusalem einzog, begrüßten ihn die Menschen mit Palmzweigen in den Händen. Am Palmsonntag werden deshalb die Palmbuschen gesegnet, die uns an den Tot und die Auferstehung Jesu Christi, unseres Köngis, erinnern. Traditionell hat sich der Frauenbund dieser Tradition verschrieben. So wurden in mehreren Abenden über 1100 Palmbuschen gebastelt. Sie werden in den kommenden in den Teublitzer Geschäften zum Verkauf angeboten. Auch am Palmsonntag können sie von den Gottesdiensten gekauft werden.

 

Pfarrei Teublitz 005In der Woche vor dem Palmsonntag war es mal wieder so weit. Die Tischgruppen der Teublitzer Firmlinge und Erstkommunionkinder tragen sich, um gemeinsam einen Palmbuschen zu binden und Osterkerzen zu gestalten. Schon der Name Palmsonntag sagt, dass hier die Palmzweige wichtig sind. Denn als Jesus in Jerusalem auf einen Esel einzog, huldigten ihm seinen Anhänger und winkten ihn mit Palmzweigen zu. Am kommenden Sonntag werden die Firmlinge und Kommunionkinder deshalb mit ihren Palmbuschen den Gottesdienst mitfeiern.

Pfarrei Teublitz 003Seit knapp zwei Wochen ist im Weltladen des Teublitzer Pfarrheim die Ausstellung „Alle in einem Boot“ zu sehen. Sie zeigt spannende und interessante Karikaturen, welche das Verhältnis zwischen Europa und Afrika beleuchten. Am Donnerstag vor dem Palmsonntag kam Christina Engl aus Regensburg nach Teublitz, um über die Gründe von Migration und Flucht in Afrika zu referieren. Die Dioplomtheologin, die für die Caritas Diözesanverband Regensburg für die Flüchtlingshilfe zuständig ist, überschrieb ihr Referat mit „Das Kamel, das zum Dromedar wurde“.

 



Pfarrei Teublitz 010Wieder einmal künstlerisch und ökologisch kreativ zeigte sich der Teublitzer Frauenbund. Unter der Leitung von Kathrin Robel trafen sich elf Frauen, um Weidenzeige zu flechten. Eine lebendige Weidenkugel sollte entstehen. Dazu waren große Töpfe mit Erde nötig. Auf dieses wurde ein kugelförmiges Grundgerüst aus dicker Spaltweide gesetzt. Dieses wurde mit dünnen Weidenzweigen umflochten. Diese wurde in die Erde des Topfes gesteckt und werden nach einer gewissen Zeit grünen. Eine schöne Deko für Garten und Hofeinfahrten.
Frauenbundsvorsitzende Waltraud Neumüller bedanke sich für einen kurzweiligen und kreativen Abend bei der Referentin und den Teilnehmerinnen.

Pfarrei Teublitz 006An der Telemannschule in Teublitz lernen die Schüler nicht nur harte Fakten in Fächern wie Mathematik oder Geschichte-Sozialkunde-Erdkunde (GSE). Sie lernen viel mehr die berühmten „soft skills“ wie Solidarität und Gemeinschaftssinn. Wie das konkret aussieht zeigte kürzlich die fünfte Klasse. Seit den Faschingsferien erarbeiteten die Kinder mit ihrer Lehrerin Frau Christina Hofmeister im Werkunterricht verschiedenste Stücke zum Thema Frühling und Ostern. Es wurde getöpfert, gebastelt, mit Holz gearbeitet, marmoriert und Eier gefärbt. So einstanden unter anderem Osterhasen und –nester sowie Osterkarten in allen möglichen Varianten. In der Woche vor den Osterferien startete der große Verkauf der gebastelten Waren. Beim Elternabend und in einer großen Pause wurde fleißig verkauft.

Pfarrei Teublitz 001Anlässlich des Passionssonntags fand in der Pfarrkirche Herz Jesu Teublitz die traditionelle Passionsfeierstunde des Kirchenchors unter der Leitung von Norbert Hintermeier statt. Diese kirchenmusikalische Feierstunde wurde zur Einstimmung auf die Karwoche mit Gesängen, Schriftlesungen und Betrachtungen vom Kirchenchor zusammen mit Lektorin Gertraud Karcher bzw. Pfarrer Michael Hirmer und Diakon Heinrich Neumüller gestaltet.

 

 

 

Pfarrei Teublitz 001Sicher war es für den einen oder anderen Firmling das erste Mal eine richtige Kartoffelsuppe zu kochen. Dazu trafen sich am 06. April über 20 Kinder im Teublitzer Pfarrheim. Angeleitet wurden sie von Mitarbeiterinnen des Weltladens Teublitz. Über 40 Kilo Kartoffel, Rüben und anderes Gemüse musste dabei gereinigt und geschnitten werden.
Traditionell beteiligen sich die Teublitzer Firmlinge jedes Jahr am bundesweiten Fastenessen der kirchlichen Organisation Misereor. Diese setzt sich in Deutschland aber auch weltweit für faire Bedingungen und menschenwürdiges Miteinander ein.

Nach dem gemeinsamen Kochen erklärte die Leiterin des Teublitzer Weltladens Christine Luber den Hintergrund der gemeinsamen Aktion. Schließlich wurde auch der Gottesdienst zum Misereor-Sonntag vorbereitet, in dem die Firmlinge auch feierlich das Glaubensbekenntnis überreicht bekamen.

Pfarrei Teublitz 002„Mach was draus: Sei Zukunft!“ Unter diesem Motto steht die diesjährige Fastenaktion des Misereor-Hilfswerks. In der Pfarrgemeine Herz Jesu Teublitz bereiten traditionell am Sonntag vor dem Palmsonntag die Firmlinge mit dem Weltladen Teublitz den Familiengottesdienst vor und stellen dabei die Misereor-Aktion vor.
Die Geschwister Frida und Cleo Hudetz begrüßten die Gottesdienstgemeinde und riefen das Erbarmen Jesu an. Die Lesung aus einem Paulusbrief teilten sich die Firmlinge Lina Goldbach und Daniel Bugar auf. Im Evangelium war die Geschichte von Jesus zu hören, wie Pharisäer eine Ehebrecherin steigen wollten, Jesus sie rettete: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ Im Predigtspiel spannten Mitarbeiterinnen des Weltladens den Bogen vom diesjährigen Partnerland der Misereor-Aktion El Salvador, der Frau im Evangelium und Leben in Westeuropa.

Pfarrei Teublitz 1003Am 06. April stand die Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz solidarisch zu den Beschäftigen des Hansa-Werkes Burglengenfeld, das von der Schließung betroffen ist. In einem sehr emotionalen Grußwort betonte Pfarrer Hirmer, dass die Kirche auf der Seite der betroffenen Beschäftigen und deren Familien steht. Er zitierte mehrfach päpstliche Lehrschreiben die seit mehr als 130 Jahren betonen, dass die Würde der Arbeit höher zu bewerten ist als das Kapital. – Gemeinsam mit Pfarrer Franz Baumgartner aus St. Vitus Burglengenfeld wurde auch ein Solidaritätsadresse des Bistums Regensburg, Betriebsseelsorger, verlesen.

Pfarrei Teublitz 1031Es war ein wirklich „Anderer Kreuzweg“, den über 100 Gläubige, darunter viele Kinder und Jugendliche, am Freitag vor dem Passionssonntag in der Teublitzer Herz-Jesu-Kirche erleben durften. In der Tradition des „ökumenischen Jugendkreuzweges“ wurde versucht, den Leidensweg Christi in das Leben von Heute zu übertragen. Dabei standen Bild-Kollagen im Mittepunkt, die auf eine große Leinwand hinter dem Altar projiziert wurden. Auch die Gesänge und Lieder führten in die Thematik ein.

 

 

Pfarrei Teublitz 1001Da staunen die Krippenkinder nicht schlecht, als da plötzlich zwei erwachsene Männer mit großem Bagger und Lastwagen anrücken, um im Sandkasten des Kinderhauses Herz Jesu Teublitz zu „spielen“. „Die klauen unseren Sand!“, riefen die Kinder voller Erstaunen. Und tatsächlich begannen die Männer vom Bauhof Teublitz Schaufel für Schaufel den großen Sandkasten im Garten zu leeren.

Hintergrund der Aktion ist jedoch nicht der Spieltreib der Bauhofmitarbeiter Günter Bayerl und Ludwig Ullmann. „Der Pfarrer bittet uns jedes Jahr den Sand auszutuschen.“, erklären die beiden städtischen Arbeiter, „Dann haben die Kinder wieder sauberen Sand zum Spielen.“

Pfarrei Teublitz 1003Am Passions-Wochenende, 06. und 07. April, verkauft der Frauenbund vor und nach den Gottesdiensten Osterwaren. Besonders wird dieses Jahr gesticktes Kunsthandwerk, wie Ostereier, Decken, Türkränze und Salzsäckchen angeboten. Klassisch im Angebot sind wieder Socken, Seifen, Lippenbalsam, Karten jeglicher Art, Eierlikör und Plätzchen für Kinder … und vieles mehr … Einfach die Bilder unten anschauen.
Der Erlös kommt, wie immer, sozialen und pfarrgemeindlichen Zwecken zu Gute.

 

 



 






 

DSC 2179Die Saltendorfer Telemann-Konzerte bieten für die Musikfreunde immer Neuentdeckungen, sowohl hinsichtlich der Besetzung wie auch der Komponistenauswahl und der entsprechenden Kirchenmusikwerke. Auch beim 151. Konzert anlässlich des Fastensonntags „Laetare“ konnte diese Erfahrung wieder bestätigt werden.

Frühbarocke Werke der italienischen Musiker Giulio Mussi (Venedig 1620), Giacomo Carissimi (Kapellmeister in Rom) und Alessandro Grandi (Venedig 1621) gehörten diesmal neben einer Instrumentalkomposition von Johann Valentin Meder (Domorganist in Riga bis zu seinem Tode 1719) und einer Kantate von Franz Tunder (Lübeck) zu den Saltendorfer Erstaufführungen. Dass natürlich bekannte Komponistennamen wie Johann Sebastian Bach oder der Namensgeber der Reihe, Georg Philipp Telemann, nicht fehlten, ist schon selbstverständlich.