Pfarrei Teublitz014Natürlich stand der Heilige Abend im Jahr 2020 unter den großen Vorzeichen der Corona-Pandemie. Die gewohnten Planungen der vergangenen Jahre wurden alle obsolet hinsichtlich der verhängten Ausgangssperre und den Auflagen bezüglich der Kirchenmusik. Vor allem Kirchenmusiker Norbert Hintermeier musste mehrfach seine musikalischen Gestaltungen um planen. In einer großen Kraftanstrengung schafftet es das Team Herz Jesu jedoch auch unter Corona-Bedingungen wunderschöne Gottesdienste am Heiligen Abend zu gestalten.



Pfarrei Teublitz015Das Corona-Jahr 2020 hatte auch seine Auswirkungen auf das Weihnachtsfest. Aufgrund der Ausgangssperre mussten alle Gottesdienste am Heiligen Abend kurzfristig verschoben werden. Das Krippenspiel konnte in seiner gewohnten Form nicht stattfinden. Doch Julia Link und Michaela Bußler ließen sich eine coronakonforme Fassung des altbekannten Weihnachtsspieles einfallen.
Am Nachmittag des Heiligen Abend versammelten sich vor allem Familien mit Kindern in der Teublitzer Herz Jesu Kirche, die nun mehr nur noch 100 Personen fassen kann. Kaplan William Akkala zelebrierte die Christmette, die Kirchenmusiker Norbert Hintermeier und Kantorin Barbara Michalski gemeinsam mit Pfarrer Michael Hirmer musikalisch gestattete. Denn auch der Gesang der Gemeinde und von Chören war untersagt.

Pfarrei Teublitz003Das Gebet am Heiligen Abend vor dem Altenheim Teublitz war der Höhepunkt der monatelangen Bemühungen Corona-Seelsorge der Pfarrgemeinde Herz Jesu. Seit März beten die Teublitzer Seelsorger mit den Frauen des Besuchsdienstes vor dem Altenheim und schenken den Senioren Freude und Hoffnung in schwerer Zeit. Am Vorabend des Weihnachtsfestes kamen auch viele weitere Gäste, um die Frohbotschaft von der Menschwerdung Gottes zu feiern.
Für den feierlichen Rahmen sorgen Markus Dickert und Tobias Mainka, die mit Hörnern altbekannte Weihnachtslieder spielen, welche die Bewohnenden des Seniorenheimes mitsingen konnten.

Pfarrei Teublitz010Kurz vor dem Weihnachtsfest wurde die Martel des Saltendorfer Meditationswegs aufgestellt. Dieser führt künftig von der Franziskuskapelle zur Marienkirche. Die sieben Marterl wurden von Steinmetz Thomas Feuerer errichtet. Der Teublitzer Bauhof betonierte die Fundamente und umrahmte die Martel mit Granitsteinen. Am ersten Fastensonntag, 21. Februar 2021, wird der Meditationsweg seinen kirchlichen Segen erhalten, wenn ein Kreuzweg dort installiert und gebetet werden soll. Bis dahin laden die Stationen zur Meditation zum Thema „Schöpfung“ ein. 



Pfarrei Teublitz003„Endlich geht’s voran!“, klingt Pfarrer Michael Hirmer erleichtert, als seit Ende November die großen Arbeiten am Pfarrheim begannen. Auch Projektbetreuer Werner Förster zeigte sich erleichtert, dass die großen Baumaßnahmen noch dieses Jahr erledigt werden können: „Das haben wir unseren kompetenten Handwerkern zu verdanken, die wirklich gute Arbeit leisten.“
Die Firma Duschinger (Wilhelm) führte am Südgiebel des Pfarrheims eine große aus Stahl gefertigte Fluchttreppenanlage auf. Hierzu waren im Vorfeld schon umfangreiche Fundamentarbeiten nötig. Die Treppe wurde in den Hallen der Firma Duschinger gefertigt und dann mit Hilfe eines großen Lastkranes Mitte Dezember montiert.

Pfarrei Teublitz012Mit der Vorabendmesse zum ersten Adventssonntag startete in der Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz das diesjährige „Marientragen“. Die schwangere Gottesmutter Maria wird von Haus zu Haus getragen. Jeweils einen Tag ist „Maria“ dann zu Gast bei einer Familie. Dabei war die Nachfrage nach diesem alten Brauchtum dieses Jahr so groß, dass sogar zwei Gottesmütter die Runde durch die Pfarrgemeinde antraten.


Pfarrei Teublitz001Lockdown ist gerade für einen Kindergarten immer eine nervenaufreibende Sache. Vor allem wenn man, wie im Kinderhaus Herz Jesu Teublitz, schon seit Wochen mit dem Corona-Virus und der damit verbundenen Bürokratie zu kämpfen hat. „Kindergarten dahoam“ lautete die Antwort der Teublitzer auf die neuerliche Corona-Schließung.
Viele Telefonate führten im Advent die Kindergärtnerinnen des kath. Kinderhauses Herz Jesu Teublitz. Auch Pfarrer Michael Hirmer telefonierte jedes kranke Kind und jede unter Corona leidende Mitarbeiterin ab. Über kurze Videos hielt das Kinderhaus Kontakt mit den Eltern und informierte täglich transparent über die aktuellen Geschehnisse. Letztlich waren drei Kindergartengruppen vom Virus betroffen und wurden amtlich unter Quarantäne gestellt.

2020 12 16 Kolping PraesesEinen feierlichen Abschluss der Lichtermeerwoche bildete der Kolpinggedenkgottesdienst als adventliche Messe im Kerzenschein. Dabei übernahm Kaplan William Akkala das Amt des neuen Präses bei der Kolpingfamilie Teublitz.
Der Gottesdienst wurde von Kolping mitgestaltet und stand unter dem Motto: „Schenkt der Welt ein menschliches Gesicht“ Auch Kaplan William Akkala ging in seiner Predigt darauf ein. Die Sehnsucht der Menschen nach Freiheit und Gerechtigkeit, nach Hoffnung und Zuversicht, nach Sorglosigkeit und Perspektive war zu Lebzeiten Adolph Kolpings groß. Er versuchte das Licht an die Menschen weiterzugeben, in vielfältiger Art und Weise und schenkte der Welt damit ein menschliches Gesicht. Gerade in der heutigen Zeit der Pandemie ist diese Sehnsucht der Menschen nach Normalität groß.

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In der Zeit vom 4. Adventsonntag bis zur Fastenzeit 2021 präsentierte Pfarrer Michael Hirmer hier abendlichen Impulse zum nachdenken. 

Ausgangssperre21.de wurde mit dem Aschermittwoch durch die Reihe "Bewußter leben - Tägliches Abendgebet in der Fastenzeit" abgelöst. Jeden Abend um 22 Uhr lädt Pfarrer Hirmer zum abendlichen virtuellen Gebet ein. 

 

Pfarrei Teublitz008In Form einer adventlichen Vesper mit verschiedenen Musik- und Kantorengruppen des Kirchenchors wurde am 3. Adventssonntag, dem Sonntag „Gaudete“ – „Freuet euch“, die Adventzeit musikalisch gefeiert. Eigentlich hätte an diesem Tag das 49. Adventskonzert der Teublitzer Chöre stattgefunden. Aus den bekannten Gründen und Vorschriften konnte dies nicht in der sonstigen Form abgehalten werden. Als Dankandacht feierte man deshalb diesen abendlichen Gottesdienst. Der Kirchenchor Teublitz zeigte trotz der fehlenden Proben und der gebotenen Kleinstbesetzung einen musikalischen Querschnitt adventlicher Musik. Als Eröffnung wurde eine Orgelmeditation über „Rorate coeli“ von Norbert Hintermeier gespielt, daran sang eine Männerschola des Kirchenchors die bekannte Adventsantiphon.

Pfarrei Teublitz036„Tröste mein Volk!“, mit diesem Vers aus dem Buch des Propheten Jesaja lässt sich das diesjährige „Lichtermeer“ der Pfarrgemeinde Teublitz überschreiben, dass zwischen dem zweiten und dritten Adventssonntag in der Pfarrkirche Herz Jesu täglich am Abend gefeiert wurde. Schon die stimmungsvolle Gestaltung des Gottesdienstraumes lud ein, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft in schwerer Zeit zu tanken.

Extra für das Lichtermeer ließ Pfarrer Michael Hirmer eine neue Beleuchtungsanlage in der Kirche installieren. Matthias Kalb und Stefan Weiß tauchten die Bögen der Herz-Jesu-Kirche in ein sanftes Violett, der liturgischen Farbe des Advents. Hinzu kamen über 150 Kerzen auf den Bänken und im Altarraum, die wie funkelnde Sterne das Gotteshaus erhellten. Passend zur meditativen Stimmung des Kirchenraumes wurden die Gottesdienste gestaltet. Volksgesang war reduziert bzw. ganz untersagt. So taten verschiedene Musikgruppen und Kantorengesänge ihr Übriges um den Besuchern einen ganz besonders Gottesdiensterlebnis zu schenken.

Das „Lichtermeer“ eröffnete ein Abendlob mit Lieder aus Taizé, welches musikalisch die Gruppe DoReMi unter Leitung von Tine Wiendl gestaltete. Die Predigt der kurzfristig erkranken Pfarrerin Hanna Stahl aus Maxhütte trugen Lektorin Helga Schmid und Pfarrer Michael Hirmer vor. Sie erinnerte an die Begegnung zweier schwangerer Frauen, als Maria ihre Verwandte Elisabeth besuchte. Pfarrerin Stahl betone, wie wichtig und tröstlich es ist, sich gegenseitig beizustehen, gerade in Zeiten von Corona.

Pfarrei Teublitz010Der heilige Nikolaus wird in der katholischen Kirche als Nothelfer verehrt. Deshalb war es für die Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz klar, diese alte Tradition auch in Zeiten der Corona-Pandemie aufrecht zu erhalten. „Wir wollen den Kindern Freude schenken und ihnen erzählen, wie gut Gott zu den Menschen ist.“; erklärt Kolpingpräses Kaplan William Akkala den theologischen Hintergrund der beiden Nikolaus-Andachten, die um den Gedenktag des Heiligen in Teublitz gefeiert wurden.


Pfarrei Teublitz001Eine Pfarrgemeinde braucht einen Kapitän. Oder im Blick auf unsere evangelische Schwestergemeinde Maxhütte-Teublitz: Eine Kapitänin. Am Nachmittag des ersten Adventssonntags wurde Hanna Stahl in ihren Dienst als Pfarrerin eingeführt. Dabei stand der Gottesdienst auch im Zeichen der Ökumene, denn es wurden auch Glück- und Segenswünsche der katholischen Pfarrgemeinden überbracht.
Pfarrer Steffen Brinkmann, der seine Maxhütter Barbara-Kirche für die Amtseinführung zur Verfügung gestellt hat, Pfarrer Michael Hirmer und KV-Mitglied Roland Unger aus Teublitz sowie Dekanatsratssprecher Prof. Dr. Dr. Popp überreichten der Pfarrerin Hanna Stahl symbolisch drei Schlüssel. Diesen sollen das Wort Gottes, die Herzen der Menschen sowie den neuen Lebensort für sie aufschließen.

Pfarrei Teublitz062Mit einem festlichen Gottesdienst nahmen die Teublitzer Ministranten am Christkönigsonntag 14 neue Mädchen und Buben in ihre Gemeinschaft auf. „Weit über die Hälfte der Kommunionkinder haben heuer mit dem Dienst am Altar begonnen.“, freut sich Pfarrer Michael Hirmer, „Das ist für mich auch ein gutes Zeichen, dass wir trotz Corona-Pandemie einen guten Kontakt zu den Kindern und deren Familien aufbauen konnten.“





Pfarrei Teublitz031In einer sehr persönlich gestalteten Segensfeier dankten 23 Jubelpaare der Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz für die gemeinsamen Ehejahre. Der liebliche Klag einer Bratsche hallte durch die weite Teublitzer Pfarrkirche, als Pfarrer Michael Hirmer die Ehepaare gegrüßte, die ein rundes oder halbrundes Ehejubliäum zu feiern hatten. Im Mittelpunkt der Andacht stand der große Dank an Gott, aber auch so mancher Moment der inniglichen Zweisamkeit.
„Ich zeige euch jetzt noch einen anderen Weg. Einen, der alles übersteigt.“, mit diesen Worten des Apostels Paules eröffnete Lektorin Gertrud Karcher die Segensfeier, „Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.“ Dass die Liebe nicht nur ein gutes Gefühl sondern viel mehr ist, zeigte Pfarrer Hirmer in seiner „Predigt“ auf.

Pfarrei Teublitz001„Den Menschen nahe zu sein und sich um ihre Seele zu sorgen.“, so definiert die Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz ihren Auftrag. Dieser sei, so Pfarrer Michael Hirmer, während der Corona-Pandemie aktueller denn je geworden. „Wir überlegen uns ständig, wie wir den Menschen trotz Masken und Abstandgebote nahe sein können. Denn die Sehnsucht nach Halt und Orientierung ist groß.“
Jüngstes Projekt der Teublitzer Pfarrgemeinde ist eine Serie von virtuellen Impulsen. „Immer wieder mittwochs“ lädt Pfarrer Michael Hirmer ein, über die Frohe Botschaft Jesu nachzudenken. Über einen virtuellen Raum, den die Katholische Erwachsenenbildung e.V. zur Verfügung stellt, versucht der Geistliche Trost zu spenden, Hoffnung zu wecken und ganz konkrete Tipps fürs Leben zu geben.

MarientragenInne Halten – Gemeinschaft sein – Spiritualität erfahren
Marientragen
Mit Maria durch den Advent

Der Reichtum kirchlicher Tradition birgt so manchen Schatz, der es wert ist auch in modernen Zeiten wieder zu entdeckt und zu gepflegt zu werden. Das Frauen- oder Marientragen ist so ein wunderbares Beispiel … 
Ein Marien-Bildnis wird im Advent von Haus zu Haus getragen. An der Tür­schwelle übergibt eine Familie einer anderen das Marien-Bild. Gemeinsam kann dabei kurz gebetet werden. Maria bleibt dann einen ganzen Tag zu Gast in diesem Haus. Dabei versammelt sich die Hausgemeinschaft um Maria und betet gemeinsam, singt adventliche Lieder und verbringt gemeinsam eine schöne Zeit der Gemein­schaft.

Gerade in der Corona-Zeit ein Beispiel gelebter Gemeinschaft

Pfarrei Teublitz001Donnerstags Nachmittag war das Teublitzer Pfarrheim immer voller Leben. Oben unter Dach trafen sich die Kinder und Jugendlichen zu Gruppenstunden. Unten kamen die Senioren der Pfarrgemeinde zum Pfarrei-Café zusammen. Während die jungen Generationen viele virtuelle Angebote online nützen können, ist es für ältere Menschen schwer geworden Kontakte zu halten und Gemeinschaft zu erleben. „Wir vermissen unsere Senioren sehr!“, blicken Fine Winkler und Gitta Schmalzbauer sehnsüchtig in Zeit vor der Corona-Pandemie zurück.




Pfarrei Teublitz001In jedem Haushalt ist sie zu finden. Aus der modernen Lebenswelt ist sie nicht mehr weg zu denken. „Smarte Technologie“ prägt das Leben fast aller gesellschaftlichen Gruppen. Viele können sich ein Leben ohne Handy und Co. nicht mehr vorstellen. Doch wohin mit der wertvollen Technologie, wenn diese den aktuellen Anforderungen nicht mehr entsprechen? „Einfach wegwerfen? Sicher nicht!“, sind sich Maria Münz und Pfarrer Michael Hirmer einig, „Denn in den smarten Geräten stecken viele wertvolle Ressourcen.“
Gemeinsam mit dem Verbraucherservice des Katholischen Frauenbundes beteiligt sich die Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz deshalb an einer Handy Sammelaktion, die noch bis 18. März 2021 andauert. Im katholischen Kinderhaus Herz Jesu, dem Pfarrbüro und dem Weltladen Teublitz können alte oder nicht mehr benötigte Handys oder Tablets abgegeben werden. 

Pfarrei Teublitz003Am 15. November wurde bei einem Familiengottesdienst die Vorbereitungsphase auf das Sakrament der Firmung für Schüler/innen der fünften Jahrgangsstufe eröffnet. Nun bereiten sich zwei Jahrgänge auf die Firmung vor, da 2020 diese wegen der Corona-Pandemie entfallen musste. Auch in den kommenden Jahren wird es nur noch alle zwei Jahre eine Firmung in Teublitz geben. Die Firmlinge stellten sich nach der Predigt von Pfarrer Hirmer kurz mit Namen und ihrem Talent vor.

 

 

DSC 8962Mit einer festlichen Vesper wurde in der Pfarrkirche „Herz Jesu“ in Teublitz der diesjährige Volkstrauertag abgeschlossen. Pfarrer Michael Hirmer erklärte den Besuchern des Gottesdienstes vorab die Form und Teile der Vesper als Abendgebet der Kirche. Zum Gedenken der Verstorbenen wurde die Totenvesper aus dem Gotteslob gebetet und gesungen. Einige Teile wurden durch dem aus Teublitz stammenden Klarinettisten und Saxophonisten Werner Bernklau zusammen mit Norbert Hintermeier (Orgel) instrumental ausgeführt.



Pfarrei Teublitz002Es war eine kleine aber würdige Feier. Am Vorabend des Volkstrauertages versammelten sich die Vertreter der Stadtgemeinde Teublitz mit der Gottesdienstgemeinde, um den Opfern von Krieg und Gewalt zu gedenken. Nach der Vorabendmesse trug Bürgermeister Thomas Beer seine Rede vor und betete anschließend mit Pfarrer Michael Hirmer vor der Gedenktafel der Gefallenen des Zweiten Weltkrieges um Frieden und Versöhnung.

 

 

Pfarrei Teublitz011Gleich zweimal feierten die Kinder des katholischen Kinderhauses Herz Jesu Teublitz das Martinsfest. Grund war natürlich auch hier die Corona-Pandemie. In zwei Gruppen und ohne Familien trafen sich die Kinder am Vormittag in der Teublitzer Pfarrkirche. Aus voller Brust sangen die Kleinen die bekannten Martinslieder. Höhepunkt der Feier war das Martinsspiel, in dem der Heilige seinen Mantel mit einem Bettler teilt.
Ein Video findet sich HIER.



Pfarrei Teublitz001Anfang November konstituierte sich der Elternbeirat des katholischen Kinderhaues Herz Jesu Teublitz. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der neue Elternbeirat mit Briefwahl gewählt werden. Über 25 Eltern bewarben sich für die zwölf Sitze im Beirat.
Unter besonderen Korona-Bedingungen fand die erste Sitzung des Elternbeirates statt, an welcher die Elternbeiräte virtuell oder real teilnehmen konnten. Kinderhausleitung Helga Schmid und Pfarrer Michael Hirmer informierten im ersten Teil über die Aufgaben eines Elternbeirates. Zentrum allen Handelns seien dabei die Kinder. Eltern, Erzieherinnen und Träger arbeiten zum Wohle der Heranwachsenden zusammen.

Pfarrei Teublitz003„Zuerst hat man sich an die Schreckensbilder und das Elend gewöhnt. Dann hat man es vergessen.“ Mit diesem drastischen Satz fasst der Teublitzer Pfarrer Michael Hirmer die öffentliche Wahrnehmung zur Situation in Syrien und Libanon zusammen. „Aber auch vergessenes Elend bleibt Not, unter der Menschen leiden.“ Unter Vermittlung von Hirmer haben sich mehrere Projektpartner gefunden, die ganz konkret und unbürokratisch helfen wollen.