Pfarrei Teublitz 024„In Herz Jesus ist was los!“, lautet seit vielen Jahren der Schlage des Teublitzer Gemeindechores in der Faschingszeit. Denn einmal im Jahr findet ein ganz besonders bunter Gottesdienst in Herz Jesu statt. Nicht nur die Kinder kommen maskiert ins Gotteshaus.
Auch Pfarrer Michael Hirmer und Pfarrvikar Pater John Mathew hatten neben den liturgischen Gewändern auch zum Karneval passende Hüte und Fliegen an. Begrüßt wurden die Kinder durch Familiengottesdienst-Team. Martina Förster war als Clown verkleidet und stellte das Motto des Gottesdienstes vor: Freude. Denn die Freude am Herrn kann und zu jeder Zeit tragen und erfüllen.

Pfarrei Teublitz 001Am Donnerstag, den 13. Februar feierten die Erstkommunionkinder der Pfarrgemeinde Teublitz ein großes Fest. „Wir feiern die Versöhnung, die Gott uns geschenkt hat.“, erklärt Noah voller Freude. In den letzten Tagen und Wochen haben die Kinder im Religionsunterricht und in den Tischgruppenstunden über die Vergebung nachgedacht und dabei entdeckt, dass Gott trotz Schuld immer wieder neue Wege eröffnet. „Wir gehen mit den Kindern den Weg der Versöhnung, der aus der Verstrickung der Sünde befreit und neue Kraft und Versöhnung schenkt.“, sagt Pfarrer Michael Hirmer.



Pfarrei Teublitz 014„Wir sind eine Pfarrgemeinde die attraktiv für Jung und Alt ist.“, lächelt Josefine Winkler, als sie ins Pfarrheim, das ihrem Haus gleich schräg gegenüber liegt. Jeden Donnerstag trifft sie dort gleich nach dem Mittagessen ihre Mitstreiterin Gitta Schmalzbauer. „Wir sind mittlerweile ein eingespieltes Team.“ Hand in Hand wird der kleine Saal des Pfarrheims vorbereitet. Pünktlich um 14 Uhr treffen auch schon die ersten Gäste ein, zum Pfarrei-Café 60+.
Wie der Name schon sagt, richtet sich das Café an Menschen ab 60 Jahren. „Das Pfarrei-Café ist wichtiger Schwerpunkt der Seniorenpastoral unserer Pfarrgemeinde.“, erklärt Fine Winkler, die im Pfarrgemeinderat den Sachausschuss „Senioren“ leitet, „Jeden Donnerstag erwarten wir bis zu 40 Gästen.“ Die älteren Frauen und Männer treffen sich, um Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen. Wichtig ist auch die Männerrunde im Nebenzimmer, wo Schafkopf gespielt wird.

Pfarrei Teublitz 001„Wie zu Uromas Zeiten“, könnte man die Aktion einer Teublitzer Eltern-Kind-Gruppe überschreiben. Denn gemeinsam mit Gruppenleiterin Michaela Müllner fertigten die Mütter Bienenwachstücher, wie so vor drei bis vier Generationen noch üblich waren.
„Wir wollen unseren Müttern zeigen, wie an ganz einfach nachhaltig leben kann.“, erklärt Michaela Müllner die Aktion. Denn Bienenwachstücher sind eine uralte Erfindung, die in Zeiten von überbordenden Verpackungsmüll wieder hoch aktuell wird. „Ein Bienenwachstuch ist eine sehr gute Alternative für Alu- und Frischhaltefolien.“ Denn diese Tücher können alle möglichen Nahrungsmittel eingewickelt oder abgedeckt werden. Nach Gebrauch kann das Tauch leicht abgewaschen und wieder verwendet werden. „Da spart man viel Müll und auch Geld.“, meinten Michaela Müllner.

Pfarrei Teublitz 001Das Lesen- und Schreiben-lernen beginnt nicht erst in der Schule. Schon im Kindergarten wird den Kleinen Lust auf Bücher und Geschichten gemacht. „Wir lesen unseren Kindern mehrmals die Woche Geschichten vor.“, erklärt Andrea Ziechaus, die im Kinderhaus Herz Jesu für die Vorschulkinder zuständig ist, „Es ist erwiesen, dass Kinder, denen immer wieder vorgelesen wird, in der Schule eine bessere Lesekompetenz entwickeln.“
Spielerisch wird den Kindern im Herz Jesu Kindergarten das Medium „Buch“ näher gebracht. Mit dem Blättern in Kinderbüchern und dem Vorlesen von Geschichten werden die Kinder neugierig gemacht, selbst einmal lesen zu lernen. So findet sich im Kinderhaus mittlerweile eine stattliche Bibliothek an Kinderbücher, die von den Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen regelmäßig genützt werden.

Pfarrei Teublitz 005Schön lustig ging es beim Fasching der Kleinsten im Pfarrheim zu. Organisiert von den Eltern-Kind-Gruppen der Pfarrgemeinde waren Kinder bis zum Kindergartenalter mit ihren Geschwistern und Familien eingeladen. Nahezu 100 Kinder waren der Einladung gefolgt, so dass der Pfarrsaal mehr als gut gefüllt war.


 

 



Pfarrei Teublitz 2032Ende Januar brachen 50 Frauenbundrauen unter dem Motto „laudato si – der Schöpfung etwas Gutes tun“ nach Schweighausen bei Lappersdorf auf. Dort wurde die Genossenschaft regionaler Bauern „Bayola“ besichtigt, die nachhaltig Rapsöl produzieren. „Wir wollen unseren Frauen mit diesem Ausflug einen Impuls für ihr nachhaltiges und regionales Denken geben und einfach einen schönen Tag miteinander verbringen.“, erklärt Frauenbundsvorsitzende Waltraud Neumüller den Hintergrund der Ausflugsfahrt.

 

Pfarrei Teublitz 2005„Sie schenken den Menschen Freude“, begrüßte Pfarrer Hirmer die Damen der Teublitzer Besuchsdienste zum alljährlichen Danke-Essen. Unter Leitung von Diakon Heinrich Neumüller besuchen an die zwanzig Frauen der Pfarrgemeinde Herz Jesu die kranken und alten Menschen in den Krankenhäusern und Altenheimen der Umgebung. Auch wird zu den Geburtstagen ab dem 80. Lebensjahr jährlich gratuliert.

„Fast täglich ist jemand von ihnen als Engel zu den Menschen unserer Pfarrgemeinde unterwegs.“, lobte der Pfarrer die Engagierten, „Damit erfüllen Sie eine Kernauftrag Jesu Christi: Menschen besuchen, die krank sind und manchmal alleine.“ Die Besuchsdienste arbeiteten dabei im Verborgenen, kaum werde über diesen unermüdlichen Dienst an den Menschen berichtet.

Pfarrei Teublitz 2009Immer wieder Gottes Segen und Liebe erfahren. Das ist wohl die wichtigste Aufgabe einer christlichen Erziehung, den Kindern vorzuleben, dass Gott für uns da ist. Mit dem heiligen Bischof Blasius haben die Kinder des Kindergartens und der Kinderkrippe einen überzeugten Christen kennengelernt, der von Gottes Liebe erfüllt war. In tiefer Verbindung mit Gott konnte Blasius andere Menschen heilen. So auch einen kleinen Jungen, der -so die Legende- eine Gräte verschluckt hatte und zu ersticken drohte. So beteten die Kinder mit ihren Kindergärtnerinnen und Pfarrer Hirmer um Gesundheit und Schutz. Traditionell wird der Blasius-Segen mit zwei Kerzen gespendet. Pfarrer Hirmer erklärte den Kindern den Segen und segnete jedes Kind einzeln und mit Namen.

 

Pfarrei Teublitz 2002„Ein Licht das die Heiden der leuchtet.“, mit diesen Worten lobt und preist der alte Mann Simeon im Lukas-Evangelium das Christus-Kind, als es deine Eltern Maria und Josef in den Tempel nach Jerusalem brachten, um das Kind dort den Herrn zu weihen. Angelehnt an diesen Satz der Frohbotschaft feierte die Pfarrgemeinde Teublitz in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche am zweiten Februar das Fest „Darstellung des Herrn“, das im Volksmund auch „Mariä Lichtmess“ genannt wird.
Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es augenfällig wie sehr sich der Mensch nach Licht sehnt. Deshalb werden an diesem Fest traditionell die Kerzen gesegnet, die das ganze Jahr über in der Kirche zum Lobe Gottes angezündet werden. So baute Mesner Günter Karcher vor dem Altar der Pfarrkirche Herz Jesu alle möglichen Kerzen auf. Von „ewigen Licht“ über Opferlichter und Altarkerzen bis hin zu den Kerzen der Kommunionkinder, waren vor dem Altar zu sehen.

Pfarrei Teublitz 2002Seit September sind die Kinder der dritten Klassen auf einen gemeinsamen Weg mit Jesus. Schritt für Schritt gehen die Kinder zwei Sakramenten entgegen. Das Sakrament der Versöhnen, die Beichte, feiern die Kommunionkinder schon Mitte Februar das erste Mal. Die heilige Kommunion werden die Kinder mit ihren Familien während der Kar- und Ostertage das erste Mal empfangen. Das große Dankfest zur Erstkommunion findet dann am ersten Mai-Sonntag statt.
Anfang Februar wurde den Kommunionkindern während des Sonntagsgottesdienstes das Vaterunser überreicht. Für den erkrankten Pfarrer Michael Hirmer übergab Diakon Heinrich Neumüller einen besonders gestalteten Papierbogen, auf dem das Vaterunser in vielen Sprachen zu lesen war.

Pfarrei Teublitz 2001Die Frauen des Singkreises begrüßten das Neue Jahr mit einem Gläschen Sekt und probten für den Besuch im Seniorenheim. Singkreis-Leiterin Maria Dickert freute sich, dass sie Andrea Weiß neu in der Runde willkommen heißen konnte. Auch Anneliese Wutz hat ihr Kommen ab Februar zugesagt. Sangesfreudige Frauen sind immer herzlich willkommen. In der Regel treffen sich die Frauen einmal im Monat zum Proben im Pfarrheim. Sie besuchen am ersten Mittwoch im Monat die Seniorinnen und Senioren im Teublitzer Seniorenheim zum gemeinsamen Singen alter Volkslieder und Schlager, die an die Jugendzeit erinnern. Diese Lieder werden freudig und meist auswendig von den älteren Herrschaften mitgesungen.

Pfarrei Teublitz 2001Mit dem 154. Telemann-Konzert in der Saltendorfer Wallfahrtskirche „Mariä Heimsuchung“ wurde am Fest „Taufe des Herrn“ die weihnachtliche Festzeit abgeschlossen. Musik von Georg Philipp Telemann und einiger seiner Zeitgenossen standen auf dem Programm dieser weihnachtlichen Feierstunde. Die musikalischen Formen reichten dabei vom Lied bis hin zur Kantate und „Geistlichem Konzert“ und von Ciacona, Partita, Pastorale bis hin zum Concerto.

 

 

Pfarrei Teublitz 2046Gleich ein doppeltes Jubiläum wurde am Fest „Taufe des Herrn“ in der Pfarrgemeinde Herz Jesu gefeiert. Zum 25. Mal wurden die Familie, welche ein Kind im vergangenen Jahr taufen ließen, zum Frühstück und anschließenden Gottesdienst eingeladen. Vor 25 Jahre hatte auch die Gruppe DoReMi beim Taufgedenkgottesdienst ihren ersten Auftritt. Pfarrer Georg Hartl hatte damals die Idee für das Tauftreffen und gab den Impuls für die Gründung von DoReMi, die aktuell von Tine Wiendl geleitet wird.

 

 

Pfarrei Teublitz 2056Ein großer Erfolg war der erste Neujahresempfang der Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz. „Wir wollen uns als Christen in der Öffentlichkeit zeigen und Teil einer aktiven Bürgergesellschaft sein.“, definiert Pfarrgemeinderatssprecher Georg Niederalt die Idee, die hinter dem Empfang steht. Zum Neujahresempfang wurde deshalb nicht nur aktive Christen aus der Pfarrgemeinde eingeladen, sondern auch alle Teublitzer Vereine und öffentliche Einrichtungen.

Pfarrei Teublitz 2012Es ist eine ehrenvolle Aufgabe, wenn ein Verein seinen Jubilaren zum Geburtstag gratuliert. Da der Frauenbund Teublitz so viele Mitglieder hat, werden alle halbes Jahr die Damen zu einer besonderen Feierstunde ins Pfarrheim eingeladen, die in den zurückliegenden sechs Monaten einen runden Geburtstag feiern konnten. So trafen sich 18 Jubilarinnen am vergangenen Freitag zu lustigen Runde im Teublitzer Pfarrheim.

 

 

Pfarrei Teublitz 1012„Laudato si“ mit den Worten des Sonnengesang des heiligen Franz von Assisi beginnt das mittlerweile berühmte Schreiben von Papst Franziskus zu den Themen Umweltschutz, Gemeinwohl und faire Wirtschaftsweise. Mit „Laudato si“ wurde auch das jüngste Projekt der Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz überschrieben. „Wir wenden uns an alle Menschen, die der Umwelt etwas Gutes tun wollen.“, beschreibt es Werner Förster, der mit Alexandra Zeins das Projekt initiierte.
Am Dienstag, 7. Januar, trafen sich über 50 Interessierte im Pfarrheim Teublitz, um sich näher mit diesem Projekt zu beschäftigen. „Wir wollen mit ihnen ins Gespräch kommen, ohne erhobenen Zeigefinder und ohne politische Aufgeregtheit.“, begrüßten Werner Förster und Pfarrer Michael Hirmer die Anwesenden.

Pfarrei Teublitz 1075Mit einem feierlichen Gottesdienst am Dreikönigstag endete in Teublitz die Sternsingeraktion. Pfarrer Michael Hirmer und Pfarrvikar P. John Mathew zogen gemeinsam mit 100 Sternsingern und sogar einem Kamel ins Teublitzer Gotteshaus ein. Der Kirchenchor unter der Leitung von Norbert Hintermeier gestaltete den feierlichen Gottesdienst musikalisch.
Zu Beginn segnete der Pfarrer den Weihrauch. „Denn die Weisen aus dem Morgenland, haben Weihrauch Jesus zum Geschenk mitgebracht.“, erklärte Sternsinger Felix die Verwendung von Weihrauch als Zeichen des Segens.


Pfarrei Teublitz 2003„Ein Engel ist einer, der von Gott gesandt ist.“, so begrüßte Pfarrer Michael Hirmer die neun Frauen, die das kommende Jahr über die Geburtstagsjubilare der Pfarrgemeinde besuchen werden, „So gesehen, sind auch sie `Engel`, denn durch ihren Besuch bringen sie Freude zu den Menschen.“ – Alljährlich zwischen den Jahren treffen sich die Mitarbeiterinnen des Geburtstagsbesuchsdienstes um das kommende Kalenderjahr zu planen. „Wer besucht wen? Ist die große Frage.“, erklärte Elfi Böhme, die den Besuchsdienst koordiniert, „Wir besuchen alle Menschen unserer Pfarrgemeinde ab den 80. Geburtstag. Im Jahr 2020 werden wir über 300 Menschen besuchen.“

Pfarrei Teublitz 004„Wir ertragen Wind und Wetter, Schnee und Eis, um Gutes zu tun.“, freut sich Franziska, die mit ihrer Freundin Miriam heuer zum sechsten Mal an der Sternsingeraktion teilnimmt, „Wir gehen gerne von Haus zu Hause, segnen die Wohnungen und sammeln dabei noch für einen guten Zweck.“ Dabei waren Franziska und Miriam nicht die einzigen Kinder und Jugendlichen, die von Weihnachten bis Dreikönig in Teublitz und Saltendorf als Sternsinger verkleidet unterwegs sind. „Es sind 101 Sternsinger unterwegs. Hinzu kommen noch die erwachsene Gruppenbegleiter.“, freut sich Pfarrer Michael Hirmer über das große Interesse an der „Aktion Sternsingen 2020“.

Pfarrei Teublitz 010In einer besinnlichen Andacht dankte die Pfarrgemeinde Herz Jesu Gott für das Jahr 2019. Am Silvester-Tag versammelte man sich, um über das vergangene Jahr nachzudenken. Höhepunkt war die große Anbetung mit Lobpreis. Die Lektorinnen Josefine Winkler und Roland Unger schritten mit Pfarrvikar Pater John symbolisch durch den Kirchenraum und beteten dabei zu Gott. Der Weg durch die Kirche symbolisierte dabei den Weg durch das Jahr 2019. Immer wieder erklang der Ruf "Dieses Jahr Herr, leg ich zurück in deine Hände" zu dem jeweils Kerzen angezündet wurde. Vor dem ausgesetzten Allerheiligsten beteten dabei Pfarrer Michael Hirmer und Diakon Heiner Neumüller mit der versammelten Gemeinde und dankten Gott für das verflossene Jahr. Bei den Klängen des Kirchenchores konnten die Gläubigen auch für das neue Jahr 2020 bitten.

Pfarrei Teublitz 2024Alljährlich werden am Gedenktag des Heiligen Stephanus, dem ersten Märtyrer der Kirche, die Kinder gesegnet. So war am 26.12. auch die Teublitzer Pfarrkirche sehr gut mit jungen Familien gefüllt. Gleich zu Beginn des Gottesdienstes holte Pfarrer Michael Hirmer das Namenstagkind Stefan Koller nach vorne und befragte ihn zu seinem Namenspatron.

In seiner Predigt nahm Pfarrer Michael Hirmer auf die weiltweit zunehmende Christenverfolgung Bezug und las die Top10 der Staaten vor, in der Christen am meisten verfolgt sind: „Wir Christen glauben an den Gott der Liebe. Und gerade die Menschen, die sich zum Gott der Liebe bekennen, werden weltweit am meisten verfolgt." Der Pfarrer beklagte, dass in Deutschland kaum über Not vielen Christen weltweit berichtet wird. "Als Minderheit werden sie an den Rand gedrängt oder auch offen durch staatliche Stellen verfolgt." In der Geschichte gab es noch nie so viele Märtyrer wie im noch jungen aktuellen Jahrhundert. "Doch wie darauf reagieren? Zurückschlagen? Nein! Wir antworten mit der Liebe. Wir antworten, wie es der heilige Staphanus getan hat: Wir beten für die Verfolger der Christenheit. Denn nur die Liebe verwandelt wirklich und schafft tiefen Frieden."

3Einen ganz besonderen Pilgerweg sind an Weihnachten über 300 Namen von engagierten Katholiken der Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz gegangen. Im Gebet verbunden trugen die Benediktiner der Abtei Dormitio in Jerusalem die Namen der Engagierten nach Betlehem und legen diese auf den berühmten Stern, der die Geburtsstelle Jesu Christi markiert.

„Die tröstliche Botschaft der Heiligen Nacht ist, dass Gott selbst in das Leben der Menschen eintritt, dass Seine Güte und Menschenliebe mitten unter uns Gegenwart und Wirklichkeit werden: um uns zu retten.“, heißt es in einer Botschaft der Benediktiner zu dieser Weihnachtsaktion. „Genau das dürfen wir Mönche Jahr um Jahr mit unserer Weihnachtsaktion neu erfahren: Viele, viele Menschen schauen auf ihren Nächsten und beten für ihn. In Bitte und Dank, halten wir ihre Namen ganz bewusst in der Heiligen Nacht unter die Sterne am Himmel von Betlehem.“
112.217 Namen durften die Benediktiner auf diese Weise in der Heiligen Nacht auf ihren Pilgerweg zur Geburtsstelle Jesu nach Betlehem mitnehmen. „Auch Sie waren mit dabei.“, heißt es in einer E-Mail, welche die Mönche der Jerusalemer Abtei Dormitio zwischen den Jahren an den Teublitzer Pfarrer Michael Hirmer sendeten.

Pfarrei Teublitz 1035Ein wenig anders war es schon für die Gläubigen, die am 25. Dezember den festlichen Weihnachtsgottesdienst in der Teublitzer Herz-Jesu-Kirche mitfeiern wollten. Am Eingang wurden sie mit einem Liederzettel willkommen geheißen und alle wurden gebeten, die Kirche von der ersten Bankreihe her aufzufüllen. Grund hierfür war die Live-Übertragung des Gottesdienstes. Der Bayerische Rundfunk übertrug mit seinem Radioprogramm Bayern1 die Messe von 10 Uhr bis 11 Uhr live.
„Alles sollte auf die Sekunde passen.“, erklärt Pfarrer Michael Hirmer die große Herausforderung des live gesendeten Gottesdienstes, „Vor allem unser Kirchenmusiker Norbert Hintermeier stoppte seit Monaten die Gesänge und Sprechtexte der Gottesdienste mit.“ Spannend war es, ob die einzelnen Abschnitte des Gottesdienstes dann auch zeitlich zusammen passen würden. „Doch nach zwei Proben konnten wir sicher sich, dass nichts schief gehen kann.“, so der Pfarrer.

Pfarrei Teublitz 1020Am Heiligen Abend feierte die Pfarrgemeinde Herz Jesu zwei Christmetten. Zu Beginn der Mette in Saltendorf wurde die schwangere Gottesmutter heim geholt. Diese zog während des Advents von Tag zu Tag in ein anderes Haus getragen, wo sich die Familien zum Gebet versammelten. Kirchenpfleger Matthias Obermeier gab die Marienfigur an Pfarrer Hirmer zurück, mit der Bitte an die Gottesdienstgemeinde, der Gottesmutter eine Herberge im Herzen zu geben.
Die feierliche Christmette in Teublitz war einmal mehr von der wunderschönen Kirchenmusik geprägt. Gemeinsam mit einem großen Streichorchester sang der Teublitzer Kirchenchor ein lateinisches Offizium, während das Proprium von weinerlichem Volksgesang geprägt war.