Pfarrei Teublitz 0030„Reduziert auf das absolut Wesentliche!“, so erscheint die Karfreitagsliturgie, in der die Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz dem Leiden und dem Sterben Jesu Christi gedachte. Der Altarraum ist leer. Glocken und Orgel schweigen. Dafür wirken die Zeichen umso deutlicher, wenn das Kreuz enthüllt wird und den sterbenden Christus zeigt.
Da staunten die Kommunionkinder mit ihren Familien nicht schlecht, als die vielen Ministranten nicht nur in Stille die Kirche betraten sondern sich vor dem Altar mit dem Gesicht auf den Boden warfen. Mit diesem eindrücklichen Zeichen beginnt die Karfreitagsliturgie, denn auch Jesus Christus

Pfarrei Teublitz 0006Die Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag ist anders. Das zeigen vor allem die Kirchen. Auch in der Pfarrkirche Herz Jesu Teublitz war der Tisch des Herrn komplett entblößt und der Altarraum leergeräumt. Diese einzigartige Atmosphäre in der Kirche deutet auf die Verlassenheit Jesu hin. Denn in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag gedenken Christen weltweit der Todesangst, die Jesus am kurz vor seiner Auslieferung im Gebet vor Gott bringt.
Traditionell wird dieser Abend mit Gebetsstunden gestaltet. Der Teublitzer Frauenbund erinnerte in seiner Gebetsstunde vor allem an die Angst der Mütter, die auf der Flucht sind und oft nicht wissen, wo ihre Familienangehörigen sind. Beeindruckend waren auch die Texte, welche Jugendliche selbst verfasst haben.

Pfarrei Teublitz 0033Gleich dreifaches gab es in der Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz am Gründonnerstag-Abend zu feiern: Den Geburtstag der Eucharistie, den Dienst am Mitmenschen und den ersten Empfang der heiligen Kommunion für die Drittklässler. Entsprechend feierlich wurde der Gottesdienst zum „letzten Abendmahl Jesu Christi“ durchgeführt.
Über 30 Ministrantinnen und Ministranten zogen gemeinsam mit Kaplan William Akkala und Pfarrer Michael Hirmer in die fast voll besetzte Pfarrkirche ein. Feierlich sang der Teublitzer Kirchenchor unter Leitung von Dekanatkirchenmusiker Norbert Hintermeier. „Es gibt Tage, die wir nicht mehr vergessen können.“, hob Pfarrer Hirmer bei seiner Begrüßung an, „Diesen Tag werdet ihr Erstkommunionkinder nicht vergessen, da ihr heute zum ersten Mail den Leib des Herrn empfangen werdet.“

Pfarrei Teublitz 0019Mit dem Palmsonntag begannen auch in Teublitz die Feierlichkeiten der Heiligen Woche (Karwoche), in der die Ereignisse um Jesu Tod und Auferstehung gefeiert werden. Die Gläubigen trafen sich am Markplatz zur Segnung der Palmbuschen, die an den Einzug Jesu als König in Jerusalem erinnerten. Kaplan William Akkala stand der Feier in Vertretung des erkrankten Pfarrers vor.
Ein buntes Bild zeigte sich am Vormittag des Palmsonntags auf dem Markplatz in Teublitz. Viele Christen waren gekommen und hielten Palmbuschen in den Hände. Mittendrin auch die Kommunionkindern, die sich als Jünger/innen Jesu verkleidet haben. Vorne dran waren die Kindergartenkinder, die über den Trubel besonders staunten. Es spielte die Blaskapelle und es sang der Kirchenchor. Diakon Heinrich Neumüller verkündete das Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem auf einem Eselfohlen. In feierlicher Palmprozession zogen die Gläubigen vom Stadtplatz in die Pfarrkirche.

Pfarrei Teublitz 0014„Das Leid der Menschen in der Ukraine erschüttert mich und geht mir zu Herzen.“, kommentierte Judith Kobler, Vorsitzende des Elternbeirats des kath. Kinderhauses Herz Jesu Teublitz, bei der jüngsten Sitzung die Situation in Osteuropa. Nach kurzem Schweigen war für den Elternberat und die Kinderhausleitung klar, dass zu einer spontanen Spendenaktion aufgerufen werden sollte. Binnen weniger Tage sammelten die Eltern des Kinderhauses Herz Jesu Teublitz 1730,- Euro.
Schnell war man sich auch klar, dass der Erlös der Spendenaktion direkt in die Ukraine gebracht werden sollte. Hier bot sich die „Aktion Tschernobyl“ des Pfreimder Arztes Dr. Josef Ziegler an, der seit der Reaktor-Katastrophe in den 80ger Jahren beste Kontakte in das Grenzgebiet der Ukraine hin zu Weißrussland hat. Dem Gebiet also, das erst jüngst von russischen Truppen verwüstet wurde und der Gegend in der Gräueltaten begangen wurden.

Pfarrei Teublitz 0001Die Sehnsucht nach Frieden und Geborgenheit verbindet alle Menschen dieser Erde. Sich für Menschen einzusetzen, die durch den Krieg alles verloren haben, ist pure Menschlichkeit. So trat in Teublitz ein großes Bündnis von kirchlichen und weltlichen Vereinen und Verbänden, sowie den christlichen Kirchen an, um in der Aktion „Dein Licht für den Frieden!“, ihre Solidarität für die Menschen in der Ukraine und allen Kriegsgebieten dieser Erde auszudrücken. Rund 350 zeigten dabei ein schönes Zeichen des Mitgefühls zu den Kriegsgeschädigten.



Pfarrei Teublitz 0005Die Karwoche wirft schon weit ihre Schatten voraus. So ist der Teublitzer Frauenbund schon in der Fastenzeit dabei Röschen zu basteln und diese dann mit Palmkätzchen zu Buschen zu binden. Am Palmsonntag werden die Palmbuschen dann verkauft. -Als Jesus auf einem Eseln in Jerusalem einzog, begrüßten ihn die Menschen mit Palmzweigen in den Händen. Am Palmsonntag werden deshalb die Palmbuschen gesegnet, die uns an den Tot und die Auferstehung Jesu Christi, unseres Königs, erinnern. Traditionell hat sich der Frauenbund diesem alten Brauch verschrieben. So wurden in mehreren Abenden über 1100 Palmbuschen gebastelt. Sie wurden in den Teublitzer Geschäften zum Verkauf angeboten. Auch am Palmsonntag können sie von den Gottesdiensten gekauft werden.

Am Dienstag vor dem Palmsonntag trafen sich die gleißigen Damen zum letzten Mal zum Binden. Dabei bedankten sich die KDFB Vorsitzenden Waltraud Neumüller bei den fleißigen Helferinnen, die schon das ganze Jahr über Röschen in Heimarbeit basteln. Ein besonderes Vergelt´g Gott ging an Frau Anna Schwab, die auch heuer wieder das Palmbuschenbinden anleitete.

 

Pfarrei Teublitz 0015Endlich war wieder eine große Mitgliederversammlung des Teublitzer Frauenbundes möglich. Auch wenn sich noch nicht alle trauten zu kommen, war der Pfarrsaal gut gefüllt. Neben Ehrungen standen Neuwahlen und Verabschiedungen auf dem Programm. Eine beeindruckende Bilanz wurde trotz Corona-Pandemie vorgelegt.
Nach dem Gebet von Pfarrer Michael Hirmer eröffnete Frauenbundsvorsitzende Lisbeth Bemmerl die Jahreshauptversammlung. Dabei standen 70 Ehrungen für Mitgliedschaften von 25 bis 60 Jahre auf dem Programm. Die letzten beiden Jahreshauptversammlungen mussten aufgrund der Corona-Pandemie entfallen. Für 60 Jahre wurden Eleonore Fischer und Elisabeth Duschinger geehrt.

 

Pfarrei Teublitz 0002Am 26.03.22 wurde die Jahreshauptversammlung der Kolpingfamilie Teublitz als gemischte Versammlung (Anwesende und Online) mit Neuwahlen abgehalten. Harald Hackbarth vom Leitungsteam begrüßte alle Teilnehmer im Pfarrsaal sowie die Mitglieder die Online zugeschaltet waren. Den geistlichen Impuls übernahm Präses William Akkala.
Nachdem die Beschlussfähigkeit festgestellt und die Tagesordnung verlesen wurde, hatten die geladenen Gäste die Möglichkeit für ein paar Grußworte. Pfarrer Michael Hirmer lobte die Zusammenarbeit und die Kreativität der Kolpingfamilie. Auch 1. Bürgermeister Thomas Beer betonte, dass die Kolpingfamilie eine Bereicherung für die Stadt Teublitz ist und sie immer im Rahmen des Möglichen auf die Unterstützung der Stadt zurückgreifen kann.

Pfarrgemeinderat 2022Zwei Woche nach seiner Wahl konstituierte sich der neue Teublitzer Pfarrgemeinderat. Neben der Wahl der Vorstandsämter wurden die Sachausschüsse eingerichtet. Pfarrer Michael Hirmer konnte die die neue und die scheidenden Mitglieder des Pfarrgemeinderates begrüßen.
Die Sitzung begann mit Wertschätzung und Dank. Nach acht Jahren im Pfarrgemeinderat schied Tanja Emmert aus dem Pfarrgemeinderat aus. Sie vertrat in den letzten beiden Legislaturperioden die Belange der Kolpingsfamilie und packte überall mit an, wo fleißige Hände nötig waren. Nach vier Jahren wurden Christina Altmann und Matthias Kalb (in Abwesenheit) verabschiedet. Altmann war als Kassier Mitglied in der Vorstandschaft des PGR. Matthias Kalb baute in den vergangen Jahre die digitale Infrastruktur der Pfarrgemeinde auf, die während der Corona-Pandemie virtuelle Seelsorgsformate möglich machte.

Pfarrei Teublitz 0002DIE JUGEND – Teublitzer Jugendliche starten monatliches Programm - Mit dem ersten Treffen am 26.03. startete ein neues Projekt in unserer Pfarrgemeinde. Da es für die älteren Gruppenleiter und Ministranten immer schwieriger wird, wöchentliche Gruppenstunden mit dem eigenen Terminkalender zu vereinbaren, haben wir in der Gruppenleiterversammlung beschlossen, ein neues Projekt ins Leben zu rufen. Dafür haben sich erste interessierte Jugendliche am Samstag im Pfarrheimgarten getroffen, um zu besprechen, wie dieses Projekt aussehen wird und was auf dem Programm steht.

Pfarrei Teublitz 0001Passionsmusik und Gebete für den Frieden standen im Mittelpunkt des 160. Telemann-Konzerts, das am Sonntag „Laetare“ in der Teublitzer Pfarrkirche stattfand. Trotz plötzlicher Erkrankung von zwei Solisten, wurde ein sehr ansprechendes Programm überwiegend mit Musik aus der Barockzeit dargeboten.
*Mit einer einleitenden „Arie“ des Namensgebers Georg Philipp Telemann wurde die Feierstunde eingeleitet. Das Thema der Darbietungen wurde bereits im ersten Gesangswerk, einem Passionslied vom Telemannzeitgenossen Johann Sebastian Bach, vorgestellt: „Selig, wer an Jesum denkt, der für uns am Kreuz gestorben“. Michael Keseberg (Bass) interpretierte dieses Lied mit seiner klangvollen und ausdrucksvollen Stimme.

Pfarrei Teublitz 0002"Also wir sehen uns dann im März in der Eltern-Kind-Gruppe, wenn die Kleine 6 Monate alt ist. Ich freu mich auf euch!“. Mit diesen Worten hat die EKG-Leitung Steffi Franek den Anruf im Januar mit der Mutter der kleinen Luna beendet.
Keiner hätte gedacht, dass Ende Februar ein kleiner Infekt eine sehr schlimme, unheilbare Diagnose zutage bringen würde, die das Leben der kleinen Familie von jetzt auf gleich grundlegend verändert hat. „Unheilbar“, „Lungentransplantation“, „Palliativbetreuung“ waren Worte, mit denen sich die Eltern plötzlich auseinandersetzen mussten. Viele Tränen flossen, aber von Aufgeben war nie die Rede. Es wird gekämpft, so lange es geht, wir stehen das zusammen durch, das war schnell klar.

Pfarrei Teublitz 0007Auch die Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz folgte dem Aufruf von Papst Franziskus für das besondere Gebet für die Ukraine und Russland. Der Heilige Vater lud am Hochfest „Verkündigung des Herrn“, den 25. März 2022, ein, die beiden Länder dem Unbefleckten Herzen Mariens zu weihen. Am Ende des Festgottesdienstes zum Hochfest beten die Teublitzer Geistlichen mit Lektorinnen vor der großen Marienstatue der Pfarrkirche mit den Worten des Papstes:

Pfarrei Teublitz 0004Lektoren und Kommunionhelfer übernehmen in katholischen Gottesdiensten wichtige Aufgaben. Sie verkünden Gottes Wort und spenden die Kommunion, also den Leib und das Blut Christi. Doch die Frauen und Männer, die diese Dienste in der Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz übernehmen sind mehr als nur Akteure in gottesdienstlichen Feiern. „Sie bilden den Kern unserer Kerngemeinde.“, betont Pfarrer Michael Hirmer, als er 24 Engagierte im Pfarrheim zur jährlichen Fortbildung begrüßen konnte. 

 

Pfarrei Teublitz 0005Ein grüner Baum begrüßte die Mitfeiernden des Familiengottesdienstes in der Teublitzer Pfarrkirche. Das Problem an dem Baum war jedoch, dass er keine Früchte trug. Ein Baum, der nicht die erwarteten Früchte bring, stand auch im Mittelpunkt des Evangelium und die Fragen, ob man diesen Baum einfach umhauen sollte.

Natürlich wurde dieses Jesus-Gleichnis vom Familiengottesdienst-Team auf unser Leben übertragen. Jesus urteilt nämlich nicht vorschnell sondern gibt Zeit und Raum zur Entwicklung. Denn Gott will nicht den Tod eines sündigen Menschen, sondern dessen Bekehrung zum Guten. So wurde überlegt, welchen „Dünger“ wir Menschen brauchen, um gute Früchte bringen zu können. Schließlich brachte der grüne Bau, der in der Kirche stand seine Früchte: Frieden, Freude, Liebe … …

Der Gottesdienst wurde musikalisch von DoReMi gestaltet.


 

Pfarrei Teublitz 0002Am 19. und 20. März wählte die Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz einen neuen Pfarrgemeinderat. Wahlberechtigt waren 3021 Katholiken ab dem 14. Lebensjahr. Ihr Wahlrecht nahmen 385 Personen in Anspruch. Die Wahlbeteiligung lag somit bei 12,74 %. Wahlausschussleiter Robert Wutz gab des Ergebnis bekannt und gratulierte mit Pfarrer Michael Hirmer den gewählten Mitgliedern.
In den Teublitzer Pfarrgemeinderat wurden gewählt (in alphabetischer Reihenfolge):



Pfarrei Teublitz 0001„Es sind vor allem Frauen, die unter dem Krieg in der Ukraine leiden.“, stellte die Teublitzer Frauenbundsvorsitzende Waltraud Neumüller beim alljährlichen Weltgebetstag der Frauen fest, „während es Männer an der Fronst sind, kämpfen Frauen um das Überleben ihrer Familie und ertragen die Nöte von Flucht und Vertreibung.“ Für den Teublitzer Frauenbund ist deshalb das Gebet um den Frieden wichtiger denn je geworden. Überraschend viele Mitbetende durfte der Frauenbund zur Friedensandacht begrüßen, den die Frauenschola des Teublitzer Kirchenchores gesanglich gestaltete. Aber auch die vielen wohltätigen und sozialen Projekte des Frauenbundes wurden kurzfristig auf die Ukraine-Hilfe umgestellt.

Pfarrei Teublitz 0002Glaube und Spiritualität nicht nur hinter Kirchenmauern zu leben, sondern in die Gesellschaft zu tragen, war ein Anliegen des seligen Priesters Adolph Kolping, dem sich die Kolpingsfamilie Teublitz auch heute noch verbunden fühlt. Für Fastenzeit hat sich Vorsitzende Martina Förster wieder etwas besonders einfallen lassen: „Wir hängen unseren Glauben einfach an die Bäume. Dort kann jeder vorbeigehen und sehen, für was wir uns engagieren.“ So wurde das Projekt „Fastenbaum“ bei einer Vorstandsitzung geboren.

Pfarrei Teublitz 0027Beruf und Berufung fallen im geistlichen Dienst immer zusammen. Deshalb ist es wichtig, dass Priester, Diakone und pastorale Mitarbeitende immer wieder darüber nachdenken, zu welchem Dienst sie Gott in der Kirche ruft. 24 Geistliche und ein Gemeindereferenten-Ehepaar aus ganz Bayern machten sich aus diesem Grund zum Sinai und ins Heilige Land auf, um vor Ort die Berufungsgeschichten großer biblischen Persönlichkeiten zu meditieren.
Vorbereitet und konzipiert wurde die geistlichen Tage von Pfarrer Thomas Kratzer aus Landshut. Theologischer Leiter war Michael Doll. Der Theologe ist einer der großen Kapazitäten in Deutschland, wenn es darum geht biblische Orte exegetisch zu erschließen. Organisiert wurden die geistlichen Tage, welche in der Faschingswoche begannen, durch den Deutschen Verein vom Heiligen Land in Unterstützung durch den Klerusverband.

Pfarrei Teublitz 0003„Was sind die Herausforderungen unserer Zeit?“, diese Frage stellt sich immer wieder die Kolpingsfamilie Teublitz. „Der Einsatz für den Frieden und für die Bewahrung der Schöpfung“., so Vorsitzende Martina Förster, „fordern uns zur Zeit am meisten heraus.“ Mit Franz von Assisi fand die Kolpingsfamilie eine Persönlichkeit, der vor über 800 Jahren diese Themen zum Zentrum seines Wirkens machte.
„Wir haben für unsere Kolpingsfamilie ein Franziskus-Jahr ausgerufen.“, erklärt Vorsitzender Harald Hackbarth den Hintergrund für die Franziskusandacht, die vergangenen Freitag in der Teublitzer Pfarrkirche stattfand, „Wir haben die Person, das Wirken und die Spiritualität des großen Heiligen aus Assisi vorgestellt.“ 

Pfarrei Teublitz 0050"Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem Anderen zu.", so lautet die goldene Regel. Würden alle Menschen danach leben, würde unsere Welt anders und viel besser aussehen. Doch Jesus will sogar noch mehr: "Liebt die Freinde! Betet für eure Vergfolger!", lautet seine Frohe Botschaft. Und diese ist im Leben nicht immer so leicht umzusetzen. Doch, dass es wert ist, nach der Frohen Botschaft Gottes zu leben, zeigte der letzte Familiengottesdienst der Pfarrgemeinde Herz Jesu. Mit Humor zeigt das Familiengottesdienstteam dass es sich lohnt nach Jesu Evangelium sein Leben auszurichten. Traditionell durften die Kinder zu diesem Gottesdienst maskiert kommen. Auch die Minis und die Priester waren ein wenig anders gekleidet als sonst so üblich. Das musikalische I-Tüpfchen war der Gemeindechor mit Gitarrengruppe. 

Pfarrei Teublitz 0001„Vergebung zu erfahren ist einfach wunderschön.“, lächelt Kaplan William Akkala beim Eltern-Abend in Vorbereitung auf die Erstbeichte der Kommunionkinder, „Aus der Vergebung die Gott uns schenkt, schöpfen wir Kraft, es besser zu machen. – Aber trauen wir uns diese Vergebung anzunehmen?“
Den Weg der Versöhnung zu gehen ist grundsätzlich nicht einfach, da man hier mit seinen Schwächen, Sünden und Fehlern konfrontiert wird. In diesem Jahr kam auch noch das Corona-Virus in die Quere, das die Beichtvorbereitung der Kommunionkinder erheblich störte. Dennoch bleibt Pfarrer Michael Hirmer zuversichtlich: „Wir sind ja immer eingeladen die Barmherzigkeit Gottes zu erfahren: Gerade in Corona-Zeiten.“

Pfarrei Teublitz 0002Christlicher Glaube ist keine abstrakte Lehre sondern spielt sich im konkreten Leben und in realen Beziehungen ab. Ein schönes Beispiel hierfür ist der heilige Blasius, der im 4. Jahrhundert Bischof in Armenien war. Als gebildeter Arzt ließ er sich auf die Frohe Botschaft Jesu ein, die sein Leben veränderte. In der Beziehung zu Gott änderte sich sein Leben. So war es für Blasius nun selbstverständlich, nicht nur den Körper zu heilen, sondern den ganzen Menschen mit Leib und Seele in den Blick zu nehmen.

Der Blasius-Segen, den wir an den Tagen um 3. Februar empfangen, erinnert uns somit nicht nur an die Legende, in der der heilige Bischof einem Jungen eine Gräte aus dem Hals entfernte, sondern an den heilsamen Gott, der uns vor Unheil bewahren möge. Volkstümlich wird der Blasius-Segen oftmals als sogenanntes „achtes“ Sakrament bezeichnet, so eine große Bedeutung hatte dieser Segen früher. Deshalb war auch die Kirche gut gefüllt, als Pfarrer Hirmer und Kaplan William Akkala die beiden gekreuzten Kerzen entzündeten um jeden Gläubigen einzeln damit zu segnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pfarrei Teublitz 0001Die Geschichte von der Geburt Jesu Christi kannte früher einmal jedes Kind. Die zunehmende Entfremdung von Gesellschaft und christlichen Glauben führt dazu, dass christliche Feiertage nicht mehr als solche erkannt werden. Die eigentliche Geschichte von Weihnachten ist immer mehr Kindern unbekannt. Das katholische Kinderhaus Herz Jesu Teublitz versucht deshalb auf kindgerechte Art und Weise den Kindern wichtige Geschichten von Jesus zu erzählen und so Licht ins Dunkel christlicher Feiertage zu bringen.