Pfarrei Teublitz 0005Traditionsgemäß am letzten Oktobersonntag findet die jährliche Pfarrversammlung statt, bei der über die Aktivitäten der Pfarrei Herz-Jesu Bilanz gezogen wird. Die Innenrenovierung der Marien-Wallfahrtskirche in Saltendorf wird in den nächsten Jahren die Pfarrei Teublitz-Saltendorf begleiten. Höhepunkt war die Ehrung und Verabschiedung von Pfarreimitarbeiter/Innen, die viele Jahre eine große Hilfe für die Pfarrei waren. 
In seiner Begrüßungsansprache erinnerte Pfarrgemeinderatssprechers Georg Niederalt in seinem Rückblick auf die Feier der Primiz des Teublitzers Ulrich Eigendorf. Er erinnerte auch an die vielen kirchlichen Ereignisse, die von zahlreichen Teams zusammen mit Pfarrer Michael Hirmer vorbereitet und gemeistert wurden. Wichtig dabei war, dass sich hier viele Menschen einbringen, ihre Zeit opfern für die Gemeinschaft. „Denn die Arbeit miteinander gibt auch sehr viel zurück uns so sind Freundschaft, gute Gespräche, gegenseitiges Helfen und Tragen wichtige Erfahrungen, die wir immer wieder machen dürfen,“ sagte Niederalt. Sein Dank galt auch der politischen Gemeinde für die hervorragende Zusammenarbeit. „Wir machen all dies für einen gelebten Glauben, einen Glauben, wie ich meine, der es allemal Wert ist bezeugt zu werden,“ stellte der Pfarrgemeinderatssprecher Niederalt fest. 


Pfarrer Michael Hirmer präsentierte zu Beginn seiner Rede einige erstaunliche Zahlen und Fakten aus der Pfarrei Herz-Jesu. Seit der letzten Pfarreiversammlung im Oktober 2015 wurde über 271 Veranstaltungen aus der Pfarrgemeinde in Wort in Bild. Über Printmedien, Pfarreiwebseite oder Facebook berichtet. Darin waren nur die wichtigsten Veranstaltungen mit Bildern vermerkt. „Insgesamt waren es über 750 Veranstaltungen, die unter dem Dach der Pfarrgemeinde Herz Jesus innerhalb eines Jahres stattfanden. Das sind mehr als zwei Veranstaltungen pro Tag. „Wie aber ist das möglich?“, fuhr der Seelsorger fort. „Es sind begeisterte Menschen, die mit viel Herzblut unsere Pfarrei zur Heimat vieler machen,“ sagte der Geistliche. Mit einem Gebet zum Heiligen Geist dankte Hirmer dafür. Kritisch richtete der Pfarrer aber sein Augenmerk auf die „Werke der Barmherzigkeit“. Diese seien Richtschnur und Auftrag Jesu. Hier gäbe es immer wieder neue Handlungsfelder für die Pfarrgemeinde. Aber es zeige sich auch, dass gerade die Besuchsdienste hier wichtige Aufgaben im Sinne Jesu übernehmen, wenn dieser sagt: „Ich war krank und ihr habt mich besucht.“ Letztlich laufe, so der Pfarrer abschließend, alle Arbeit der Teublitzer Pfarrei auf eine Frage hinaus: „Erfahren die Menschen durch uns Gottes Liebe.“ „Alle Aktivitäten unserer Pfarrgemeinde müssen diesem Ziel dienen,“ so das Resümee des Pfarrers.

Kirchenpfleger Franz Muck gab bekannt, dass die Kirchenrechnung 2015 nach eingehender Prüfung genehmigt wurde. Anfang des Jahres wurde mit Kosten von 13 000 Euro eine neue Heizungsanlage im Pfarrheim installiert, wobei die Bischöfliche Finanzkammer einen Zuschuss von 5 800 Euro gab. Sämtliche Arbeiten an der Mathis-Orgel in der Pfarrkirche sind abgeschlossen. Für das Pfarrheim wurden neue Tische und Stühle beschafft. Entsprechende Sicherungsmaßnahmen durch eine Spezialfirma wurden am Pfarrhaus installiert. Der Baubeginn im Pfarrheim mit Barrierefreiheit und Brandschutz habe sich leider verzögert.
Kirchenpfleger Matthias Obermeier aus Saltendorf dankte eingangs dem Frauenbund für die 1000 Euro-Spende für die Renovierung der Marienkirche in Saltendorf. Im Juni wurden im Innenraum der Marienkirche, im Hof und Eingangsbereich eine Generalreinigung vollzogen. Für Primiziant Ulrich Eigendorf wurde ein Primizbogen aus Fichtenzweigen erstellt. Das Hauptaugenmerk für die kommenden Jahre wird die Innenrenovierung der Marienkirche sein. Wegen dieser Angelegenheit fand am 6. September ein Erstbesuch der Diözese Regensburg vertreten durch die Architektin Sabine Faderl statt. Diese machte sich ein erstes Bild vom Zustands der Marienkirche und nahm die Wünsche und Anregungen der Kirchenverwaltung entgegen. Bei der Erstbegehung wurden bereits starke Risse im Mauerwerk festgestellt. Zwei Fachfirmen stellten dann übereinstimmend fest, dass diese Rissbildung nicht von einem schadhaften Dachstuhl kommen, sondern vielmehr die Ursache im Fundament und im Drainagen-System der Kirche liegen dürfte. Abschließend dankte Obermeier Pfarrer Hirmer und der Stadt für die gute Zusammenarbeit.

Der Katholische Kirchenchor unter der Leitung von Kirchenmusiker Norbert Hintermeier umrahmte die Pfarreiversammlung gesanglich.


Pfarrer Michael Hirmer ehrte zum Abschluss der Pfarreiversammlung folgende Pfarrangehörige für ihre jahrelange Mitarbeit:

5 Jahre: Veronika Höfler, Caritassammlerin; Elisabeth Kirschneck, Christine Schreiber, Martina Zankl und Michaela Müllner, alle Familiengottesdienstteam;

Johannes Weiß, Doremi; Bettina Helbig-Wein, Christa Hintermeier und Gisela Schwender, Reinigungskräfte Saltendorf.

10 Jahr: Georg Niederalt, Stephan Schwarz, Pfarrgemeinderat; Hans Wilhelm, Matthias Obermeier und Lisbeth Bemmerl, Kirchenverwaltungen; Hubert Hölzl, Michaela Müllner, Marlene Unger, Roland Unger, Lektor/In; Erna Obermeier und Lisbeth Bemmerl, Reinigungskräfte Saltendorf;

15 Jahre: Helga Dechant und Margarete Jobst, Vorbeterinnen,

20 Jahre: Christiane Wein, Doremi;

30 Jahre: Gerlinde Schwarz, Kindergarten;

40 Jahre: Helga Schmid, Kindergarten.

Verabschiedungen: Andreas Förg, 15 Jahre Kommunionhelfer Saltendorf und Marianne Huger, 7 Jahre, verantwortlich für das Priestergrab im Friedhof.