Pfarrei Teublitz 0010Das Gebet für die ihm anvertraute Pfarrgemeinde ist die erste und wichtigste Aufgabe, die einem Pfarrer anempfohlen ist. Im Stundengebet (früher Brevier genannt) und in der Feier der Eucharistie beten die Priester für die ihnen anvertrauten Menschen. Jedoch sind auch Geistliche auf das Gebet der Gläubigen angewiesen. „Es ist schön zu wissen, dass Menschen für einen beten.“, so Pfarrer Michael Hirmer. „Im Gebet fühlen wir uns untereinander aber vor allem mit Gott verbunden.“

Einen Tag vor Heilig Abend wurde nun in der Marienkapelle der Teublitzer Pfarrkirche eine Tafel mit allen Seelsorgern der Pfarrgemeinde Herz Jesu angebracht. „Sie erinnert die Gläubigen daran, auch für unsere Seelsorger zu beten.“, erklärt Mesner Günter Karcher, „Viele Menschen zünden in der Marienkapelle eine Kerze zum Gebet an. Auch unserer Pfarrer haben dieses Gebet nötig.“

„Form und Schrift dieser Tafel erinnern an die Gedenktafel der gefallenen Soldaten, die sich an der Rückwand der Kirche befindet.“, verdeutlicht Steinmetz Thomas Feurer, der die Tafel entworfen und ausgeführt hat. Gemeinsam mit seinem Vater brachte er sie kurz vor Weihnachten in der Marienkapelle an.

„Ich bin allen Seelsorgern, die in Teublitz gewirkt haben, sehr dankbar.“, freut sich Pfarrer Hirmer, „sie haben hier sehr gut und segensreich gewirkt.“ Seinen Dank richtete der Pfarrer nicht nur an den Steinmetz sondern auch an das Ehepaar Sieglinde und Franz-Xaver Nübler, welche die Namen und Daten der Pfarrer und Kapläne zusammentrugen. Die Tafel wird an Weihnachten nach dem Gottesdienst um 10.30 Uhr feierlich gesegnet.

„Ich werde alle lebenden Priester, die in Teublitz gewirkt haben, anschreiben und zu einem Gottesdienst einladen.“, blickt Hirmer in die Zukunft, „Denn in der Feier der Gottesdienste und im Gebet sind wir immer noch miteinander verbunden.“