PICT7362Volle Gotteshäuser erwarteten die Teublitzer Gläubigen auch zu den Christmetten um 19.00 Uhr in Saltendorf und um 21.30 Uhr in Teublitz.  Zwei Wege zeigte Pfarrer Michael Hirmer in seiner Weihnachtspredigt auf. „Angst für in Dunkelheit. Denn Angst führt zur Wut, Wut zum Hass und Hass zu unsäglichem Leid.“, wiederholte der Pfarrer immer wieder in seiner Predigt und zählte dabei viele Momente und Situationen auf, in denen Menschen voller Angst sind: „Wie gehen wir mit unseren Ängsten um? Lassen wir sie heranwachsen zu Wut und Hass? Oder gehen wir den weihnachtlichen Weg zum Licht? Denn der Christi weg ist der Weg des Glauben hin zur Hoffnung und unendlicher Liebe.“ Weihnachten bedeute, immer wieder den göttlichen Weg zum Licht mit zu gehen. „Christus will in uns sein Licht entzünden, wenn wir leiden oder am Ende sind, wenn wir voller Bange in die Zukunft blicken oder Andere uns so manche Angst einreden wollen.“ Aber auch für Menschen, die von der Dunkelheit der Angst umfangen sind, können Christen ein Licht sein. „Wir können Trauernde trösten oder Einsame und Fremde in unsere Gemeinschaften integrieren. Und wir können den Angstmachen unserer Zeit widersprechen.“ Dabei habe uns Gott an Weihnachten das Licht des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe geschenkt, die uns auf den Weg zum Licht führen.

 

Besonders aufwändig waren in der Christmette um 21.30 Uhr gestaltet. Dekanatskirchenmusiker Norbert Hintermeier zauberte mit seinen Sängerinnen und Sängern und seinen Muskern wieder ein wunderbares musikalisches Programm, das sich harmonisch in die Liturgie einfügte. Schon zu Beginn der Christmette trugen die 40 Ministranten Prozession das Christkind in die Kirche und je eine Kerze vor der Krippe ab. Höhepunkt des es Wortgottesdienstes, dem ersten Teil der Messe, war das Weihnachtsevangelium, das Diakon Heinrich Neumüller vom neu beleuchtbarem Ambo aus vorsang. 

Nach der Mette trafen sich die Kirchenbesucher vor der Pfarrkirche, um die Heilige Nacht mit Glühwein, gespendet von Bürgermeisterin Maria Steger, ausklingen zu lassen. Das Hornquartett der Blaskapelle Teublitz erfreute dabei mit weihnachtlichen Weisen.