DSCF4903Schon am ersten Advent begann mit dem neuen Kirchenjahr auch ein neues liturgisches Lesejahr. Im Jahr 2017 wird vor allem das Evangelium nach Matthäus in den Gottesdiensten am Sonntag verkündet. Grund genug bei dem jährlichen Treffen der Kommunionhelfer/innen und Lektor/innen sich dieses Evangelium und seinen Evangelisten näher anzuschauen.
Pfarrer Hirmer bedankte sich zu Beginn des Treffens für die unermüdlichen und treuen Dienst Kommunionhelfer/innen und Lektor/innen. Ein besonderes Vergelt´s Gott richtete er an Diakon Heinrich Neumüller, der für die Einteilung und Planung der Dienste zuständig ist. Zugleich äußerte der Pfarrer die Hoffnung, dass „Nachwuchs“ für diese beiden wichtigen liturgischen Dienste gefunden werden kann.

 

„Matthäus stellt Jesus als die Erfüllung des Alten Bundes mit dem Volk Israel dar.“, führte Hirmer ein, „Jesus wird als der neue Mose und der neue David gleich zu Beginn des Matthäus-Evangelium vorgestellt.“ Dabei lässt Matthäus gern Namen sprechen, wie „Immanuel – Gott ist mit uns“. „Das ist Gottes Name, das ist sein Programm. Deshalb lautet der letzte Satz des Evangeliums auch: `Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Zeit!´“. Dass Gott aber allezeit mit uns Menschen ist zeigt sich in der sonntäglichen Feier der Eucharistie. „Die Mitte des Matthäus-Evangeliums ist die Speisung der 5000.“ Jeden Sonntag ist Christus im Sakrament von Brot und Wein gegenwärtig. „Wir leben aus der Feier der Messe. Sie ist Quelle und Ursprung, Nahrung und Trost, Freude und Hoffnung für uns.“ Deshalb ist es notwendig, dass gerade Lektoren/innen und Kommunionhelfer/innen den Gottesdienst mitfeiern und daraus leben, da sie dort dem lebendigen Gott begegnen.

Am Ende der Fortbildung stellte Pfarrer Hirmer noch die Symbolik des neuen Ambos in der Pfarrkirche vor. 

MIttwoch, 18.01.2017