Pfarrei Teublitz 0006Schon seit Jahresbeginn haben sich die Kommunionkinder auf den Weg der Versöhnung gemacht. Dabei haben sie in den Tischgruppen und im Kommunionunterricht gerlernt, dass das Sakrament der Versöhnung nicht nur aus der Beichte besteht, sondern ein lebenslanger Weg ist, den es als Christ immer wieder zu beschreiten gilt. 
Der erste Schritt auf diesen Weg heißt "besinnen", nachdenken über sein Leben mit den Aderen, das Leben mit Gott und über sich selbst. So manches gilt es dann zu "bereuen" und ehrlich zuzugeben, dass es falsch war. In einem dritten Schritt machten sich die Kinder Vorsätze wie sie es "besser machen" können. Dabei hilft einen Gott im Gebet. Im Schritt vier folgt die Beichte, das "Bekennen" der Sünden. Im Beichtgespräch erfahren die Kinder wie schön es ist, dass Gott einem vergibt und immer wieder neue Wege eröffnet. Dabei legt der Priester (Pfarrer Hirmer) den Kindern die Hände auf und bitte um Vergebung und Frieden. Schließlich folgt die "Buße", in der einem Gott hilft es wieder gut und folglich besser zu machen.

Am 2. Februar war es dann soweit: Die Kommunionkinder kamen zur Erstbeichte in die Pfarrkirche, wo sie von Eltern willkommen geheißen wurden und sich nocheinmal in Stille auf die Beichte vorbereiten konnten. Im Beichstuhl sprach Pfarrer Michael Hirmer die Vergebung der Sünden zu, die Gott einem schenkt. Nach der Beichte wurde eine Versöhnungskerze entzündet und die Kinder betete vor dem Altar ein Bußgebet. 

Danach ging es ins Pfarrheim, wo ein Fest der Versöhnung gefeiert wurde. Eltern haben Essen, Getränke und Spiele vorbereitet. Rippeldippel und Vater Ibrahim waren der Renner.