GruppenfotoHerrlichen Sonnenschein bescherte der heilige Petrus dem Teublitzer Frauenbund am 1. April, als am Nachmittag der Ostermarkt im Pfarrheim öffnete. „Man muss ich wundern, was der Teublitzer Frauenbund alles auf die Füße stellt.“, begeisterte sich eine Dame aus Premberg, „was hier alles geboten wird: Alle Achtung!“ Geboten war auch einiges. Im gesamten Erdgeschoß des Pfarrheimes drängten sich die Menschen.

Viele verweilten ein wenig bei Kaffee und Kuchen. „Natürlich haben wir die Kuchen alle selbst gebacken.“, erklären Gitte Duschinger, Hannelore Rösch und Johanne Lorenz, welche die Kuchenausgabe organisierten. Nebenan gab es selbst gebackene Waffeln. „Als Leckerschmecker hätte ich mir nicht gedachte, dass man an Waffeln so viel machen kann.“, schmunzelte Pfarrer Michael Hirmer, der es sich schmecken lies. Von der klassischen Waffel mit Puderzucker bis hin zum leckeren Waffel-Sandwich mit Rucola und geräuchertem Schicken bot Michael Müllner eine Vielzahl von Kreationen auf und führte nebenbei noch vor, wie man mit Tupperwaren Waffeln backen kann.

Nicht alltäglich war auch die Ausstellung von Puppenküchen. Maria-Luise Spitzner´s Puppenhäuschen zeigten diverse Darstellungen des Alltagslebens und erfreuten viele Besucher des Ostermarkts. Lustiges und Tiefsinniges bot Hildi Kalbeck. Mit ihren wunderschönen handgeschriebenen Lesezeichen und Kalligraphien brachte sie so manchen zum Schmunzeln als man beispielsweise lesen konnte: „Drei Worte, die ein Mann gern hört: Essen ist fertig."

Einen aktuellen Trend präsentierte der Teublitzer Frauenbund mit „Stumping up“. Hier werden kleine Geschenkverpackungen oder Karten aufwändig selbst gestaltet. „Viele vor allem junge Frauen basteln mittlerweile die Einladungen für Kommunion oder Geburtstage selbst.“, verrät Marion Stock, die mit ihrem Team zum Selbstbasteln einlud.

Am Ostermarkt wurde natürlich auch vieles zum Kauf angeboten. „Hinter all diesen Produkten steht stundenlange Arbeit von vielen Frauenbundfrauen.“, lobte Frauenbundsvorsitzende Waltraud Neumüller das Engagement ihrer Mitglieder, „alle für ein gesticktes Osterei muss man fast eine Stunde Handarbeit rechnen.“ Neben diesen wurden auch Eierlikör, Osterkränze, Posamenten-Ketten, Holzeier, selbst gestrickte Socken und vieles mehr zum Kauf angeboten.

„Den zu erwartende Erlös von an die 2000,- € werden wir wieder spenden.“, erklärt Frauenbund-Schatzmeisterin Gitta Schmalzbauer, „wohl werden dir den Umbau des Pfarrheims und diverse soziale Projekte im Umland bedenken.“
Pfarrer Michael Hirmer war voll des Lobes für den Teublitzer Frauenbund: „Ich habe das ja seit Wochen alles mitbekommen. Die vielen Arbeitsstunden die hier investiert wurden zeigen einfach, dass unser Frauenbund Spitze ist.“