DSC 1245Wenn man das diesjährige Evangelium des Palmsonntag in der Version des Evangelisten Matthäus genau liest, dann spiele hier gleich zwei Esel mit. Eine ausgewachsene Eselin und ihr Fohlen. Deshalb nahmen es die Teublitzer auch ganz genau als zur Palmprozession gleich zwei Esel mitgeführt wurden: eben ein Fohlen und seine Mutter. - So war der Auflauf auf dem Markplatz auch entsprechend groß als heuer zum fünten Mal die Palmprozession originalgetreu nachgestellt wurde. Dazu gehörten nicht nur die beiden Esel, sondern auch Jesus und seine Jüngern. Denn diese huldigten ihrem Herrn, als er in Jerusalem einzog.

 

 

 

In die Rolle der Jünger schlüpften dabei die Kommunionkinder, die verkleidet mit ihren selbst gemachten Palmbuschen Christus zujubelten. Die mutige Maria, deren Opa auch die Eseln gehören, fand sich dabei in der Rolle des Jesus wieder und reitete auf den Esel zur Kirche. 
Vor allem die vielen Kinder des Kinderhauses Herz Jesu freuten sich über die beiden Eseln und die verkleideten Kommunionkinder, die den kleinen mit ihren selbst gebastelten Palmbuschen zu winkten. Auch die Firmlinge waren zur Palmprozession mit selbst gebundenen Palmbuschen gekommen. 
Feierlich gestaltet wurde die Prozession durch die Blaskapelle Teublitz und dem Kirchenchor, der auch den anschließenden Festgottesdienst feierlich umrahmte. 

Der Gottesdienst in der Kirche wurde dann von der Leidensgeschichte Jesu geprägt. Diese wurde in verteilten Rollen vorgetragen, so dass sie auch die Kinder verstehen konnten. 
Beim Hochgebet versammelten sich die Kommunionkinder und Firmlinge mit ihren Palmbuschen um den Altar und lobten Gott mit dem Ruf "Hosanna!".