Pfarrei Teublitz 0026Mit dem Gründonnerstag begannen die Feierlichkeiten um Tod und Auferstehung Jesu. In einem festlichen Gottesdienst feierte die Pfarrgemeinde Herz Jesu das Letzte Abendmahl. "In der Eucharistie sind wir hineingenommen in die Liebesgemeinschaft des Dreieinigen Gottes: Vater, Sohn und Heiliger Geist", so Diakon Heinrich Neumüller in seiner Ansprache, "Gott ist es, der nicht nur Brot und Wein in Leib und Blut Christi verwandelt, sondern in der Kommunion uns verwandeln will, durch seine Liebe." Diakon Neumüller erklärte in seiner Predigt das eucharistische Hochgebet, bei dem sich die Wandlung von Brot und Wein vollzieht. In jeder Eucharistiefeier und bei jedem Kommunionempfang solle man, so der Diakon daran denken, dass wir in die große Liebesgemeinschaft Gottes mit hineingenommen sind.

Symbolisch wuschen Pfarrer Hirmer und Diakon Neumüller dann "12 Aposteln" der Pfarrgemeinde die Füße. Dieses Jahr waren es die Mitgliederarbeiter der Besuchsdienste, die im Namen der Pfarrgemeinde Menschen in Krankenhäusern, Altenheimen oder zu Geburtstagen besuchen. Dieser Dienst geschehe, so Pfarrer Michael Hirmer, meinst im Verborgenen, sei aber ein wesentlicher Dienst einer jeden Pfarrgemeinde. „Gerade Kranke und Alte Menschen zu besuchen trägt uns Jesus als ein Werk der Barmherzigkeit auf.“

Ein besonderer Gottesdienst war es auch für die Erstkommunionkinder. Am Gründonnerstag stiftete Jesus im "Letzten Abendmahl" die Eucharistie, auf deren Empfang sich die Kommunionkinder vorbereiten. Sie gestalteten deshalb die Gabenprozession, welche von Eltern der Kommunionkinder unmittelbar vor dem Gottesdienst eingeübt wurde. Zur Freude der mitfeiernden Gemeinde sangen die Kinder aus Leibeskräften die Gesänge der Gründonnerstagsliturgie mit.

Am Ende brach der feierliche Gottesdienst ab. Es wurde dunkel in der Kirche. Das Allerheiligste wurde in Prozession in die Marienkapelle überführt, der Tabernakel leer und weit geöffnet. Dabei sang der Teublitzer Kirchenchor unter Leitung von Dekantskirchenmusiker Norbert Hintermeier a cabelle eine deutsche Übersetzung des "Pange lingua". Der Altarraum wurde komplett leer geräumt, der Altar entblößt. Das Leiden Jesu hat begonnen. In der dunklen Kirche las Diakon Neumüller das Evangelium, wie Jesus voll Todesangst im Garten Gezemane betete. Die Jünger die ihn begleitet haben schliefen dabei ein. In einer beeindruckenden Stille betete die Gottesdienstgemeinde vor dem leeren Altar. Mit dem Gesang „Bleibet hier und wachet mit mir“ zogen die vielen Ministranten aus dem Gotteshaus und die Gebetsstunden zum Gründonnerstag begannen.

Die österlichen Feierlichkeiten werden am Karfreitag um 15.00 Uhr mit der Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu fortgesetzt und enden in der Osternacht, die in Teublitz am Samstag um 20.30 Uhr gefeiert wird.

 

Fußwaschung 2017

Jesus wäscht im Abendmahlssaal seinen Jüngern die Füße und leistet ihnen so einen dienenden Liebesdienst. Die Apostel sollen nach Tod und Auferstehung Jesu diesen Liebesdienst in der Welt verkünden: „Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.“ Bis heute leben Menschen, Gruppen und Vereine diesen Liebesdienst in unserer Pfarrgemeinde und in unserer Gesellschaft. Die Apostel unserer Zeit kümmern sich um Menschen in Not und setzten sich für eine faire, sichere und humane Gesellschaft nach christlichen Werten ein.

Heuer stehen unsere Besuchsdienste im Blickfeld. Unsere Engagierten besuchen Menschen im Krankenhaus, in den Altenheimen und zu Geburtstagen.
Auch sagen wir ein herzliches Vergelt´s Gott unseren Caritas-Sammerlinnen.

Stellvertretend für alle Mitarbeiter/innen in den Besuchsdiensten und der Caritas-Sammlerinnen wurden die Füße gewaschen:

1 Lydia Heimer – Altenheim Teublitz
2 Maria Hartmann
3 Gitta Schmalzbauer
4 Mathilde Obermeier
5 Lieselotte Lösel
6 Roswitha Phlipot
7 Lusie Spitzner
8 Elfi Böhme
9 Margarita Ehrenreich
10 Ingrid Weingartner
11 Gunda Duschinger
12. Magerete Brunner