Pfarrei Teublitz 0004Höhepunkt der Bittgänge war die feierliche eucharistische Bittprozession in Saltendorf. Am Fest Christi Himmelfahrt war die Saltendorfer Marienkirche überfüllt. Angeführt von Bürgermeisterin Steger und ihrem Stellvertreter Wutz zogen die Saltendorfer Vereine in großer Abordnung vom Feuerwehrhaus in die Kirche. Mit dabei waren einige Erstkommunionkinder sowie die kirchlichen Gremien und Verbände.
In seiner Predigt verglich Pfarrer Michael Hirmer die Kirche mit weltlichen Vereinen. „Was wäre eine Feuerwehr, wenn sie nicht mehr löschen würde? Was für einen Sinn hätte ein Schützenverein, der nicht mehr schießt“, schloss der Pfarrer auf die Kirche, „Was wäre dann die Kirche, wenn sie nicht mehr Gott verehren und in den Mittelpunkt stellen würde.“ Das Fest Christi Himmelfahrt zeige den Gläubigen Mitte und Ziel des Glaubens: Gott. „Zuerst gilt es auf Gott zu blicken, im persönlichen Gebet und im gemeinschaftlichen Feiern der Gottesdienste. Von Gottes Liebe gestärkt kann sich die Kirche dann den Menschen zuwenden und eine lebendige Gemeinschaft sein.“


Nach dem Gottesdienst zog die eucharistische Prozession mit dem Allerheiligsten von der Kirche zur Franziskuskapelle, wo das Evangelium verkündet und der Segen gespendet wurde. Zum ersten mal trugen dabei Mitglieder des Pfarrgemeinderates den Himmel. Zurück in der Kirche fand die Bittprozession einen mit dem feierlichen Segen und dem Te Deum einen würdevollen Abschluss.

Nach der kirchlichen Feier traf man sich im Schützenheim, wo eine zünftige Brotzeit wartete. 
"Ich denke, dass sich der neue Termin der Prozession bewährt hat.", resemürt Pfarrer Hirmer, "die Leute mussten im hinteren Bereich stehen, was schon lange nicht mehr der Fall war."