2017 06 05 Rom Assisi 0591. Tag - Via Appia
Heute noch weltberühmt sind die Straßen der Römer. An der bekanntesten, der Via Appia, befinden sich die Katakomben des heiligen Sebastian über der eine der sieben Pilgerkirche Roms erbaut wurde. Pfarrer Hirmer erklärte die Pilgerkirche, in welcher der hl. Sebastian begraben ist und stellte einen interessanten Bezug zur Kirche seiner Heimatpfarrei Pfreimd her. Noch vor der Führung durch die Katakomben, feierte die Pilgergruppe Gottesdienst am Altar des heiligen Fabianus. - Am Abend ging es noch zur Peterskirche, die sich im nächtlichen Glanz zeigte. 

2. Tag – Vatikan & Esqulin
Um 08.00 Uhr feierte die Gruppe Messe im Petersdom. Nach einer Führung durch den Petersdom bestand die Möglichkeit die Kuppel zu besteigen oder die Ausgrabungen unter St. Peter zu besuchen. Nach dem die Umgebung des Vatikans erkundet wurde, geht es auf den höchsten Hügel der

Altstadt Rom, dem Esquilin, wo sich großen Marienbasilika S. Maria Maggiore erhebt und die Krippe Jesu vereehrt wird. Mit dem öffentlichen Bus ging es dann die Strecke der römischen Fronleichnamsprozession zur Laterankirche. In der fast meneschenleeren Kathedrale des Papstes erklärte Pfarrer Hirmer das Apsis-Mosaik. Neben dem Lateran-Palast besuchte die Pilgergruppe die hl. Treppe und die Taufkapelle, in der man ein kurzes Taufgedenken feierte.. Auf dem Weg zum Kolosseum lag die Kirche S. Clemente, die uns einen Einblick in die Entwicklung des Christentums geben wird. Entlang des Forum Romanus ging es auf den kapitolinischen Hügel mit der Piazza Venetia.

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3. Tag – Audienz & Aventin & Rom bei Nacht
Nach der Audienz mit Papst Franzskus, bei der die Teublitzer Pilger begrüßt wurden, zog es die Teublitzer Pilger zur Titelkirche von Kardinal Wetter, San Stefano Rotondo. Um den Altar der Rundkirche versammelt betete und meditierte man das Vater-unser mit Zeichen und Gesten.  Über das Forum der Bauern mit der Kirche S.M. in Cosmedin am Zirkus Maximus vorbei ging auf den Aventin, mit den Kirchen S. Sabina und S. Anselmo. Vom Aventin, einer der berühmten sieben Hügel Roms, konnte die Pilgergruppe einen wunderschönen Blick über die ewige Stadt erhaschen. Besonders ein Schlüsselloch gab einen schönen Blick auf die Kuppel von St. Peter frei. Über die Tiber-Insel kam die Pilgergruppe nach Trastevere, wo reichlich zu Abend gegessen wurde. Es schloss sich ein Abendspaziergang durch die Altstadt Roms an. Im abendlichen Licht lässt sich das „la dolce vita“ am besten entdecken: Palazzo Farnese, Camp de Fiori, Piazza Navona, Pantheon, Tervibrunnen, Spanische Treppe, Pinco.


IMG 58644. Tag – Catstel Gandolfo & Ostia Antica
Erst seit Kurzem kann die päpstliche Sommerresidenz Castel Gandolfo besichtigt werden. Die Teublitzer konnten sogar das Schlafzimmer des Bayerischen Papstes Benedikt XVI. sehen. Im Vorzimmer des päpstlichen Sekretärs fand sich sogar noch eine Bayernfahne. Pfarrer Hirmer zeigte sich aber allem an den Geschichten zu den vielen Päpsten begeistert, die seit dem 17. Jahrhundert das Castel und die angrenzenden Gärten zur Sommerfrische nutzen. Nach der Resizenz wurden die Teublitzer in zwei Gruppen durch die Gärten in Castel Gandolfo geführt. Nach dem Mittagessen zeigen Pfarrer Hirmer der Gruppe in der Ruinenstadt Ostia Antica auf, wie deine römische Stadt aufgebaut war. Vom öffentlichen WC über Kunst, Kultur und Handel bishin zur öffentlichen Ordnung, erzählte der Pfarrer vom Leben der Römer. Nach der Tour wartete Busfahrer Roland Unger schon mit einer fruchtigen Überaschung. Am späten Nachmittag stand der heilige Paulus im Mittelpunkt. Seine Grabeskirche, S. Paul vor den Mauern wurde besucht. Die wunderbare fünfschiffige Basilika erfüllte die Pilger mit Ehrfurcht, so dass man das Taizé-Lied "Laudate omnes gentes" anstimmte und den tollen Klang der Kirche genoss. 


IMG 63245. Tag – Assisi
Am Freitag brachen die Pilger von Rom nach Assisi auf, das malerisch an einem Bergkamm liegt. Im Tal befindet sich die große Basilika S.M degli Angeli mit der Portiunkula-Kirche. Hier starb der hl. Franziskus. Gleich nebenan wurde das neue Hotel bezogen. In der Altstadt Assisi besuchte die Pilger Elternhaus und die Geburtsstelle des Heiligen. Im Dom S. Rufino wurde auch weitere Persönlichkeiten der europäischen Geschichte getauft. Beeindruckt beeten die Teublitzer in der Kirche S. Chiara und veehrte dort die hl. Klara, welche eine spiriutelle Schwester des hl. Fanz war. In der Kirche S. Damiano erhielt der einstige Lebemann Franz einen besonderen Auftrag Gottes, den er anfangs nicht verstand.

IMG 64366. Tag – Carceri
Am Morgen erlebten die Pilger den naturverbundenen Franz, als zur  zur Einsiedelei des Heiligen aufsteigen wurden.  In wunderbarer Natur wurde  an er Stelle der berühmten Vogelpredigt gebetet. Nach dem Abstieg ins Tal führte Pfarrer Hirmer die Gruppe durch die Grabeskirche des hl. Fanziskus, in der in den weltberühmten Fresken das Leben des Heiligen dargestellt ist.  In der Krypta der Unterkirche beteten die Teublitzer am Grab des großen Heiligen. Den Abschluss der Pilgerfahrt bildete ein Gottesdienst bei den "Deutschen Schwestern", einer streng im Gebet verharrenden Gemeinschaft, die nach dem Vorbild der heiligen Klara in völliger Kontemplation lebt.


Maria Dickert fasste die Wallfahrt nach Rom und Assisi in ein Gedicht:

Wir haben uns am Pfingstsonntag um 18.00 Uhr auf den Weg gemacht
Pünktlichst fuhren wir ab, gen Süden, wir wussten, das wird eine ungemütliche Nacht.

Obwohl der Bus ganz neu und komfortabel – die Fahrer souverän
Wollten die Stunden nur sehr langsam vergeh´n.

Mancher brachte seine langen Beine nicht unter, damit hatte ich keine Schwierigkeit
Doch es schmerzte der Rücken und der Allerwerteste mit der Zeit.

Zur Ruhe kam ich erst nach dem Tagesabschluss, mit Gebet und Lieder
Das gestaltet Pfarrer Hirmer ganz toll, immer wieder.

Alle Pilger waren nach den Pausen zur Abfahrt pünktlich genau
Wir konnten zügig fahren, ohne Stau.

Am frühen Morgen des Montags schon
Bekamen wir über die römische Geschichte die erste Lektion

Angefangen bei Remus und Romulus bis heute, hielt unser Buspfarrer ein Referat
Es war sehr interessant, doch manch Pilger dennoch eingeschlafen hat.

Den Schlaf kann man halt nicht immer bezwingen
Und so werden wir halt weiterhin ein paar Kaiser und Päpste durcheinander bringen.

Der Verkehr durch die römische Stadt
Sich dann doch als etwas stockend gestaltet hat.

Roland hat das Steuer sicher in der Hand und brachte uns an unser erstes Ziel
Zur Sebastians – Katakombe, die Brotzeit, die er auftischte, uns sehr gut gefiel.

Die Führung durch die Katakombe war sehr interessant
Beim Gottesdienst waren wir andächtig beieinand.

Dann fuhren wir in die „Ewige Stadt“
Die erste geplante Besichtigung hat wegen Baumaßnahmen nicht geklappt.

Doch es war gut
Sonst hätten wir es nicht geschafft, dass der Bus um 14 Uhr stille steht und ruht.

Denn die Anfahrt zum Hotel sich schwierig gestaltet hat
Doch wir hatten ja einen tollen Busfahrer parat.

Der alle Schwierigkeiten meisterte mit leichter Hand
Leider hatte Pfarrer Hirmer nicht alle Schäflein zur Schlüsselausgabe beieinand

Was ihm sichtlich nicht gefalle
Denn wenn der Pfarrer sagt alle, dann meint er auch alle!!!

Und wie dann waren alle da
Die Schlüssel schnell verteilt waren – Hurra!!!

Durch die schlechte Nachtruhe lagen halt die Nerven blank
Die sauberen Zimmer und das gut bürgerliche Abendessen versöhnten wieder, Gott sei Dank.

Fast alle fühlten sich nach dem Mahl nicht müde genug
So dass man noch machte in die Innenstadt einen Ausflug.

Das Ausdrucken von fast 50 Fahrkarten war gar nicht leicht
Nach einer geraumen Wartezeit und doch rascher Fahrt haben wir die Stadt im Abendglanz erreicht.

St. Pedro war dann unser Ziel – per Pedes ging es flott voran
Weil der Stadtbus einfach nicht kam.

Wir haben noch schnell bei den hell erleuchteten Fenstern von Papst Franziskus vorbei geschaut
Und dann haben wir unseren Ohren kaum getraut

Wie unser Herr Begleiter war erregt
Wegen einer unangemeldeten Pinkelpause, unsere Erregung hat sich dann erst gelegt

Als wir traten auf den Petersplatz hinein
Dort sollte wirklich nur Friede und Glücksgefühl vorherrschend sein!

Wir blickten zum hell erstrahlten Petersdom hinauf
Da gingen uns die Herzen auf.

Viele Fotos wurden geschossen,
Wir haben das Flair der lauen italienischen Nacht genossen.

Der Zug hat uns wieder zurück gebracht
Am Hotel wünschten wir uns eine gute Nacht.

Dienstag
Die Nacht war kurz, doch relativ gut ausgeruht
Erschienen alle zum Frühstück, es war typisch italienisch, aber gut.

Wiederum pünktlich waren wir zur Abfahrt bereit
Denn wir hatten ja die höchste Zeit

Um zum Gottesdienst in die Peterskirche zu kommen
Da haben wir beim Aussteigen gleich wieder unsere Beine in die Hand genommen

Und eilten hin zum Petersplatz, dort mussten wir die Sicherheitskontrollen über uns ergehen lassen
Wir konnten das große Polizeiaufgebot gar nicht fassen.

Einige konnten sich nur schwer von ihren Taschenmessern trennen
Nach dem Abzählen mussten wir gleich wieder rennen

Denn Pfarrer Hirmer wartete schon im Messgewand
Am Grab des hl. Papst Johannes Paul II er stand.

Wie gewohnt haben wir eine sinnige Predigt vernommen
Und vom Hochwürden eine Führung durch diese monumentale Kirche bekommen.

Das hat den Aufsehern gar nicht gut gefallen
Da ist unserem Pfarrer was Tolles eingefallen

Er kleidete die Hinweise ein in ein Gebet
Der Aufpasser ja nur das „Amen´“ versteht.

„12 Apostel“ stiegen mit Pfarrer Hirmer in der Peterskirche Untergrund
Der Rest der Gruppe hatte Freizeit bis zur Mittagsstund.

Die Meisten fuhren hinauf zur Kuppel und genossen den Blick über die Stadt
Bei herrlichem Sonnenschein, dieser Eindruck schon etwas Besonderes für sich hat.

Im Parkhaus haben wir Fastfood zu uns genommen
Und dann sind Besichtigungen von prächtigen Kirchen gekommen

Die Wege wurden immer zu Fuß zurück gelegt
Durch den Antrieb, auch von hinten, haben wir uns als geschlossene Gruppe hurtig bewegt.

Immer wieder schritten wir „zwei und zwei“
An der „Zählmaschine“ Werner und Martina vorbei.

Ziemlich erschöpft, aber vollzählig sind wir am Hotel angekommen
Und unser Abendessen eingenommen.

Um Leib und Seele wieder in Einklang zu bringen
Trafen wir uns in der schönen, hoteleigenen Kapelle zum abendlichen Impuls zum Beten und Singen.

Mittwoch – Papstaudienz

Hitze, Schwüle, Kontrolle, Gedränge am Petersdom, doch als der Sitzplatz war erreicht
Blieb zwar die Hitze, doch beim Singen und Spüren der Gemeinschaft fiel das Warten leicht.

Und dann durften wir die Einfachheit, Freundlichkeit, die Ausstrahlung des Papstes genießen
Mit lautem Jubel konnten wir Franziskus begrüßen.

Pfarrer Hirmer hat derweil mit Kardinal Müller´s Haushälterin Kaffee getrunken eine Tasse
Auf dessen luftiger Dachterrasse.

Er hat uns aber wieder rechtzeitig in Empfang genommen
Unter seiner Führung sind wir rasch wieder zu unserem Bus gekommen.

Nach einer Erleichterung in der „Weißen Kapelle“
Saßen wir auch schon wieder im Bus, auf die Schnelle.

Und dann marschierten wir durch die Stadt, auf heißen Sohlen
Wollten uns durch die vielen Kirchenbesichtigungen einen Heiligenschein abholen

Denn dort gab es immer wieder Gebet und Gesang
Dann gab es den „wohl längsten Bieslgang“ (1 Stunde – bei einer Toilette – kein Wunder bei 48 Personen)

Eigentlich sollte man ja nicht neugierig durch´s Schlüsselloch schauen
Doch wir durften unserem Pfarrer vertrauen

Und blickten doch mal durch, und genossen den Blick
Zur Peterskuppel, zu unserem Glück

Wieder Kirchen, verweilen auf der „Spanischen Treppe“, flanieren die Straßen entlang
Hinauf auf einen Hügel, die Peterskuppel noch mal sehen beim Sonnenuntergang

Mit dem Zug ging es wieder zurück, an den Gleisen angekommen
Hat eine auffällige Person die Bahnsteigkontrolle übernommen

Er patrolierte, wie ferngesteuert, hin und her
Sein Verhalten gefiel uns nicht so sehr.

Wohlbehalten kamen wir zurück zum Hotel
Der Vollmond leuchtete uns hell.

Donnerstag
Heute ging es nach Castel Gandolfo hinauf
Da sperrten sie zu Besichtigung der Sommerresidenz vorerst einmal nicht auf.

Sodass wir noch bummeln konnten und einkaufen geh´n
Eine Mitreisende konnte ein wunderschönes Kleid ersteh´n

Endlich war es dann soweit
Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt

Die erste Gruppe marschierte gleich los in den Garten
Die zweite konnte mit der Residenzbesichtigung auch gleich starten.

Dieser Prunkbau wurde zur Besichtigung freigegeben
Denn Papst Franziskus will auch im Sommer bescheiden in seinen zwei Zimmern leben.

Die Gärten mit ihren herrlichen Blumen haben vor allem
Den Teilnehmerinnen sehr gefallen.

Weiter ging es zum Forum Ostia
Da gibt es ganz viele Ruinen aus der „Antikia“

Heiß war es, und der Magen meldete den „kleinen Hunger“ an
Da schritt Pfarrer Hirmer schnurstracks zum Bistro voran.

Das Essen war nicht sehr schmackhaft, aber teuer
Doch was wir nachher sehen war interessant, und es war mir so ganz ungeheuer,

Dass aus unserem Hochwürden sprudelte das Wissen nur so heraus
Als hätte er gewohnt in der Antike in jedem Haus.

Die Führung barg noch eine Überraschung zum Schluss
Roland erwartete mit erfrischenden Früchten am Bus.

Beim geistlichen Impuls am Abend konnte die Seele Atem holen
Nebenbei bemerkt – aus unserer Gruppe wurde niemand bestohlen.

Wahrscheinlich hatten die Diebe keine Chance bei unserer Gruppe
Denn wir waren eine flotte und aufgeschlossene Truppe.

Jeder hatte einen Blick auf Vorder- und Nebenmann
Und boten bei Schwäche und Unwohlsein bleich Hilfe an.

Wenn nur alle Menschen so gut zusammen halten würden, weltweit
Gäbe es keinen Unfrieden, Krieg und Streit. 

Freitag
Leider fand das Frühstück verzögert statt
Doch wir machten sehr schnell und wir fuhren planmäßig nach Assisi ab.

Nach der Großstadt mit ihrer Hektik, ihrem Lärm und Verkehr
Gefiel uns die Beschaulichkeit und Ruhe hier schon sehr.

Wir besuchten gleich die Purtjunkula-Kapelle , die von der Maria della Angeli-Kirche ist umbaut
Dann haben wir uns die Stadt auf dem Berg, zur Hälfte angeschaut.

Die schmalen Gässchen, prächtigen Kirchen, das ganze italienische Flair
Beeindruckte uns von Stunde zu Stunde mehr.

Gepflegte Lokale, kleine Geschäfte luden zum Verweilen ein
Mancher ließ sich schmecken zur Pizza ein Gläschen Wein.

In dieser verhältnismäßig kleine Stadt haben wir ein verhältnismäßig großes Hotel bezogen
Wir können es als das komfortablere loben.

Auch hier fanden wir einen ruhigen Ort
Um an Gott zu richten ein dankend und bittend Wort.

Samstag – Franziskus begegnen in der Natur
Der Weg war wie das Leben
Für jeden hat es schon Höhen und Tiefen gegeben.

Schwierigkeiten, die fordern die äußerste Kraft
Durchhaltevermögen und die Freude, wenn man es schafft.

Es gehört aber auch gehörig Mut
Sich zu gestehen, dieser Weg tut mir nicht gut.

Ein Teil der Gruppe hat ein Taxi genommen
Und ist wohlbehalten zur Carceri gekommen.

Beim Warten auf die Fußwallfahrer lauschten wir dem Vogelsang
Und spürten im Herzen Frieden und Einklang.

Der geistliche Impuls fand am „Franziskanischen Orte“ statt
Dort wo der Heilige den Vögeln gepredigt hat.

Viele Teilnehmer haben sich zu Fuß wieder auf den Weg gemacht
Manche sogar auf schlechten Pfaden, durch des Waldes Pracht.

Keiner brauchte hetzen, niemand mahnte: „zackig voran“
Denn in Assisi schloss sich lange Freizeit an.

Gut erholt, die Füße ausgedampft
Sind wir zur Franziskuskirche „gestampft“.

Dort war ein „Riesenevent“ einige haben davon im TV geseh´n
Wir hätten´s nicht gebraucht, denn die Kirche und die Umgebung waren alleine schon so schön.

Über „Ohrstopsel“ hat uns Michael die Kirche erklärt
Damit das laute Reden keinen stört.

Zum Abschlussgottesdienst gingen wir zu den „Deutschen Schwestern“, wieder hoch oben auf dem Berg gelegen
Manche dampften wie Brauereipferde auf den sonnigen Wegen.

Wir können uns nicht vorstellen, dass jemand solch abgeschiedenes Leben liebt
Pfarrer Hirmer ist aber froh, dass es solch betende Schwestern gibt.

Den Berg hinunter ging es schnell voran
Trotzdem kamen wir zu Abendessen nicht pünktlich an.

Denn wir wurden von der Polizei gestoppt
Die hat uns schon ein bisschen gefoppt

Trotzdem haben wir noch unser Abendessen bekommen
Einige von unserer Gruppe haben bei einer Prozession tiefbewegt noch teilgenommemn

Dann noch ein Eis oder einen Drink genossen
Und diese schön Reise abgeschlossen.

Ich habe mir so um die Mitternacht
Im Bett liegend noch einige Gedanken gemacht.

Was nehme ich mit heim
Neben Mitbringsel und roter Haut vom Sonnenschein

Der strahlte ja vom Himmel jeden Tag
Da war doch so vieles, das ich nicht vergessen mag.

Die gute Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft, wenn es einem nicht gut geht
Dass einer zum anderen steht.

Das sehen von antiken Stätten
Die hohe Kultur und Gläubigkeit – wenn wir die noch hätten!

Das Auf und Ab der Mächtigen – doch der christliche Glaube bleibt
Die Gottes-Verehrung durch mächtige Bauwerke, diesen deutlich zeigt.

Wenn auch viele Maßnahmen bestimmt nicht nach Christ Willen waren
Änderte sich die Auslegung und das Verstehen der hl. Schrift in den Jahren

Wir Menschen können halt immer nur einen kleinen Teil der Schrift verstehen
Sollen wir doch diese Wege gehen!

Ich hoffe, dass ich ein bisschen Verstehen in mein Leben einbringen kann
Und bin bei der Himmelfahrt auch mit dran

Und muss nicht im Fegefeuer brennen
Weil viele von mir so unanständige Witze kennen.

Doch Spaß beiseite, ich habe mich wirklich wohl gefühlt, immer wieder empfohlen in Gottes Hand
In ihr ist man sicher auf der Reise durch Stadt und Land.

Der Herrgott aber auch gute Handlanger haben muss
An sie möchte ich Danke sagen, zum Schluss

Unser Herr Hochwürden konnte alles erklären, was wir haben angeschaut
Soviel Wissen hätte ich ihm gar nicht zugetraut.

Seine lustigen Anekdötchen sind ganz gut angekommen
Manches habe ich ihm doch nicht abgenommen.

Danken möchte ich auch der „Zählmaschine“ Martina und Werner, der auch Benjamin war und Fotograf
Er sammelte wieder ein, jedes auf Abwege gekommene schwarze Schaf.

Die Italienisch – Kenntnisse von Maria Niederalt sind und sehr zugute gekommen
Sie hat alle Verhandlungen z.B: mit dem Taxifahrer in die Hand genommen

Gespannt bin ich schon auf die Fotos im Internet
Danke an die Fotografen und an Michael der alles macht komplett.

Ein großer Dank geht an alle für die Pünktlichkeit und Disziplin
Ohne diese Tugenden haut die Durchführung eines solch straffen Programmes einfach nicht hin

Wir haben wirklich viel erlebt und gesehn
Und dafür sagen wir an alle Verantwortlichen ein herzliches „Vergelt´s Gott“ und Dankeschön.

An unseren Roland, der immer ruhig und umsichtig blieb
Gelassen und sicher fährt, was immer auch geschieht

Natürlich auch an unserem Buspfarrer, beide haben uns so wunderbar gefahren bei Tag und Nach
Geht unserer besonderer Dank, Vergellt´s Gott, dass ihr uns wieder so gut nach Haus gebracht!

Wir wünschen euch auch weiterhin eine gute Fahrt durch Stadt und Land
Und von oben immer eine „Schützende Hand“

Von Maria Dickert