Pfarrei Teublitz 0037Mit Musik aus der Barockzeit wurde nach dem Festgottesdienst die Serenade, anlässlich des Herz-Jesu-Festes, dem Namenstag der Teublitzer Pfarrkirche, festlich gestaltet. Musikerinnen und Musiker aus dem Städtedreieck und dem Dekanat spielten unter der Leitung des Teublitzer Kirchenmusikers Norbert Hintermeier Suiten, Tanzsätze und Sonaten verschiedener Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts. Bereits im Festgottesdienst vorher musizierte die Orchestergruppe und verlieh dem Gottesdienst eine zusätzliche Feierlichkeit.



Das Programm im Garten des Pfarrheims bei hochsommerlicher Atmosphäre wurde gleichsam umrahmt von Musik des gerade für Teublitz bedeutenden Komponisten Georg Philipp Telemann, dessen 250. Todestag sich genau in diesen Tagen jährt. Vor der Begrüßung durch Pfarrer Michael Hirmer und PGR-Sprecher Georg Niederalt erklang ein Streichermarsch dieses Jubiläumskomponisten. Mit früher Barockmusik aus der sogenannten „Studentenmusik“ von Johann Rosenmüller, einem sächsischen Komponisten des 17. Jahrhunderts, wurde die Programmfolge fortgesetzt. Vor der Pause erfreuten die Streicher mit einer abwechslungsreichen Suite des englischen Meisters Henry Purcell.

Nach dem gemeinsam gebeteten „Engel des Herrn“ zum „Angelusläuten“ erklang eine frohe Sonatina in Form eines Präludiums mit Fuge des Hoftrompeters Gottfried Reiche. Damit wurde übergeleitet zu einer fünfsätzigen Suite von Georg Friedrich Händel. Diese kurzweiligen Musikstücke wurden mit viel Spielfreude ansprechend in Dynamik und Ausdruck wiedergegeben. Mit einer Tanzfolge von Telemann wurde das Programm beendet. Langanhaltender Applaus der zahlreichen Zuhörer war ein großer Dank an die Musikerinnen und Musiker, der zusätzlich nochmals von den Verantwortlichen der Pfarrei auch ausgesprochen wurde. Nach der „Europahymne“ von Ludwig van Beethoven, die als Zugabe musiziert wurde, konnten die Besucher noch die Bewirtung der fleißige Helfer und Mitglieder des PGR in Anspruch nehmen und mit Gespräche den wunderbaren Sommerabend nachklingen lassen.