Pfarrei Teublitz 00023Der Traum eines jeden Pfarrers wäre eine Pfingstorgel. Sie wissen nicht was das ist? Dann sollen Sie baldmöglichst auf die Luisenburg fahren und gleichnamiges Theaterstück besuchen. Dies machte nämlich der Teublitzer Frauenbund am 16. Juni. Warum das ein Traum eines jeden Pfarrers ist? Nun, für Pfarrer Hirmer war es sicher ein Traum einen Bus voll Frauenbundfrauen nach Oberfranken zu chauffieren.
Doch in der „Pfingstorgel“ ging es um ein im ganzen Gau bekanntest, überaus geiziges Bauerndorf, dass sich nicht einmal eine Kirchenorgel leisten wollte. Diese wurde ihnen dann von den, von den Geizhälsen als Diebe verunglimpfen, Musikanten in einer Nacht- und Nebelaktion geschenkt. – Nur, gut, dass es im Teublitzer Gau solche geizigen Pfarrgemeinden nicht gibt. –

Die Frauenbundfrauen hatten ihre Freude an dem Stück. Laut wurde gelacht und lange gelatscht. Natürlich ging es nicht nur um eine Orgel, die war sogar eher nebensächlich in dem Stück. Ja, es ging um eine Liebesgeschichte. Eine reicht Bauer- und Bürgermeisterstochter und der umherziehende Musikant. Doch am Ende war dann alles gut. Hektar kam zu Hektar, Geld zu Geld. Um an Ende hatten die Geizigen und die Reichen einmal mehr alle Vorteile auf ihrer Seite. – Was natürlich im Teublitzer Gau auch nie der Fall sein würde.

Und es wäre nicht der Teublitzer Frauenbund nach dem Theater zünftig eingekehrt worden wäre.

PS: Noch ein Hinweis … Im ganzen Stück der „Pfingstorgel“ hatte der Pfarrer kein einziges Wort zu sagen. Ob dies an die Pfarrgemeinde im Teublitzer Gau erinnert, bleibt die Frage. Hier darf der Pfarrer zwar reden, aber ob er wirklich was zu sagen hat?