Pfarrei Teublitz 00020Bei schönsten Herbstwetter ging es für uns Familien des Kolping-Familienkreis 5 im Anschluss an den gemeinsamen Gottesdienstbesuch nach Regensburg. „Indisch Essen“ stand zunächst auf dem Programm, was sicherlich Pater John besonders freute, der die Gruppe diesmal begleitete. Die frische Zubereitung der vielen unterschiedlichen Gerichte nahm zwar etwas Zeit in Anspruch, aber schließlich konnte jeder, nach einem von Pater John gesprochenen, indischen Tischgebet, sein Essen genießen. Alle waren sich anschließend einig, dass sich das Warten definitiv gelohnt hat.

Gestärkt fuhr man nun in Richtung Altstadt. Vom ehemaligen Eislaufplatz aus spazierten die Familien bei strahlenden Sonnenschein zur „historischen Wurstkuchl“. Auf dem Weg dorthin wurde noch ein Zwischenstopp bei einer Eisdiele eingelegt, um sich einen Kaffee bzw. ein Eis „to go“ zu gönnen.

Pünktlich um 15:00 Uhr trafen wir nicht nur den kleinen Teil des Familienkreises, der lieber bayerisches Essen bevorzugte, sondern auch Herr Nickl von der „Regensburger Stadtmaus“. Dieser führte uns durch die herrliche Altstadt und erzählte den Kindern und Erwachsenen einiges über das Leben hier während der Mittelalterzeit. So erfuhr man Legenden und Geschichten über den Bau der Steinernen Brücke und über so manches Ritterturnier am Haidplatz. Auch erklärte Herr Nickl vieles über das Christen- und Judentum in Regensburg, während man unter anderen die Niedermünsterkirche, den Neupfarrplatz, ein Patrizierhaus (mit Innenhof), viele enge Gässchen und natürlich den Dom besichtigte, welcher wie man hört „scheibchenweise“ erbaut wurde. Besonders die Schilderungen über die Hygiene, die Sauberkeit und die Ess- bzw. Trinkgewohnheiten im Mittelalter ließ allen schnell klarwerden, dass man doch lieber jetzt im 21 Jahrhundert lebte. Freundlicher Weise erklärte sich der „Stadtmaus-Guide“ spontan bereit, Pater John immer wieder zwischendurch in Englisch über die wichtigsten Inhalte der Stadtführung zu informieren, so dass dieser ebenfalls einiges über die oberpfälzische Domstadt erfahren konnte.

Obwohl die gebuchte „Kinderführung“ nach einer Weile doch eher die Jugendlichen und Erwachsenen ansprach, genossen auch die Kleineren die Herbstsonnenstrahlen und den gemeinsamen Marsch durch die Regensburger Innenstadt.

15.10.17