Pfarrei Teublitz 016Der Mittwoch des Saltendorfer Lichtermeers stand ganz im Zeichen der Verbundenheit der christlichen Pfarrgemeinden in und um Teublitz. Zu den Gesängen der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé predigte der Pfarrer der evangelischen Schwestergemeinde Philip Theiß beim Abendlob, das musikalisch von der Gruppe DoReMi unterstützt wurde.

 


Bei seiner Begrüßung freute sich Pfarrer Michael Hirmer, dass so viele Leute zum abendlichen Lobgebet gekommen waren, da die Saltendorfer Marienkirche bis auf den letzten Platz gefüllt war. Besonders begrüßte der katholische Pfarrer seinen evangelischen Amtskollegen: „Es ist einfach schön, mit dir, lieber Philip, zusammen zu arbeiten. Wenn wir uns treffen hast du immer ein offenes Ohr. Ökumene zwischen unseren Pfarrgemeinde ist immer ein einfacher Anruf oder eine schelle E-Mail zu Dir.“

„Worauf warten wir?“, diese Frage stellte Pfarrer Theiß den Gläubigen in seiner Predigt. Antworten auf diese Frage gibt es dabei viele. Auch der Prophet Jesaja wartete in einer dunklen Stunde der Geschichte seines Volkes Israel. Er erwartete voll Sehnsucht den Erlöser, der das Geschick seines Volkes wenden würde.


Das Saltendorfer Lichtermeer geht noch bis zum 8. Dezember, dem Hochfest den unbefleckt empfangenen Gottesmutter Maria. Jeden Tag finden um 19.00 Uhr feierliche adventliche Gottesdienste im Kerzenschein statt. Verschiedene Prediger legen das Wort Gottes aus. Muskgruppen aus der Pfarrgemeinde gestalten die die Gottessdienste musikalisch. Um 18.00 Uhr besteht jeweils die Möglichkeit zur Beichte. Der Rosenkranz wird um 18.30 Uhr gebetet. Am Donnerstag wird der Teublitzer Ulrich Eigendorf erwartet, der zu den Klängen des KDFB Sinkreises Gottesdienst feiern wird. Den Höhepunkt des Lichtermeeres wird ein pontifikales Hochamt am Freitag mit Bischof Dr. Bucher, der seine Kaplanszeit in Teublitz verbrachte. Im Gottesdienst wird der Kirchenchor singen.