Pfarrei Teublitz 021Alljährlich werden am Gedenktag des Heiligen Stephanus, dem ersten Märtyrer der Kirche, die Kinder gesegnet. So war am 26.12. auch die Teublitzer Pfarrkirche sehr gut mit jungen Familien gefüllt. In seiner Predigt ging Pfarrer Michael Hirmer auf das Evangelium des Festtages ein, in dem es heiß, dass die Jünger Jesu vor Gericht kommen und wegen ihres Glaubens verfolgt werden. „Jetzt dann beim Mittagessen, werden machen von ihnen vielleicht vor so einem kleinen ‚Gericht‘ stehen.“, hobt der Prediger an, „wenn zur Frage steh, Tischgebet oder nicht. Man will sich ja nicht vor der Verwandtschaft als zu christliche outen.“ Auch Kinder in der Schule müssen sich immer wieder weg ducken, wenn es darum geht zu sagen, dass man Ministrant ist. „Und am Arbeitsplatz, wenn mal wieder herzgezogen wird über die Kirche, da ist doch jeder still.“ Wie aber sollten gläubige Menschen mir diesen Konflikten, Anfeindungen und kleinen Gerichten umgehen? „Vorbild ist hier der heilige Stephanus, der bis zum Tod verfolgt worden ist.“, führte der Pfarrer weiter aus, „Er hat seine Verfolger nicht verflucht oder zur Gegengewalt aufgerufen. Er hat für sie gebetet. Und das tut uns auch gut, für die zu beten, die so kein Verständnis für unseren Glauben haben.“

Der Gottesdienst wurde von der Gruppe DoReMi musikalisch gestaltet. Nach der Messe segneten der Pfarrer Hirmer und Pfarrvikar Pater John alle anwesenden Kindern, indem er ihnen ein Kreuz auf die Stirn machte