Pfarrei Teublitz 007Jugendarbeit scheint in der Pfarrgemeinde Herz Jesu ein Selbstläufer zu sein. In sieben Kolpingjugend-Gruppen und fünf Ministranten-Gruppen treffen regelmäßig über 200 Kinder und Jugendliche zu verschiedenen Aktionen und Gruppenstunden. Dass dahinter harte Arbeit steckt, zeigte sich bei der letzten Gruppenleiterrunde am 4. Februar im Teublitzer Pfarrheim. Von den 20 Gruppenleitern waren 15 Jugendliche zu Leiterrunde gekommen. Dabei standen zwei Großprojekte und ein spiritueller Aufbruch auf dem Programm.

 

 

Oberministrant Dominik Seck bereitete die Leiterrunde vor und leitete diese. Mit einem Bezirks-Jugendtag der Kolpingsfamilien und einem Dekanats-Ministranten-Tag finden im Jahr 2018 gleich zwei regionale Großveranstaltungen in Teublitz satt. „Wir werden hier gute Gastgeber sein und perfekte Rahmenbedingungen für die Jugendlichen aus der Region bieten.“, gab Dominik Seck die Marschrichtung vor.
Am 16. Juni werden die Kolping-Bezirke Schwandorf und Industriegau in Gast in Teublitz sein, wenn ein mit einem Bubbel-Soccer-Turnier ein regionaler Kolping-Tag veranstaltet wird. „Wir wollen damit die Jugendgruppen der Kolpingsfamilien der Region Schwandorf miteinander vernetzen“, erklärt Jugendgruppenleiter Matthias Zankl die Aktion. Gemeinsam mit Vertretern des Diözesanverbandes findet am 3. Mai ein Vorbereitungstreffen zum Kolping-Tag statt. Die Ministranten des Dekanats Schwandorf treffen sich am 29. September in Teublitz. Ein großer Gottesdienst soll gemeinsam gefeiert und ein „Spiel ohne Grenzen“ danach stattfinden. Die neue Oberministrantin Tina Emmert wird schwerpunktmäßig für Teublitz den Dekanats-Tag vorbereiten.
Lange in intensiv wurde über die neue Ministranten-App beraten. Matthias Kalb, der die Kolpinggruppe Projekt M leitet, stellte den Ministrantenplan 4.0 vor, mit dem sich die Ministranten via App selbst einteilen können. Die Gruppenleiter zeigten sich begeistert von dieser Möglichkeit, die in diesem Jahr für Teublitz eingeführt werden soll. Um das Problem „Internet für das Pfarrheim“ wird sich eine Technik Gruppe mit Matthias Kalb, Stefan Weiß, Dominik Bleicher und Michael Emmert kümmern. Pfarrer Hirmer zeigte sich aufgeschlossen für dieses Projekt.

Neben den Aktionen und Planungen stand aber auch eine wichtige spirituelle Neuerung auf der Tagesordnung. Das Gebet soll in den Kinder- und Jugendgruppen der Ministranten und der Kolpingjugend vertieft werden. Vor jeder Gruppenstunde sollen die Gruppenleiter die Kinder und Jugendlichen zu einem Kurz-Rosenkranz einladen. Das alte christliche Gebet meditiert das Leben Jesu. Mit einem Vaterunser und fünf Ave-Maria, die verschiedene Geheimnisse des Lebens Jesu beschreiben, sollen zu Beginn einer Gruppenstunde auf den verwiesen werden, welcher der Grund christlicher Jugendarbeit ist, nämlich Gott selbst. Höhepunkt des spirituellen Programms soll 2020 eine Pilgerfahrt der Jugend ins Heilige Land sein, die Pfarrer Hirmer zum Abschluss der Leiterrunde in groben Zügen vorstellte.