Pfarrei Teublitz 012Begleitet vom Nachtwächter erkundeten die Familien des Kolpingfamilienkreises 5 das winterliche Kallmünz. Mit netten Anekdoten und lustigen Schauspieleinlagen wurde die Gruppe ein paar hundert Jahre zurückversetzt. Bereits damals war Kallmünz schon als Perle des Naabtals bekannt und wurde von zahlreichen Kunstliebhabern, wie z. B. Kandinskiy geschätzt. Aber auch die Lage an den beiden Flüssen Naab und Vils brachte dem Ort nicht nur schwere Überschwemmungen, sondern man profitierte ebenso von der wichtigen Handelsschifffahrt zwischen Regensburg und Amberg.


Der Nachtwächter schilderte seinen Begleitern aus Teublitz neben vielem Wissenswerten über Kallmünz auch alle seine Aufgaben bei den nächtlichen Rundgängen. Man traf gemeinsam mit ihm ehrliche, fleißige Bewohnern, einiges Gesindel und so manche Gaunerin. Auf sehr humorvolle Weise sorgte der Nachtwächter jedoch stets schnell wieder für Ruhe und Ordnung. Trotz der aufkommenden Dunkelheit besichtigten die Kolpingler einige Kallmünzer Besonderheiten, wie z. B. das Haus ohne Dach, die dortigen imposanten Felswände sowie einige malerisch gestaltete Hausfassaden.

Gemeinsam genossen die Erwachsenen die unvorhergesehene Winterwanderung durch die verschneiten Kallmünzer Gässchen und auch die Kinder hatten bei dem plötzlichen Schneegestöber großen Spaß.

Anschließend trafen sich noch einige Familien in Kracherhausen beim Gasthof Birnthaler auf eine gemütliche Brotzeit.

 

1. Fastenwochenende 2018