Pfarrei Teublitz 0067Bei herrlichen Sonnenschein feierte die Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz am 31. Mai das Fronleichnamsfest. Es erinnert an die Feier der Eucharistie, in der Jesus Christus in Brot und Wein gegenwärtig wird. So tragen die katholischen Pfarrgemeinden den Leib Christi, das Brot des Lebens durch die Straßen der Städte und Dörfer, um der Welt zu zeigen, dass Gott mitten unter uns ist.

 




„An Fronleichnam gehen wir auf die Straßen und demonstrieren unseren Glauben an einen Gott, der uns Leben und Freiheit und Gerechtigkeit schenkt.“, war auf dem Liederzettel zu lesen, der für die Prozession durch Teublitz ausgeteilt wurde, „Wir beten in den Anliegen unserer Pfarrei, unserer Stadt und der ganzen Welt. Gott ist die notwendige Revolution, die unsere Welt ganz dringend braucht: Die Revolution der Liebe!“

Auch heuer beteiligten sich wieder sehr viele Gläubige, Vereine und Vertreter des öffentlichen Lebens an der Fronleichnamsprozession, die in Teublitz über die Regensburger Straße zur Sandstraße in den Stadtpark und von dort wieder zur Kirche führte. Der Zug reichte von der Pfarrkirche bis hin zu Sandstraße. Auf dem Weg wurde gemeinsam gebetet und gesungen. An drei Stationen verkündete Diakon Heinrich Neumüller das Evangelium und wurde der Segen mit der Monstranz gespendet. Die erste Station in der Sandstraße wurde wieder von Familie Mehrländer mit Freundeskreis gestaltet. Hier betete der Frauenbund vor allem für die Familie. Im Stadtpark fand sich der zweite Altar. Pfarrer Michael Hirmer begrüßte hier persönliche die Senioren des nahegelegenen Heimes und die Kindergartenkinder, die ein Lied sangen. Hier betete die Kolpingsfamilie besonders für das Engagement von Jung und Alt in der Gesellschaft sowie für die politischen Mandatsträge in Stadt und Land gebetet. Zurück in der Kirche beschlossen Vorbeter des Pfarrgemeinderates mit Gebete den letzten Altar. Nach dem feierlichen eucharistischen Schlusssegen erklang die Bayernhymne: Gott mit dir, du Land der Bayern!

Zum ersten Mal feierte Pfarrvikar Pater John ein Fronleichnamsfest mit. „In Indien kennen wir diese Tradition so nicht.“, lächelt der Pater, der das Allerheiligste ein Stück des Weges getragen und Gebete bei den Altären vorgebetet hat, „Heute hatten wir schön warmes, indisches Wetter und es war sehr gut, dass so viele Menschen gekommen sind.“

Bei den vielen engagierten Helferinnen und Helfern, bei den Vereinen mit ihren Fahnen, bei allen, die ihre Häuser schmückten oder Altäre aufbauten sowie bei den Ministranten, dem Chor, dem Mesner, der Stadt Teublitz und vielen mehr bedankte sich am Ende der Feierlichkeiten Pfarrer Michael Hirmer.

 

Teublitz, 31. Mai 2018