Pfarrei Teublitz 0182Fußballspielen ist nicht jedermanns Sache. Aber Bubble-Soccer, das kann wirklich jeder mitspielen. Das dachten sich auch Jugendliche aus den Kolpingsfamilien im Landkreis Schwandorf, als sie Ideen für einen Jugendtag sammelten. So begab es sich also, dass sich 12 Mannschaften aus sechs Kolpingsfamilien trafen, um auf dem Sportplatz in Saltendorf bei Teublitz in große aufgeblasene Plastikhüllen gegeneinander Fußball zu spielen. Und da konnte wirklich jeder mitspielen. Selbst Bezirks-Präses Pfarrer Franz Baumgarten aus Burglengenfeld und die gastgebenden Seelsorger Pfarrer Michael Hirmer und Pfarrvikar P. John schafften so gegen den Ball zu treten.

 

Ziel des Turniers war weniger der sportliche Erfolg als vielmehr ein Kennenlernen der Jugendlichen. „Wir wollen Jugendarbeit über unsere Pfarrgemeinde hinaus vernetzten.“, erklärt der Teublitzer Kolpingjugendleiter Dominik Seck, der das Turnier federführend mitorganisierte. Über 70 Jugendliche aus dem ganzen Landkreis Schwandorf waren der Einladung gefolgt. Auch der Diözesanverband der Kolpingjugend stelle eine Mannschaft, die aus vier Spielen und einen Auswechselspieler bestand. Zwischen den Spielen bestand die Möglichkeit zu gruppendynamischen Spielen oder dem klassischen Torwandschießen. Einige Jugendliche spielten auch Volleyball oder nützen den nahen Weiher zum Baden. Schirmherr des Turniers war der stellvertretende Bürgermeister Robert Wutz, der selbst jahrelang Vorsitzender der Kolpingsfamilie Teublitz war. Als Ehrengast durfte der Diözesanpräses des Kolpingswerks Karl-Dieter Schmid begrüßt werden.
Am Ende eines langen und heißen Nachmittages stand die Kolpingjugend aus Münchshofen als Turniersieger fest, gefolgt von den Mannschaften aus Bruck und Teublitz.
Ein gemeinsamer Jugendgottesdienst bildete den Abschluss eines wunderschönen Tages. Gemeinsam feierte man Eucharistie. In seiner Predigt motivierte der Teublitzer Kolpingpräses Michael Hirmer die Jugendlichen, sich für ihre Gemeinschaft einzusetzen.
„Ich freue mich, dass so viele Jugendliche gekommen sind und gemeinsam unsere Verband beleben.“, freute sich am Ende der Vorsitzende des Kolpingsbezirkes Schwandorf Willi Nesner. „Wir wollen dran bleiben.“, versprach Diözesanleiter Sebastian Irlbacher, der auf die Gründung eines Bezirksjugendteams hofft. So gesehen war das Bubble-Soccer-Turnier nur der Auftakt, um die Jugendarbeit im Kolpingwerk auf Kreisebene neu zu vernetzen.

 

Saltendorf an der Naab, 16. Juni 2017