Pfarrei Teublitz 0014Sich für Menschen zu engagieren, die in Not sind, ist ein Markenzeichen des Teublitzer Frauenbundes. Seit Jahren werden caritative Organisationen im In- und Ausland bedacht, denen der Mensch in der Not am Herzen liegt. Immer wieder ist es auch die Leukämie-Hilfe Ostbayern, die durch die Teublitzer Frauenbundfrauen unterstützt wird.
Am Samstag, 16. Juni, eröffnete die Leukämie-Hilfe ihr Patientenhaus direkt an der Uni-Klinik Regensburg. Hier können Angehörige günstig Zimmer buchen, wenn ihre Lieben in der Klinik behandelt werden. Dabei wurde das Patientenhaus vollständig aus Spendenmittel finanziert.

Zur Einweihung des Patientenhauses wurde ein großes Fest gefeiert. Frauenbundfrau Maria Dickert, die sich schon seit langer Zeit für die Leukämie-Hilfe engagiert, wurde gebeten für das Fest Küchel zu backen. Also packten 15 Frauen und Diakon Heinrich Neumüller einen Bus voller Equipment und fuhren nach Regensburg um dort über 1000 Küchel für den guten Zweck zu backen. Der Erlös wurde gleich an das Patientenhaus gespendet.

„Für uns gehört es dazu, nicht nur Freizeitprogramm für unsere Frauen zu organisieren“, erklärte Vorsitzende Waltraud Neumüller, „sondern auch Menschen in Not beizustehen und für sie zu beten.“ Mit dem Verkauf von Kücheln oder selbst gebastelten Wahren konnte der Frauenbund in den letzten zehn Jahren an die 50tausen Euro für gemeinnützige und kirchliche Zwecke gespendet. Hinzu kommt noch das persönliche Engagement von Maria Dickert, die durch den Verkauf ihrer Gedichte- und Witze-Hefte, nochmals einige Tausend Euro an die Leukämie-Hilfe spenden konnte.

Teublitz, 16.06.2018