Pfarrei Teublitz 0006Wenn Jung und Alt ins Kino gehen, Gruppenleiter mit der Frauenbundsvorsitzenden, der PGR-Sprecher mit dem Oberministranten, dann muss da schon ein ganz besonderer Film laufen. Noch verwunderlicher ist es, wenn der Film nur einen Hauptdarsteller hat und dieser nicht einmal ein Schauspieler ist. Auch keine große Action und kein Liebesdrama gab es zu seinen. Sogar der Untertitel schreckte die bunte Schar nicht ab, sich diesen Film anzuschauen.

„Papst Franziskus, ein Mann seines Wortes“, regte die Kinogänger zum Nachdenken und zur Diskussion aber auch zum beklommenen Schweigen an. Da wird die urchristliche Botschaft von der Liebe Gottes zu allen Menschen in einem für die Kirche neuem medialen Outfit präsentiert. Und diese Botschaft Jesu wird durch Papst Franziskus für unsere Zeit auf den Punkt gebracht. Fast schon liebevoll und zärtlich in der Art und Weise aber klar in der Sache beleuchtet Franziskus im Blick auf die Frohbotschaft Christi die drängenden Probleme unserer Zeit. Von der Zerstörung unseres Planeten über die Folgen des Turbokapitalismus bis hin zur gelebten Nächstenliebe wenn es um Themen wie Armut und Migration geht zeigt der Pontifex auf, dass Mitgefühl und Liebe die Lösung vieler Probleme wären. Mit einfachen Worten und Sätzen, die jedem Menschen, ob gläubig oder nicht, zu Herzen gehen und dazu eindrucksvollen Bildern, schafft es Papst Franziskus die Satten und Reichen wach zu rütteln und den Armen und an den Rand gedrückten zu sagen, dass Gott sie nicht vergessen hat.

Nach dem Kinobesuch gab es viele Fragen deren, die den Papstfilm mit dem Teublitzer Pfarrer Michael Hirmer angesehen haben. „Was können wir schon tun?“, „Wie können wir unsere Pfarrgemeinde entsprechend gestalten?“ oder „Wie könnten wir die Art unsere Verkündigung ändern, um wieder klar in der Botschaft zu werden.“ – Antworten gab es noch keine, „Aber wir müssen vielleicht erst einmal wieder lernen, die richtigen Fragen zu stellen.“, gab sich der Pfarrer nachdenklich.

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