Pfarrei Teublitz 0009Seit nunmehr zwei Jahren befindet sich die Caritas-Sozialstation im Städtedreieck am Alten Bahnhofsgelände in Teublitz. Nun wurde es Zeit der Sozialstation den kirchlichen Segen zu geben. Anlass war die Neuanschaffung zweier PKW, mit der die Pflegekräfte zu den Menschen nach Hause fahren können. Gespendet wurden die Fahrzeuge von örtlichen Krankenpflegevereine, die gemeinsam mit den Pfarrgemeinden im Städtedreieck Träger der Sozialstation sind.

 

 

Neben dem Teublitzer Ortspfarrer Michael Hirmer nahmen deshalb auch Pfarrer Andreas Giehrl aus Kallmünz und Pfarrer Helmut Brügel aus Burglengenfeld an der Segnung teil. Natürlich waren auch alle Mitarbeitenden der Caritas-Sozialstation zur Segensfeier eingeladen. Denn „Segen ist es, wenn die kranken Menschen zu Hause gepflegt werden können.“, führte Pfarrer Hirmer in die Segensfeier ein, „Wenn wir jetzt ihre Autos und die Sozialstation Segnen, dass gilt dieser Segen vor allem den Pflegepersonal und den Menschen, um die sie sich zuhause kümmern.“
Geschäftsführer Albert Krieger erklärte, dass jeden Tag 18 Patiententouren gefahren werden. „Im ganzen Städtedreieck und in Kallmünz pflegen wir Menschen zu Hause und unterstützen die Angehörigen.“ Die Kapazitäten der Sozialstation seien derzeit erschöpft, so dass nur noch Mitglieder der Krankenpflegevereine angekommen werden können.
Mit der Caritas-Sozialstation erfüllen die Pfarrgemeinde des Städtedreiecks und die Pflegevereine einen urchristlichen Auftrag Jesu, nämlich Kranke zu heilen und den Schwachen beizustehen. Neben der Pflege sind deshalb auch das Gebet und die spirituelle Begleitung wichtig. Auf Wunsch besuchen Seelsorger die kranken und alten Menschen zuhause. Immer wieder wird in den Gottesdiensten oder im persönlichen Gebet der Pfarrer für durch die Caritas-Sozialstation gepflegten Menschen gebetet.

Teublitz, 7. Juli 2018