Pfarrei Teublitz 0025Der zweite Tag der Internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom stand ganz im Zeichen des heiligen Apostels Petrus. Schon um 6.00 Uhr starteten die Teublitzer Ministranten zum Vatikan. Dort durfte die Pilgergruppe einen wunderschönen Sonnenaufgang erleben, der den Petersplatz samt Dom in ein wunderbares Licht tauchte. Im Petersdom feierten die 53 Teublitzer Ministranten mit Pfarrer Michael Hirmer und Pfarradministrator P. John die Heilige Messe am Grab des heiligen Papstes Johannes Paulus II.. Danach führte Pfr. Hirmer die Gruppe durch die größte Kirche der Christenheit, die über der letzten Ruhestätte eines einfachen Fischers aus Galiläa erbaut wurde, der als eine der ersten Jesus Christus nachgefolgt ist.

 

Natürlich wurde die Kuppel des Petersdoms erklommen, was eine schweißtreibende Angelegenheit war. Doch der Ausblick entschädigte. Auch die Grabstätten der Päpste in der Krypta des Domes konnten besichtigt werden. Schließlich traf sich die Gruppe wieder am Petersplatz.
Dort kamen einmal mehr die Teublitzer Butten zum Einsatz. Auch Bischof Stefan Oster aus Passau bekam einen ans Hemd gesetzt. Er unterhielt sich lange mit den Kindern und Jugendlichen. Jedoch mahne Oberministrant Dominik Seck zum Weitergehen: Das Mittagessen wartete und der Hunger drängte. Nach dem Essen gab es freie Zeit am vatikanischen Hügel.
Und diese freie Zeit nutzen Michaela Müllner und eine Teublitzer Minis, um eine Wette gegen Pfarrer Hirmer zu gewinnen. Dieser versprach ein besonderes Geschenk für denjenigen, der es schafft Bischof Rudolf Voderholzer einen Teublitzer Button anzustecken. So kam es, dass der Regensburger Oberhirte bei der Audienz mit Papst Franzskus den gelb leuchtenden Button mit den Kirchtürmen von Teublitz und Saltendorf an seinem Pilgerhut trug.
Denn am Abend wartete der Höhepunkt der Romwallfahrt. Für das Gebet mit Papst Franziskus versammelten sich weit über 100.000 Ministranten aus aller Welt auf dem Petersplatz, der wegen Überfüllung schon stunden vor der Audienz geschlossen werden musste. So standen die Minis noch bis weit in die Prachtstraße vor dem Petersplatz.
Die Teublitzer Gruppe wählte sich ein schattiges Plätzchen auf dem Platz, der einem Schnellkochtopf glich. Die Stimmung war bombastisch, nicht erst als der Papst seine Runden drehte. Jesus Christus stand im Mittelpunkt des gemeinsamen Gebetes.
Nicht weit vom Petersplatz wurde dann zu Abend gegessen. Dabei genossen die Teublitzer ein typisches italienisches Dreigänge-Essen, das jedem mundete.
Wunderschön war der Abschluss dieses Tages. Ein Sparziergang durch das nächtliche Rom über die Piazza Navona und dem Pantheon hin zum Capitol mit Blick auf das nächtliche Forum Romanum.

Der Tag klag auf der Busfahrt zum Quartier aus … wie bei jeder Wallfahrt der Pfarrgemeinde Herz Jesu … mit dem Abendgebet: „Diesen Tag Herr, leg ich zurück in deine Hände ... …

 

 

Rom, 31. Juli 18