Pfarrei Teublitz 0032Das Ende der Ministrantenwallfahrt war zugleich der Beginn einer anderen Pilgerreise! – Aber der Reihe nach. – Am letzten Tag der internationalen Wallfahrt der Ministranten nach Rom feierten die 53 Teublitzer Ministranten einen phänomenalen Abschlussgottesdienst am Grab des heiligen Apostels Paulus. Die wunderbare fünfschiffige Basilika war mit über 5500 Minis aus der Diözese Regensburg gefüllt. Ganz vorne, gleich neben dem Altar fanden die Ministranten um Pfarrer Hirmer ihren Platz.

 

 



 Voller Freude feierte vor allem Pfarradministrator P. John den Gottesdienst mit. Er wurde von Domkapitular Thomas Pinzer gebeten, die Kommunion mit auszuteilen. In der Sakristei gab es dabei ein Wiedersehen mit vielen Mitbrüdern. Auch die gebürtigen Teublitzer Priester Hubert Bartl und Ulrich Eigendorf feierten den Gottesdienst mit ihren Ministranten mit. In seiner Predigt lobte Weihbischof Dr. Josef Graf die vielen Ministranten und forderte sie unter großem Applaus der Menge dazu aus, ihren Glauben zu leben und zu zeigen. „Ich braucht keine Angst zu haben. Ihr könnt stolz darauf sein, Ministranten zu sein.“ Besonders die eigens für die Ministrantenwallfahrt komponierten Lieder gingen den Teublitzern zu Herzen. Auch nach dem Gottesdienst, in der U-Bahn oder im Bus, wurden sie gesungen.

Von Sankt Paul vor den Mauern ist es nur ein Katzensprung nach Ostia Antica, dem imperialen Hafen der alten Rom. Dort wartete eine beeindruckende Ruinen-Stadt auf die Ministranten. Pfarrer Hirmer erklärte dabei, wie eine römische Stadt aufgebaut war. Danach freuten sich alle auf die klimatisierte Kantine, die zum Mittagessen zwischen den antiken Ruinen einlud.
Wiederum einen Katzensprung von Ostia Antica ist es an den Badestrand, der den Teublitzern ja schon vom ersten Tag bekannt war. Hier wurde ausgiebig gebadet, sich gesonnt oder verlorener Schlaf nachgeholt.
Krönender Abschluss der Ministrantenwallfahrt war – wie könne es anders sein – der Bunte Abend, der Tradition bei jedem Ministrantenausflug ist. Es wurde so laut gelacht und so lustig gesungen, dass sogar Hotelgäste aus China vorbeischauten, was denn da für eine Gaudi ist. Besonders Alexander Lautenschlager zeigte hier dein Talent, die Gruppe zum Lachen zu bringen.
Wie lange die Ministranten in dieser letzten Nach geschlafen haben, wird ein Geheimnis bleiben. Jedenfalls regte sich auf der Heimfahrt von Rom bis Bologna kein Mux aus dem Fahrgastraum des Buses, den Roland Unger chauffierte. Zügig ging es voran. Und je näher man der bayerischen Heimat kam, umso mehr wurde Party gemacht.

Den Abschluss der Romwallfahrt bildete jedoch ein großes und langes Dankgebet. Gemeinsam wurde im Bus mit Liedern, Texten und Meditationen Gott für die schönen Tage in der ewigen Stadt gedankt. Pfarrer Hirmer verstand es dabei die erlebten Eindrücke spirituell zu vertiefen und den jungen Leuten den tieferen Sinn dahinter zu zeigen.

 

Rom, 02. August 18