Pfarrei Teublitz 0013Pünktlich um zwölf Uhr mittags trafen sich 50 Frauenbundfrauen am Teublitzer Markplatz um zur traditionellen Halbtagesfahrt aufzubrechen. Gemeinsam mit Pfarrvikar P. John Mathew ging es in den Gäuboden und nach Straubing.
Zuvor ging es aber nach Barbing zum Kartoffelhof Härtl. Denn Kartoffel ist nicht gleich Kartoffel. Über 30 Sorten werden am Härtl-Hof angebaut. Sie tragen bei klangvolle Namen wir „Bamberger Hörnchen“, „Blauer Schwede“ oder „Rote Emilia“. Und sie unterscheiden sich nicht nur nach Form und Farbe, sondern vor allem auch in Geschmack und Verarbeitungsmöglichkeit. Busfahrer Roland Unger staunte nicht schlecht, als er einige Zenten Kartoffel in Kofferraum seines modernen Reisebusses einladen musste.

Nach der Kaffeepause, die gleich am Kartoffel-Hof gemacht wurde, ging es weiter zur Dorfner Mühle nach Steinach, wo angeblich die schönste Müllerin Deutschland das Sagen hat. Müllermeisterin Susanne Dorfner überzeugte jedoch nicht mit ihren äußerlichen Reizen, sondern mit dem Wissen eines uralten Handwerks. So führte die Müllermeisterin die Frauenbundfrauen durch die Mühle und erklärte, wie aus Getreide letztlich Mehl wird. Dabei staunten die Teublitzer nicht schlecht, welch Hightech heutzutage in einer Mühle steckt.
Schließlich zog es die Frauenbundfrauen weiter in die heimliche Hauptstadt Niederbayerns, nach Straubing. Die freie Zeit nutzen viele zum Stadtbummel. Pater John wurde dabei in ein bayerisches Trachtengeschäft entführt und durfte so mach bayerisches Outfit anprobieren. Mit einem zünftigen Abendessen im Bayerischen Löwen zu Straubing endete die Halbtagesfahrt.
Auf der Heimfahrt bedankten sich die Frauenbundvorsitzenden Waltraud Neumüller und Lisbeth Bemmerl für die rege Teilnahme.

 

Straubing, 04. Okt ´18