PHOTO 2018 09 30 19 13 28Manchmal muss man einfach nur den richtigen Zeitpunkt abwarten können – und so kam es, dass sich der Familienkreis 5 bei schönstem Spätsommerwetter nach Rimbach im Bayerischen Wald aufmachte, um am Hohen Bogen zu wandern. Eine richtige Wandertour in freier Natur, um Gottes Schöpfung zu genießen, gehört für viele der Gruppe unbedingt immer wieder zum Jahresprogramm mit dazu.






Nach einem kurzen Päuschen (insbesondere für die Damen der Gruppe J ) starteten die Familien vom Parkplatz der Forsthütte gut gerüstet ihre Tour. Stein für Stein kletterten nicht nur die Jugendlichen in einem beachtlichen Tempo, sondern auch die kleineren Kids waren mit Eifer und Bewegungsfreude dabei. Immer wieder hielt man aber doch inne und genoss gemeinsam eine sagenhafte Aussicht über die Landschaft des Bayerischen Waldes bis hinein nach Böhmen in die Tschechei.
Nach etwa einer Stunde erreichte die Kolpinggruppe den Gipfel und warf einen kurzen Blick auf die dort befindende, inzwischen nicht mehr aktive Abhörstation, welche insbesondere während des sog. „Kalten Krieges“ militärisch genutzt wurde. Die Türme werden nun als Symbole für ein vereintes Europa dort erhalten.
Leider drängte schon etwas die Zeit, weil man in der Hütte „Schönblick“ Tische für die relativ große Gruppe reserviert hatte. Bei Schäuferl, Schweinebraten, Kaiserschmarrn und Co war der Hunger bald passé und man machte sich weiter auf den Weg nach unten. Der Rückweg war zwar weniger steil, doch dadurch auch etwas länger. So manch einer schlief deshalb schon fast auf den Schultern der Eltern erschöpft ein.
Einige andere hatten aber nach Ankunft am Parkplatz immer noch genug Energie, um einige Runden auf der Sommerrodelbahn zu fahren. Zudem genoss man gemeinsam in lustiger Runde Kaffee und Kuchen bis die Sonne hinterm Berg unterging.

Teublitz, 07. Okt. ´18