Pfarrei Teublitz 018„Uns schickt der Himmel“, unter diesem Motto fand am letzten Mai-Wochenende die bundesweite Solidaraktion der katholischen Jugendverbände statt. Innerhalb von 72 Stunden gilt es dabei von Donnerstag bis Sonntag ein soziales, ökologisches oder kulturelles Projekt auf die Beine zu stellen. Mit dabei bei der 72-Stunden-Aktion waren die Kinder und Jugendlichen der Teublitzer Ministranten und der Kolpingjugend.

 

 

 

Besonders in Teublitz ist aber nicht nur, dass gleich zwei Projekte binnen 72 Stunden umgesetzt werden sollen. Auch die vielen Kooperationspartner sind ein Aushängeschild der Pfarrgemeinde Teublitz. „Ich habe mich sofort für die 72-Stunden-Aktion begeistert.“, berichtet Susanne Ertl, die als Klassenleitung der 7. Jahrgangstufe an der Telemannschule Teublitz unterrichtet. Mit Pinseln bewaffnet steht sie auf einer Leiter und streicht dort mit 30 Schülern das Gartenhaus des Kindergartens. Auch der große Sandkasten und der Wasserspielplatz der Kinder werden von den Schülern restauriert. Angeleitet werden sie dabei von Hausmeister Stephan Schwarz und Schreinermeister Karl Popp, der sich extra für die 72-Stunden-Aktion frei nahm und das Arbeitsmaterial kostenlos zur Verfügung stellte. Als weiterer Kooperations-Partner der 72-Stundenaktion trat der Elternbeirat des Kinderhauses mit auf. Der legendäre Zug aus Eisenrohren, auf dem schon mehrere Generationen von Kindern spielten, erhielt einen neuen Anstrich. „Für uns ganz selbstverständlich sind die Jugendliche, die bei der Lebenshilfe in Schwandorf arbeiten.“, beschreibt Pfarrer Hirmer einen weiteren Partner, „Integration von Menschen aller Fähigkeiten und jeder Herkunft ist in unserer Pfarrgemeinde und unserem Kinderhaus seit vielen Jahren eine gelebte Realität.“

Das Projekt „Pergola“ steht unter der Leitung von Pfarrgemeinderatsmitglied Uwe Störtebecker. „Nach 20 Jahren ist hier einfach mal eine Neugestaltung nötig geworden.“ Die Jugendlichen demontieren zuerst alte Bodenschwellen und verwitterte Holzplanken. „Es soll der Bodenbelag erneuert und eine Einhausung geschaffen werden. Für unsere vielen Veranstaltungen entsteht eine Teke.“

Die Teublitzer 72-Stunden-Aktion mit ihren Kooperationspartnern und Projekten erreichte auch über die Pfarrgrenzen weites Interesse. So besuchte gleich zu Beginn der Aktion Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder die Jugendlichen und bedankte sich für deren Engagement. Am ersten Tag mit dabei war auch die Leiterin der katholischen Jugendstelle Schwandorf Lichtenberg.

 

Teublitz, 24. Mai ´19