Pfarrei Teublitz 083Mit einem Lied und den Reisesegen von Geistlichen Beirat, Pfarrer Michael Hirmer, gingen 44 Frauen auf große Fahrt. Ihr Ziel war der Bodensee. Auch die 37. Mehrtagesfahrt, in jährlicher Folge, wurde organisiert von Kurt Fink und Josefine Winkler. Roland Unger chauffierte die große Frauenschar in seiner freundlichen und ruhigen Art, die Hand erfahren und souverän am Steuer.
Die Gruppe erreichte ihr erstes Ziel, die Pfahlbauten in Unteruhldingen, am frühen Nachmittag. Nach der Besichtigung wurde die nahegelegene Wallfahrtskirche im Kloster Birnau besucht. Dort dankten die Frauen für die gute Fahrt und beteten um Gottes Begleitung auf allen Wegen. Jeden Morgen wurde, geleitet von Josefine Winkler, ein Gebet gesprochen und der Tag Gott befohlen. Im Hotel „Rad“ in Tettnang wurden die Zimmer bezogen und das schmackhafte Abendessen eingenommen, auch an den folgenden Tagen.

Nach dem Frühstück vom reichhaltigen Buffet fuhr die Gruppe am zweiten Reisetag nach Meersburg. Dort empfing sie zwei Stadtführer, die sie durch die malerischen Gassen des Städtchens geführt. Anschließend wurde mit der Fähre übergesetzt auf die Insel Mainau. Die Blütenpracht im strahlenden Sonnenschein veranlasste die Frauen Hunderte Fotos zu knipsen und auch per WhatsApp zu verschicken. Am Abend gesellte sich „Frau Neureich geborene Zinserl“ alias Maria Dickert zu der geselligen Runde und strapazierte, in gewohnter Manier, die Lachmuskeln der Zuschauer.

Am dritten Tag war die Besichtigung von Lindau im Bodensee geplant. Die Gruppe wurde wieder geteilt und erkundete die Stadt. Am Hafen genoss die Gruppe eine Mittagspause, bis es weiter ging nach Bregenz. Dort wurde die Seebühne besichtigt und so manche Frau bekam Lust, dort eine Aufführung zu besuchen.Kurz entschlossen wurde die geplante Stadtführung in Bregenz zu einer Bergfahrt auf den Pfänder umgewandelt. Der herrliche Sonnenschein lockte, den Bodensee und die Berge von erhöhter Position zu betrachten.

Die Heimreise wurde schon nach 10 km wieder unterbrochen, in Friedrichshafen war eine Stadtführung geplant. Auf den Spuren des „Großen Sohn“ der Stadt, Graf Zeppelin, ging es entlang des „Schwäbischen Meeres“ auf der Uferpromenade zum Stadtkern. Leider hatten die Frauen nicht mehr die Zeit, und wahrscheinlich auch nicht mehr genügend Euro in der Reisekasse, um im Zeppelin den Bodensee aus der Vogelperspektive zu sehen. Die restliche Heimfahrt gestaltete sich angenehm, ohne die befürchteten Staus. Brotzeit wurde auf dem „Heiligen Berg“ in Andechs gemacht.

Mit vielen wunderschönen Eindrücken, bei strahlend blauen Himmel und Sonnenschein, während der geselligen Tage kehrte die Reisegruppe gegen 19.00 Uhr wohlbehalten nach Teublitz zurück.

 

Region Bodensee, 19.-22. Sept´19

 

 

Danke, für diesen guten Morgen

Danke, wir sind gesund erwacht!

Danke, wir können geh´n auf Reisen,

was viel Freud uns macht!

Danke, dass du uns zeigst die Schönheit,

die du, für uns erschaffen hast,

danke, dass du heut von uns nimmst

des Alltags Sorgenlast.

Bitte, sei du auf unsren Wegen,

gehe, mit uns von Ort zu Ort!

Gibt uns, o Herr nun deinen Segen

und dein güt´ges Wort.

Schütze, o Herr auch unsre Lieben,

lass sie bei dir geborgen sein!

Dass sie, wenn auch zu Haus geblieben,

sich nicht fühl´n allein.

Schenke, erlebnisreiche Tage

Schütz´ uns, und gib uns Sonnenschein,

dass wir, mit Dankbarkeit im Herzen

kehren wieder heim.

Frauenbund-Reise 2019

Maria Dickert

 

 

Bodenseelied

Zur Melodie: die Fischerin vom Bodensee

Zum wunderschönen Bodensee

Fährt heut der Frauenbund, juche

Wir ham uns auf den Weg gemacht

Viel zu erlebm, bei Tag und Nacht

Sind manche auch nicht mehr ganz jung

So bleiben wir doch voller Schwung

Und trinken nicht nur Tee, Kaffee

Am schönen Bodensee

Ein edler Wein, darf es schon sein

Und ein Gläschen Schnaps, Bier, Sekt

Macht die Stimmung erst perfekt

Beim Mondenschein, gehen wir erst heim

Und wir singen laut juche, am schönen Bodensee

Der Kurt, der hat den Plan gemacht

Die Fini hat auch viel gedacht

Die beiden haben überlegt, welch Ziel die Reiselust erregt

Dann hatten sie bald die Idee. Wir fahr´n zum schönen Bodensee.

Die Gitta hilft bestimmt auch mit, wenn wir ham Appetit.

Am Steuer sitzt, Roland und schwitzt

So ´ne große Frauenschar fährt er nicht alle Tag´, fürwahr

Stets hilfsbereit, freundlich allzeit

Steuert er mit sichrer Hand den Bus durch Stadt und Land..

Maria Dickert