Pfarrei Teublitz 1008Für die Kinder aber auch so manchen Erwachsenen war es eine sichtliche Freude, mit einer Fackel in der Hand von der Pfarrkirche Herz Jesu Teublitz über den Stadtplatz zur Ruine im Stadtpark zu ziehen. - Auf dieser adventlichen Wanderung begegnete den Kindern, Jugendliche und Erwachsenen biblische Gestalten, die auf das Weihnachtsfest vorbereiten. „Ich sehe diese adventliche Wanderung als eine Art der Verkündigung der Frohbotschaft.“, erklärt Pfarrer Michael Hirmer den Hintergrund der abendlichen Fackelwanderung, „Denn wir wollen den Menschen ein Stück weit die biblische Frohbotschaft eröffnen.“


Schon in der Pfarrkirche waren es die Propheten Hannah und Simeon. Zwei alte Menschen aus dem Volk Israel, die voller Erwartung auf den Messias, d.h. dem Gott gesandten Retter, warteten. Im Monopteros des Teublitzer Stadtparks war es dann Maria, die Mutter Jesu, die erst erstaunt und dann voller Zuversicht war, als ihr der Engel Gabriel die Geburt Jesu verheißen hat. Bei einer weiteren Station im nächtlichen Stadtpark trat Elisabeth, eine Verwandte Mariens, auf. Sie erzählt, wie sie voll Freude war, als sie der schwangeren Gottesmutter begegnen durfte. Schließlich wartete in der Ruine Josef, der Verlobte Mariens. Auch für ihn war es ein großes Wunder, dass Maria schwanger werden sollte und den "Immanuel" (hebr. "Gott mit uns") gebären sollte. Mit Fürbitten und klassischen Adventsliedern endete die adventliche Fackelwanderung in der romantischen Schlossruine von Teublitz.

In der Ruine warteten Mitglieder des Pfarrgemeinderates mit Plätzchen, Tee und Glühwein. Man wärmte sich am Feuer und stand noch eine Zeitlang zusammen.

 

Teublitz, 16. Dez´19

.