Pfarrei Teublitz 001Am Donnerstag, den 13. Februar feierten die Erstkommunionkinder der Pfarrgemeinde Teublitz ein großes Fest. „Wir feiern die Versöhnung, die Gott uns geschenkt hat.“, erklärt Noah voller Freude. In den letzten Tagen und Wochen haben die Kinder im Religionsunterricht und in den Tischgruppenstunden über die Vergebung nachgedacht und dabei entdeckt, dass Gott trotz Schuld immer wieder neue Wege eröffnet. „Wir gehen mit den Kindern den Weg der Versöhnung, der aus der Verstrickung der Sünde befreit und neue Kraft und Versöhnung schenkt.“, sagt Pfarrer Michael Hirmer.



Ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Versöhnung ist die Beichte. „Mir ist wichtig, dass die Kinder lernen, über ihr Leben nachzudenken und Gott um Vergebung zu bitten.“, beschreibt Pfarrer Hirmer seinen Ansatz der Beichtpastoral, „Sie sollen ihr Leben im Blick auf die Liebe Gottes reflektieren und nicht irgendwelche Beichtspiegel auswendig lernen.“ Nachdenken, besinnen, bereuen und überlegen wie man es besser machen kann, sind deshalb wichtige Schritte auf dem Weg der Versöhnung. Erst dann geht es in die Kirche zur Beichte.

Schon vor der Erstbeichte zeige der Pfarrer den Kommunionkindern aber auch deren Eltern den Beichtstuhl. Diese staunten dabei nicht schlecht: „Als ich zur Erstbeichte ging, war der Beichtstuhl ein dunkles Loch. Ich hatte ein mulmiges Gefühlt.“, beschreibt es eine Mutter, „Doch der Beichtstuhl in der Teublitzer Kirche ist ganz anders.“ In der Tat sind die Beichtstühle in der Teublitzer Pfarrkirche wie in kleines Zimmer gestaltet. Man kann sich setzen und auf Wunsch kann der Beichtvater ein Fester öffnen, um ein Beichtgespräch führen zu können.

In dieser vertrauten Atmosphäre konnten die Kinder dann auch zum ersten Mal beichten. Nach der Beichte betete die Kinder ein Gebet zur Buße und erhielten einen Zetteln zum Andenken an die Erstbeichte. Nachdem sie eine Kerze angezündet hatten, trafen sie die Kommunionkinder im Pfarrheim um dort Spaß zu haben, gemeinsam zu spielen und ein Fest der Versöhnung zu feiern.

Teublitz, 13. Feb´20