Pfarrei Teublitz004Etwas komisch mutete es schon an, als am 17. Mai die Veeh-Harfen-Gruppe ihre traditionelle Maiandacht gestaltete. Das Singen und Musizieren ist unter den Corona-Vorgaben nur sehr eingeschränkt möglich. So mussten die Frauen der Veeh-Hafen-Gruppe zuhause die Lieder für die Maiandacht einüben und beim Gottesdienst selbst auch Abstand halten.



Dennoch war die Maiandacht, die in der Teublitzer Pfarrkirche gefeiert wurde, etwas ganz Besonderes und führte die Herzen der vielen Mitfeiernden an. Musikalisch wie inhaltlich wurde die Maiandacht von Maria Dickert zusammengestellt. Dabei brachte sie vor allem in der Mediation persönliche Erfahrungen ein und berichtete aus ihrer Familiengeschichte. „So wird für mich mein Glauben konkret.“, erklärt Maria Dickert, welche auch die Veeh-Harfen-Gruppe leitet, „Ich erfahren meinen Glauben mitten im Leben und meine Namenspatronin Maria ist mir dabei Vorbild und Halt.“
Als „ehrlich und authentisch“ lobten die beiden Teublitzer Geistlichen Pfarrer Michael Hirmer und Pfarrvikar P. John Mathew die Maiandacht: „Trotz Masken sah man den Gläubigen an, dass die Gedanken und Gebete die Menschen anrührten.“ Vollendet wurde die Maiandacht durch den Klang der Veeh-Harfen und durch so manches Marienlied, das die Gläubigen auswendig singen konnten.
Das Ende der Maiandacht bildete eine kurze Anbetung vor dem „Leib Christi“, dem Allerheiligsten. Im stillen Gebet brachten die Gläubigen ihre persönlichen Anliegen vor Gott und beteten diesen an. Nach dem eucharistischen Segen bedankten sich Pfarrer Hirmer und Pater John bei der Veeh-Harfen-Gruppe und vor allem bei Maria Dickert für die hervorragende Vorbereitung der Maiandacht.

 

Teublitz, 17.05.20