Pfarrei Teublitz003„Endlich geht’s voran!“, klingt Pfarrer Michael Hirmer erleichtert, als seit Ende November die großen Arbeiten am Pfarrheim begannen. Auch Projektbetreuer Werner Förster zeigte sich erleichtert, dass die großen Baumaßnahmen noch dieses Jahr erledigt werden können: „Das haben wir unseren kompetenten Handwerkern zu verdanken, die wirklich gute Arbeit leisten.“
Die Firma Duschinger (Wilhelm) führte am Südgiebel des Pfarrheims eine große aus Stahl gefertigte Fluchttreppenanlage auf. Hierzu waren im Vorfeld schon umfangreiche Fundamentarbeiten nötig. Die Treppe wurde in den Hallen der Firma Duschinger gefertigt und dann mit Hilfe eines großen Lastkranes Mitte Dezember montiert.

Die Fluttreppenanlage war nötig, damit der Pfarrsaal wieder mit 200 Personen genützt werden kann. Auch der in den 2000er-Jahren entstandene Schwarzbau im Dachgeschoss des Pfarrheimes unterliegt jetzt den strengen Brandschutzvorschriften.
Im Inneren des Pfarrheims waren umfängliche Arbeiten nötig. Insgesamt 24 Türen mussten ersetzt werden. Die neuen Türen, die von der Schreinerei Popp installiert wurden, entsprechen jetzt den aktuellen Brandschutzvorschriften. Die je über 100 kg schweren Brandschutztüren wurden mit Türschließern und einer neuen Schließanlage ausgestattet, so dass hier das Pfarrheim auf dem neusten Stand der Technik ist. Nötige Putzarbeiten werden bis Ende des Jahres von Maler Baldauf erledigt. Für die Anbringung der Fluchtwegbeschilderung wurde Elektrotechnik Seidl beauftragt.

Im Zuge der Bauarbeiten wird das Pfarrheim auch umfänglich digitalisiert. Hierfür wurde ein Glasfaserkabel verlegt, das künftige Pfarrkirche, Pfarrbüro und Pfarrheim vernetzen soll. Neben einer digitalen Schließ- und einer Telefonanlage wird das Pfarrheim dann auch über W-LAN verfügen. Das digitale Netzwerk, das im nächsten Jahr auch das Kinderhaus mit einschließen soll, wurde ehrenamtlich von Matthias Kalb installiert, dem hilfreich Stefan Weiß zur Hilfe stand.
Die Bauarbeiten, die für die Ertüchtigung des Brandschutzes nötig waren, werden auf 260.000 Euro veranschlagt. An die 40% der Kosten werden durch das Bistum übernommen. Ein Zuschussantrag an die Stadt wird zu Beginn des nächsten Jahres gestellt.

 

Teublitz, Dezember ´20