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Mit über 1000 Gästen feierte Neupriester Ulrich Eigendorf am Sonntag in Teublitz Primiz. Am Ende des Tages war er „einfach überwältigt und glücklich“.

Ein großer Tag für die Pfarrei Herz-Jesu und die Stadt, der lang in Erinnerung bleiben wird! Nach 26 Jahren feierte mit Neupriester Ulrich Eigendorf wieder ein Teublitzer Primiz in seiner Heimatstadt. Aus diesem Anlass spürte man die Festtagsstimmung, Dankbarkeit und frohe Erwartung über der ganzen Pfarrei.

Teublitz zeigte sich am Sonntag von seiner schönsten Seite: Die Häuser entlang der Regensburger Straße, durch die der farbenprächtige Festzug führte, waren von der Kirche, über den Rathausplatz bis zum Elternhaus von Eigendorf mit Fähnchen, Girlanden, roten Tüchern und schwarz-rot-goldenen Stadtfahnen geschmückt. Viele Ortsvereine mit zwölf Fahnenabordnungen, die Geistlichkeit, die 94 Ministranten und 12 Ministranten aus Furth im Wald. die Konzelebranten und Seminaristen, Landrat Thomas Ebeling, die Bürgermeister mit den Stadträten, Kirchenverwaltungen, Pfarrgemeinderat und -angehörige hatten sich am Pfarrheim aufgestellt, um mit der Teublitzer Blaskapelle zum Festtag zu marschieren.

Freudestrahlend erwartete Neupriester Eigendorf mit seinem Vater Manfred den Festzug am Wohnhaus, an dem fleißige Frauen am frühen Morgen einen prächtigen Blumenteppich gelegt hatten. Bekleidet im prächtigen Messgewand – ein Geschenk der Heimatpfarrei – wurde der 27-Jährige herzlich von Pfarrer Michel Hirmer und dem Pfarrgemeinderatssprecher Georg Niederalt begrüßt. Niederalt stellte fest, dass eine Primiz eine der schönsten und erhebendsten Feiern sei, an der die ganze Bevölkerung einen innigen Anteil nehme.

Pfarrer Hirmer dankte den Helfern

Pfarrer Hirmer nahm die Gelegenheit wahr, dem Primizausschuss mit seinem Vorsitzenden Robert Wutz und den Frauen, die die beiden Blumenteppiche vor dem Elternhaus und vor der Dreifachsporthalle schon am frühen Sonntagmorgen gelegt hatten, seinen Dank auszusprechen. Die Kindergartenkinder von Herz-Jesu begrüßten Uli Eigendorf mit mit dem Lied „Guter Gott ich bitte dich.“

Dann ging es zurück zur Pfarrkirche, wo die rund 1000 Teilnehmer am Kirchenzug mit Böllerschüssen begrüßt wurden. In der bis auf den letzten Platz besetzten und festlich geschmückten Pfarrkirche Herz-Jesu feierte Primiziant Ulrich Eigendorf seine erste Messe, die zu einer eindrucksvollen Feier für die gesamte Pfarrgemeinde wurde. Als Konzelebranten wirkten Hirmer, Primizprediger Don Fabio Frigo, Praktikumspfarrer Richard Meyer, Dekan Hans Amann, Dekan Alexander Hösl, Neupriester Florian Weindler, sechs Priester aus den Nachbarpfarreien, darunter auch der ehemalige Teublitzer Pfarrer Georg Hartl (Waidhaus) und Diakon Heinrich Neumüller mit.

Einer der großen Höhepunkte war die musikalisch und gesangliche Darbietung der „Spatzenmesse“ von Wolfgang-Amadeus Mozart durch die Instrumentalisten aus dem gesamten Städtedreieck und dem Kirchenchor unter der Leitung von Dekanatskirchenmusiker Norbert Hintermeier.

Die Primizpredigt hielt ein persönliche Freund von Eigendorf, der italienische Geistliche Don Fabio Frigo aus Padua. Der Teublitzer sei „vom barmherzigen Gott für das Priestertum ausgewählt“ und „Priester aus der Gnade Gottes“ geworden. Das beinhalte auch die Verkündung der Hoffnung, die alle Gläubigen von Eigendorf erfahren sollen. „Wir wünschen Dir alle, dass Du ein zufriedener Priester wirst“, sagte der Frigo. Zum Abschluss dankte Ulrich Eigendorf insbesondere seinem Vater für den Kelch und die Hostienschale sowie der Heimatpfarrei für das Priestergewand. Er segnete auch die Primiz-Fahnenbänder, die nach der Messe angeheftet wurden. Zum Schluss erteilte Eigendorf zudem den Primizsegen.

Blumenteppich über gut 200 Meter

Nach dem Gottesdienst ging es wieder angeführt von der Blaskapelle zur Dreifachsporthalle, wo die mehr als 500 geladenen Gäste am Primizmahl teilnahmen. Ein Blumenteppich auf einer Länge von 200 Meter wurde von der Regensburger Straße bis hinein in die Dreifachsporthalle gelegt. Nach Kaffee und Kuchen, vorbereitet vom Frauenbund, klang der Festtag – und damit wohl einer der schönsten Tage im Leben des Neupriesters aus. Der Primiziant brachte den aufrichtigen Dank für die vielen Segenswünsche, Opfer und Gebete in der Dankvesper am Spätnachmittag zum Ausdruck

„Es war einfach ein großes Fest“, sagte Ulrich Eigendorf auf Nachfrage der MZ. „Meine Heimatstadt hat gezeigt, was sie kann – ich bin so überwältigt von dem Einsatz der vielen Helder und einfach nur froh und glücklich!“ Mit diesen Worten schloss Eigendorf den großen Primiztag ab.

 

 

Berichterstattung der Mittelbayerischen Zeitung:

Bericht zur Primiz -hier
Bilder zur Primiz -hier-
Bericht zur Kaplansstelle von Uli Eigendorf - hier-

Es folgen mehrere Galerien mit Fotos. 


 

 

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Bildergalerie 5 - Förster - Festgottesdienst