DSCF5201Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40tägige Vorbereitungszeit auf das Osterfest, die Fastenzeit. Sie wird in den liturgischen Texten immer als eine „Zeit der Gnade“ beschreiben, da der gläubige Christ besonders aufgefordert ist, sein Leben im Blick auf Gott, den Mitmenschen und sich selbst zu überdenken. Äußeres Zeichen der Buße ist das Aschenkreuz. „Bekehre dich und glaube an das Evangelium“, mit diesen Worten wird den Gläubigen Asche aufs Haupt gestreut oder ein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet. Das Evangelium, die Frohe Botschaft Jesu, ist dabei die Richtschnur des christlichen Büßens, das sich in Gebet, im Almosengeben und im Fasten ausdrückt.

 

Dabei war der Gottesdienst zum Aschermittwoch in der Pfarrgemeine Herz Jesu besonders gestaltet. Das neue Misereor-Hungertuch, das im Altarraum angebracht ist und die Gemeinde in der Fastenzeit begleiten soll, stand im Mittelpunkt der Feier.

Hell erleuchtet wurde es vor Beginn des Gottesdienstes zur die Lektoren Josefine Winkler und Georg Niederalt vorgestellt. Es steht unter dem Motto „Ich bin, weil du bist“. 

Eine meditative Erschließung des Hungertuches findes sich HIER