Jesus Christus sagt: "Ich bin die Auferstehung und das Leben."

... wenn ein Mensch verstorben ist 

Ist jemand gestorben, um den Sie trauern oder dessen Beerdigung Sie vorzubereiten haben, können Sie sich jederzeit an unser Pfarramt (Tel. 09471/9491) wenden. Pfarrer Michael Hirmer und Diakon Heinrich Neumüller begleitet Sie gern in Ihrer Trauer.

 

AuferstehungHier finden Sie Informationen, die Ihnen im Umgang mit dem Tod und Ihrer Trauer helfen können:

Beim Eintritt des Todes
Sollte der Sterbefall in der Wohnung eingetreten sein, benachrichtigen Sie zunächst den Pfarrer und den Hausarzt. Der Pfarrer ist gerne bereit, Ihnen in dieser schweren Stunde beizustehen. Der Hausarzt muss den Tod offiziell feststellen.

Abschied
Der/die Verstorbene darf noch einige Zeit in der Wohnung oder im Abschiedsraum des Krankenhauses bleiben. Auch bei Unfällen oder plötzlichen Todesfällen im Krankenhaus sollte die Aufbahrung zu Hause bedacht werden. Schaffen Sie eine ruhige und respektvolle Atmosphäre. Sorgen Sie für angenehmes und gedämpftes Licht, stellen Sie, falls vorhanden, ein Kreuz, eine Kerze, Familienfotos und Blumen auf den Nachtisch. Die Familie hat damit Zeit, sich in Ruhe zu verabschieden. Angehörige können immer wieder bei der/dem Verstorbenen verweilen oder mit ihr/ihm allein sein. Sie können noch sagen, was Ihnen auf dem Herzen liegt, den Tod „wahrnehmen“, begreifen, Gefühle im sicheren Raum zulassen, alleine oder gemeinsam bei ihr/ihm beten, Totenwache halten.
Dies ist eine sehr wertvolle und unwiederbringliche Zeit und für die Angehörigen eine wichtige Hilfe in ihrer Trauerarbeit.

Das Sterbegebet
ist ein erstes Abschiednehmen von einem nahe stehenden Menschen. Nach dem Sterben eines Menschen können Sie in einer kurzen Andacht ihm im Gebet in Gottes Hand legen. Dies kann entweder unmittelbar nach Eintritt des Todes geschehen oder nach der Versorgung (Ärztliche Untersuchung, Waschen, Ankleiden...) des Toten, wenn Angehörige bei ihm zusammen gekommen sind. Wenn Sie den Pfarrer verständigt haben, wird er gerne mit Ihnen das Sterbegebet beten und mit Ihnen die Aussgnung am Sterbebett feiern.

Trauergespräch
Beim Trauergespräch wird mit dem Pfarrer die Gestaltung des kirchlichen Begräbnisses vorbereitet. Die Angehörigen können ihre Trauer und Not aussprechen. Sie erzählen von der letzten Lebenszeit des/der Toten, von seinem/ihrem Lebensweg, was ihn/sie geprägt hat und was ihm/ihr wichtig war. Dieses Lebensbild leitet die Auswahl der Schrifttexte und das Predigtthema für die kirchlichen Trauerfeierlichkeiten.
Weiter werden im Trauergespräch alle Termine für die kirchlichen Feiern und alle organisatorischen Dinge besprochen.
Machen Sie im Pfarramt (Tel. 09471/9491) einen Termin für das Trauergespräch aus.

 

Gottesdienstliche Feiern beim Tod eines lieben Menschen

Aussegnung
Die Aussegnungsfeier in der Wohnung oder im Leichenhaus ist eine weitere Station des Abschiednehmens. Bedacht werden kann auch, ob der Sarg noch einmal geöffnet werden soll. Der Friede, der von einem Toten ausgeht, kann tröstlich sein und den Verstorbenen noch einmal zu sehen, unterstützt das Realisieren dieses Todes. 
Sollte der/die Verstorbene zu Hause verstorben sein, kann die Aussegnung auch dort stattfinden. 

Sterberosenkranz
Die Pfarrgemeinde begleitet in den Tagen zwischen Tod und Beerdigung den Verstorbenen und seine Angehörigen durch das Rosenkranzgebet und drückt dabei der Familie ihre Anteilnahme und Unterstützung aus. Die Osterkerze als Symbol des auferstandenen Jesu Christus steht dabei sichtbar vor uns. Sie ist Hinweis für unsere Auferstehung und unser Leben nach dem Tod. 

 

Kirchliches Begräbnis

Das kirchliche Begräbnis teilt sich auf in verschiedene Stationen: Feier in der Kirche, in der Aussegnungshalle und am Grab.

Eucharistiefeier/Requiem oder feierlicher Wortgottesdienst?
Die Feier des Wortes Gottes und der Eucharistie sind die Mitte unseres Glaubens. Im Wortgottesdienst besinnen wir uns auf die biblischen Grundlagen des Glaubens. In der Eucharistie gedenken wir Jesu Christi Tod und Auferstehung, in die Ihr/e Verstorbene/r mit hinein genommen ist. Welche Gottesdienstform gewählt wird, ist im Trauergespräch im Pfarramt zu klären.

Beerdigung
Mit einem Gebet in der Aussegnungshalle geleiten wir als Christen unsere Verstorbenen auf ihrem letzten Weg: Wir verabschieden die/den Verstorbene/n vor der Überführung ins Krematorium, bzw. wir geleiten unsere Toten zum Grab und beerdigen sie. Der Sarg wird mit einem Schriftwort ins Grab gesenkt. Dieses In-die-Erde-Betten ist bedeutsam, um die Wirklichkeit dieses Abschiedes bewusst wahrzunehmen, und es ist ein wichtiges Element für die Trauerarbeit. Alle Trauergäste nehmen Abschied, indem sie den Sarg mit Weihwasser besprengen und den Angehörigen ihre Anteilnahme aussprechen. Dieses Abschiednehmen kann auch mit persönlichen Zeichen oder Symbolen ausgedrückt werden (Blumen, Kinderzeichnungen...).

Musikalische Gestaltung der gottesdienstlichen Feiern
Nach Wunsch und Absprache können Sie für die Gestaltung der Trauergottesdienstes die Mitgestaltung durch einen Organisten oder Solisten wünschen.

 

Trauer braucht Zeit

Auch nach der Beerdigung wollen wir Sie in Ihrer Trauer begleiten. Wir laden Sie deshalb zum Gottesdienst für Trauernde ein. Pfarrer Michael Hirmer und Diakon Heinrich Neumüller begleiten Sie gern in Ihrer Trauer, auch über längere Zeit.